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Sagen und Sagenhaftes der Insel Föhr

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Nutzungslizenz

CC BY-SA: Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliographische Daten

Inhalt / Download : Sagen und Sagenhaftes der Insel Föhr

Mehrbändiges Werk

Strukturtyp:
Mehrbändiges Werk
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-715474
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-715474
Persistenter Identifier:
BV048406544
Titel:
Völkerkunde
Autor:
Haberlandt, Michael
Erscheinungsort:
Berlin und Leipzig
Verlag:
G.J. Göschen'sche Verlagshandlung G.m.b.H
Zusätzliche Information:
Band 2 bei Vereinigung wissenschaftlicher Verleger Walter de Gruyter & Co. in Berlin und Leipzig erschienen
Lizenz:
Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)
Sammlung:
Allgemeiner Bestand
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Gesamtdarstellungen und Sammelwerke

Band

Strukturtyp:
Band
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-715475
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-715475
Persistenter Identifier:
BV048406579
Titel:
Völkerkunde, 2, Beschreibende Völkerkunde
Erscheinungsort:
Berlin
Erscheinungsjahr:
1920
Signatur:
Af 21777:802:'3':F8
Lizenz:
Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)
Sammlung:
Allgemeiner Bestand

Literaturverzeichnis

Strukturtyp:
Literaturverzeichnis
Titel:
Literatur
Sammlung:
Allgemeiner Bestand

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Sagen und Sagenhaftes der Insel Föhr
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel: Ex Libris: Gerhard Thiele
  • Titelseite
  • Anmerkungen: Gerhard Thiel
  • Vorwort: Vorwort
  • Kapitel: l. Götter- und Heldensagen
  • Kapitel: II. Zwergsagen
  • Kapitel: III. Hexensagen
  • Kapitel: IV. Sagen vom Teufel, falschen Schwören usw
  • Kapitel: V. Sagen zur Geschichte und Geographie der Insel
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalt
  • Werbung
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

—6 
nachdem sie zur Ausführung ihrer Befehle ein ganzes 
Menschenleben in den Masten und Raaen zugebracht hatten, 
wo dann allerdings für eine so lange Arbeitszeit für 
mancherlei Erholung und Erquickung Gelegenheit war. 
Dies Riesenschiff kam einst, wie die Sage weiter 
berichtet, von dem atlantischen Ozean in das enge Fahr— 
wasser des englischen Kanals und konnte wegen seiner 
Größe nicht durchkommen. Der kluge Kapitän mußte jetzt 
das Schiff aus seiner Gefahr befreien und kam auf den 
glücklichen Einfall, die ganze Backbordseite mit weißer Seife 
bestreichen zu lassen, damit es so durchgleiten konnte. Dies 
Mittel half. Mit Mühe und Not gelangte das Schiff in 
die Nordsee; doch vom Seifenschaum und von der abge— 
scheuerten Seife hatten die Felsen der englischen Küste 
eine weiße Farbe bekommen, die sie bis heute noch behalten 
haben. In der Nordsee war das Wasser zur vollen Fahrt 
kaum ausreichend; beim Mannöverieren kam man etwas 
vom Kurs ab und in die Ostsee hinein, wo das Wasser 
nicht nur schmäler, sondern bald auch so seicht wurde, daß 
das Schiff auf Strand auflief. Nun war guter Rat teuer; 
doch Uald wußte Rat. Um das Schiff leichter zu machen, 
ließ er die Schlacken und den Schmutz der Kambüse über 
Bord werfen, und als dies noch nicht half, mußte auch 
ein Teil vom Ballast geopfert werden. Von diesem Ballast 
entstand die Insel Bornholm und aus dem Schmutz der 
Kambüse die nahe bei Bornholm gelegene Insel Christiansöe. 
So wurde das Schiff wieder flott. Uald übernahm jetzt 
selbst das Kommando, führte den Mannigfuald sicher durch 
die Klippen und engen Meeresstraßen des großen Beltes, 
durch den Kattegat und das Skagerack in die Nordsee und 
dann weiter nördlich um Schottland in das Weltenmeer 
wieder hinein. 
Mach mündl. Überlieferung und nach C. P. Hansen, Sylt.) 
die Götter der alten Friesen. 
Die obersten Götter der alten Friesen waren Wöda 
nebst seiner Gemahlin Frigge oder Frigga, ferner Tor, der
	        

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