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Zeitschrift des Vereins für Volkskunde, 22.1912

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

Volltext: Mitteilungen der Anthropologischen Gesellschaft in Wien, 3.F. 15=45.1915

Monographie

Strukturtyp:
Monographie
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-715472
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-715472
Persistenter Identifier:
BV048406331
Titel:
Alte Einblattdrucke
Herausgeber:
Clemen, Otto
Erscheinungsort:
Bonn
Verlag:
A. Marcus und E. Weber's Verlag
Erscheinungsjahr:
1911
Titel der Serie:
Kleine Texte für Vorlesungen und Übungen ; 86
Signatur:
LC 67000 C625
Lizenz:
Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)
Sammlung:
Allgemeiner Bestand
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Kunst und Wissen
Allgemeines
Religion
Geschichte

Kapitel

Strukturtyp:
Kapitel
Titel:
Melanchthoniana
Sammlung:
Allgemeiner Bestand

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Mitteilungen der Anthropologischen Gesellschaft in Wien
  • Mitteilungen der Anthropologischen Gesellschaft in Wien, 3.F. 15=45.1915
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalt
  • Register: Register zum XLV. Band (der 3. Folge XV. Band)
  • Zeitschriftenheft: Bd. 45, 1915, Heft 1/2
  • Zeitschriftenheft: Bd. 45, 1915, Heft 3
  • Zeitschriftenheft: Bd. 45, 1915, Heft 4
  • Zeitschriftenheft: Bd. 45, 1915, Heft 5
  • Pöch, R.: I. Bericht über die von der Wiener Anthropologischen Gesellschaft in den k. u. k. Kriegsgefangenenlagern veranlaßten Studien. Überreicht am 8. September 1915
  • Toldt, C.: Über den vorderen Abschnitt des menschlichen Unterkiefers mit Rücksicht auf dessen anthropologische Bedeutung
  • Abbildung
  • Abbildung
  • Abbildung
  • Abbildung
  • Abbildung
  • Abbildung
  • Abbildung
  • Zeitschriftenrezension: Literaturberichte
  • Anhang: [Tafeln zu Toldt: Ueber den vorderen Abschnitt des menschlichen Unterkiefers]
  • Zeitschriftenheft: Sitzungsberichte, 1914/1915
  • Literaturverzeichnis: [Publikationen der Anthropologischen Gesellschaft in Wien]
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

240 
linige Vorwachsen des labialen Schenkels der Kieferbasis auf die Gestalt der medianen 
Bandfuge ausübt. Während diese beim Menschen bis gegen die Mitte der Fötalperiode 
und bei allen Säugetieren, solange sie bei diesen überhaupt besteht, als eine gleich- 
mäßig enge mediane Spalte erscheint, weitet sich beim Menschen von dieser Zeit an 
ihr unterer Abschnitt mehr und mehr aus, indem er entsprechend dem mit der Größen- 
zunahme des ganzen Kiefers wachsenden Abstand der vorderen Ecken der beiden 
labialen Schenkel sowohl nach vorn als auch nach unten an Breite zunimmt. Der 
obere, zwischen die beiden Hälften des Alveolarteiles eingreifende Abschnitt der Band- 
:uge behält jedoch auch beim Menschen die einfache Spaltform bei. 
In dem unteren, gewöhnlich keilförmigen Abschnitte der Bandfuge entstehen 
vom 9. bis 10. Fötalmonate an die Kinnknöchelchen, Ossicula mentalia. 
Diese erscheinen inmitten des faserigen Bindegewebes der Fuge, aus selbständigen 
Ossifikationsherden hervorgegangen, in wechselnder Zahl — 4 bis 6 —, gruppieren sich 
neben- und übereinander und füllen, während sie allmählich heranwachsen, den immer 
noch an Breite zunehmenden Raum aus. Sie liegen dann im Bereiche des letzteren 
sowohl an der vorderen als an der unteren Seite und mit einem schmalen Anteil 
auch an der hinteren Seite frei an der Oberfläche vor. 
Von größtem Interesse, weil für die spätere Be- 
schaffenheit des Kinndreieckes und der ganzen Kinn- 
gegend maßgebend, sind die zahlreichen und be- 
deutenden, schon in der Fötalperiode auftretenden 
Differenzen hinsichtlich der Form und Weite des unteren 
Symphysenabschnittes. Die Regel ist, daß er sich nach 
anten ziemlich gleichmäßig, jedoch individuell in sehr 
verschiedenem Maße verbreitert und so, von vorn 
gesehen, in Gestalt eines breiteren oder schmäleren, 
seine Basis nach unten kehrenden Keiles erscheint 
(Abb. 2). Manchmal jedoch ist die Verbreiterung eine 
verhältnismäßig geringe; dann läuft sie mit annähernd 
parallelen Rändern nach unten aus (Abb. 7), ja in 
aänzelnen Fällen, bei beträchtlicher Annäherung der 
:reien Ecken des labialen Kieferschenkels, verschmälert 
sich die Bandfuge nach unten wieder, so daß sie in 
der Ansicht von vorn spindelförmig erscheint (Abb. 1). 
Da je nach der Gestalt und dem Ausmaße des so verfügbaren Raumes auch die Zahl, 
Größe und Anordnung der Kinnknöchelchen eine sehr verschiedene sein kann, so 
sind schon vom fötalen Leben an bestimmte Bedingungen für eine individuell ver- 
schiedene Ausbildung der Kinnform gegeben. 
In den ersten Monaten des extrauterinen Lebens verwachsen die Kinnknöchelchen 
allmählich sowohl unter sich als auch mit den freien Endflächen der beiden Kiefer- 
hälften, jedoch so, daß ihre ursprünglichen Grenzen noch eine Zeitlang an der Ober- 
Häche als feine Furchen zu erkennen sind; am längsten bleibt eine solche gewöhn- 
lich in der Mittellinie erhalten (vgl. Abb. 3—8). 
An der Vorderfläche verläuft die Verwachsungslinie entsprechend dem vor- 
gebogenen Rande der äußeren Kieferplatte; sie erscheint daher leistenförmig erhaben, 
zieht divergent von der anderen Seite abwärts und erreicht unten die höcker- 
förmig vortretende Ecke des labialen Kieferschenkels. Diese erscheint nun jeder- 
seits als Kinnhöckerchen und die ganze, leistenförmig erhabene Verwachsungs-
	        

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