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Baessler-Archiv, 7=32.1959

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

Volltext: Baessler-Archiv, 7=32.1959

Monographie

Strukturtyp:
Monographie
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-747651
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-747651
Persistenter Identifier:
BV048452359
Titel:
Zehn Jahre Gesellschaft für Ethnographie - Europäische Ethnologie in Berlin
Untertitel:
Wolfgang Jacobeit zum 80. Geburtstag
Herausgeber:
Scholze, Thomas
Scholze-Irrlitz, Leonore
Erscheinungsort:
Münster ; Hamburg ; London
Verlag:
LIT Verlag
Erscheinungsjahr:
2022
Titel der Serie:
Berliner Blätter ; Jubiläumsheft 23 (2001)
Größe der Vorlage:
192 Seiten
Signatur:
LB 14032 B515-23+2
Lizenz:
Attribution-NonCommercial-NoDerivatives 4.0 International (CC BY-NC-ND 4.0)
Sammlung:
Allgemeiner Bestand
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Bibliografien und Nachschlagewerke
Sozial- und Kulturanthropologie > Forschungsgeschichte

Vorderer Einband

Strukturtyp:
Vorderer Einband
Sammlung:
Allgemeiner Bestand

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Mitteilungen der Anthropologischen Gesellschaft in Wien
  • Mitteilungen der Anthropologischen Gesellschaft in Wien, 3.F. 20=50.1920
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Vorblatt
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalt
  • Zeitschriftenheft: Bd. 50, 1920, Heft 1/2
  • Zeitschriftenheft: Bd. 50, 1920, Heft 3
  • Zeitschriftenheft: Bd. 50, 1920, Heft 4/5
  • Zeitschriftenheft: Sitzungsberichte, 1919/1920
  • Titelseite
  • Protokoll: [Berichte]
  • Literaturverzeichnis: Geschenke für die Bibliothek
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalts-Verzeichnis
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

[1 
desselben hat er in seinem „Biogenetischen 
Grundgesetz“ Ausdruck gegeben, welches in 
knappster Fassung lautet: Die Ontogenie ist 
eine kurze Rekapitulation der Phylogenie, mit 
dem Beisatze: Die Phylogenie ist die mecha- 
nische Ursache der Ontogenie. 
{m Lichte dieses Gesetzes wußte Haeckel 
der Anthropogenese eine ganz außerordentliche 
Bedeutung für die Philosophie abzugewinnen, 
denn alle Tatsachen der Ontogenie und Phylo- 
genie führten ihn jener philosophischen Richtung 
zu, die als die monistische oder mechanische 
bezeichnet wird im Gegensatze zu der 
dualistischen oderteleologischen Richtung, 
welche bislang als die herrschende gelten 
konnte. Dieser Richtung hat Hae ck e1 nament- 
lich in seinem berühmt gewordenen Buche 
„Welträtsel“ (1899) (von der im Jahre 1903 
veranstalteten Volksausgabe dieses Buches 
ist im Jahre 1918 das 340. Tausend er- 
schienen!) eine gemeinverständliche Dar- 
stellung gewidmet; sie stellt die Trennung 
zwischen Körperlichem und Seelischem in 
Abrede, spricht jeglicher Substanz, organischer 
wie anorganischer, Leben zu und hält dem- 
nach alle Dinge — Kristalle sowohl wie 
Organismen — für beseelt. Sie gründet sich 
in der Lehre, daß in den Erscheinungen des 
menschlichen Lebens sowie in der übrigen 
Natur überall feste, unabänderliche Gesetze 
walten, daß. ein kausaler, in der Entwicklung 
zum Ausdruck *kommender Zusammenhang 
der Erscheinungen besteht und daß diese nur 
durch mechanische, nicht durch vorbedachte, 
zwecktätige Ursachen hervorgerufen werden. 
Demgemäß bildet die gesamte uns erkennbare 
Welt ein einheitliches Ganzes — ein Monon. 
‚Bald hatte Haeckel, und zwar nicht zu- 
letzt durch seine meisterhafte, eindringliche 
Art der Darstellung und die fernwirkende 
Kraft seiner unerschütterlichen persönlichen 
Überzeugung, eine große Schar von begeister- 
ten Anhängern gewonnen, welche sich in dem 
„Deutschen Monistenbund“ und den zahl- 
reichen Ortsgruppen desselben zusammen- 
fanden. Aber auch an heftigsten Gegnerschaften 
fehlte es nicht. Diese stammten vorwiegend 
aus kirchlichen und diesen nahestehenden 
Kreisen, welche in der monistischen Welt- 
anschauung eine Gefährdung des Gottes- 
yYaubens befürchten zu müssen vermeinten. 
Haeckel aber wich keinen Schritt zurück 
ınd war unermüdlich in der Bekämpfung 
seiner Gegner. 
Durch die Lehren Haeckels erscheint 
Jie Auffassung von der „Stellung des Men- 
schen in der Natur“, welche der berühmte 
änglische Forscher Thomas Huxley schon 
m Jahre 1863 zutreffend definiert hatte, in 
1euer heller Beleuchtung, und außerordentlich 
zroß war demnach die Förderung, welche 
;peziell die Anthropologie aus dem allmählichen 
\usbau der Deszendenzlehre durch Haeckel 
ınd eine Reihe anderer Forscher gewonnen 
1at. Auf diesen ist es zurückzuführen, daß das 
Schwergewicht der anthropologischen For- 
schung in die entwicklungsgeschichtliche Rich- 
ung verlegt wurde, und zwar ebenso in bezug 
auf die physische Beschaffenheit des Men- 
‘chen wie auf seine psychischen Eigenschaften, 
ıuf seine sozialen Zustände, seine Sprache 
ınd auf alle seine Tätigkeitsäußerungen. Und 
venn auch die verschiedenen Zweige der 
\nthropologie ihre eigenen Wege gingen, so 
vurde man sich doch bald des inneren kau- 
‚alen Zusammenhanges bewußt, der zwischen 
ıllen diesen Erscheinungen besteht, aber auch 
les Einflusses, den die Einwirkung der um- 
zebenden Natur auf sie ausübt. In der so be- 
zeichneten Richtung liegt die Zukunft. Dieser 
ıber wird es vorbehalten sein, die Einzel- 
arscheinungen und ihre Zusammenhänge an 
jer Hand von Tatsachen und soweit sie dem 
3xperimente zugänglich sind, durch dieses zu 
»rüfen, denn die Wissenschaft darf nicht ein- 
zeitigem Dogmatismus verfallen. 
Die Wiener Anthropologische Gesellschaft 
ı1at den großen Verdiensten Haeckels ihre 
\nerkennung gezollt, indem sie schon im 
ahre 1872, als sie ihre ersten sechs Ehren- 
nitglieder wählte, seinen Namen in die Reihe 
{erselben aufgenommen hat. So wie damals 
1ält ihn unsere Gesellschaft heute noch in 
ıohen Ehren und dankbarst wird sie immer-. 
dar seiner gedenken. 
2. Herr Dr. Max Lambertz spricht über 
Albanischen Volksglauben im Leben und 
im Märchen.
	        

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