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Anthropos, 98.2003

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

Volltext: Anthropos, 98.2003

Monographie

Strukturtyp:
Monographie
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-715472
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-715472
Persistenter Identifier:
BV048406331
Titel:
Alte Einblattdrucke
Herausgeber:
Clemen, Otto
Erscheinungsort:
Bonn
Verlag:
A. Marcus und E. Weber's Verlag
Erscheinungsjahr:
1911
Titel der Serie:
Kleine Texte für Vorlesungen und Übungen ; 86
Signatur:
LC 67000 C625
Lizenz:
Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)
Sammlung:
Allgemeiner Bestand
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Kunst und Wissen
Allgemeines
Religion
Geschichte

Vorderer Einband

Strukturtyp:
Vorderer Einband
Sammlung:
Allgemeiner Bestand

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Anthropos
  • Anthropos, 98.2003
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Titelseite
  • Impressum
  • Inhaltsverzeichnis: [Inhalt] Bd. 98, 2003, Heft 1
  • Zeitschriftenheft: Bd. 98, 2003, Heft 1
  • Werbung
  • Inhaltsverzeichnis: [Inhalt] Anthropos 98.2003/2
  • Zeitschriftenheft: Bd. 98, 2003, Heft 2
  • Heyne, F. Georg: Frauen, die Geister beherrschen. Geister und Schamaninnen bei den Rentier-Ewenken in den Großen Hinggan Bergen (Nordostchina)
  • Levitt, Stephan Hillyer: The Dating of the Indian Tradition
  • Werbung
  • Eichinger Ferro-Luzzi, Gabriella: Hindu Rites in Modern Tamil Literature
  • Werbung
  • Revolon, Sandra: Wogasia. Un rituel des premiers fruits à Aorigi (Santa Catalina, Sud-est des Îles Salomon)
  • Vries, Lourens de: New Guinea Communities without Writing and Views of Primary Orality
  • Werbung
  • Hontheim, Astrid de: Evangélisation catholique des Asmat en Papouasie occidentale. Une composante de "l'humanisation"?
  • Werbung
  • Zimon, Henryk: The Sacredness of the Earth among the Konkomba of Northern Ghana
  • Miszelle
  • Alber, Erdmute: Großeltern als Pflegeeltern. Veränderungen der Pflegschaftsbeziehungen zwischen Großeltern und Enkeln bei den Baatombu in Nordbenin
  • Bamony, Pierre: Du conflit des générations aînés/cadets à la guerre des demi-frères dans les familles polygynes lyéla du Burkina Faso
  • Werbung
  • Godina, Vesna V.: Anthropological Fieldwork at the Beginning of the 21st Century. Crisis and Location of Knowledge
  • Werbung
  • Shea, Jeanne L.: Setting the Anthropological Record Straight. A Critique of Marshall Sahlins' Characterization of Classic Theories of Causality in Anthropology
  • Werbung
  • Epskamp, Kees: Intercultural Puzzles. Richard Schechner and the Anthropology of Theatre in the 20th Century
  • Werbung
  • Bednarik, Robert G.: A Major Change in Archaeological Paradigm
  • Quack, Anton: [Berichte und Kommentare] Johann Frick (1903-2003)
  • Boskovic, Aleksandar: Michel Leiris. Ethnologist in Search of Meanings
  • Bargatzky, Thomas: Geschichte wird Mythos. Die Ortung der polynesischen Urheimat
  • Werbung
  • Zeitschriftenrezension: Rezensionen
  • Leerseite
  • Literaturverzeichnis: Neue Publikationen
  • Literaturverzeichnis: Zeitschriftenschau
  • Werbung
  • Autorenindex
  • Werbung
  • Titelseite
  • Impressum
  • Inhaltsverzeichnis: Autorenindex
  • Inhaltsverzeichnis: Rezensenten
  • Inhaltsverzeichnis: Geographischer Index
  • Werbung
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

Rezensionen 
623 
Anthropos 98.2003 
nach dem 11. September 2001 auch diese Region heim 
suchen, gilt der östliche Hindukusch vielen Forschem 
als eine Art “verlorenes Paradies” (Heine-Geldern) - es 
scheint geradezu zum Schicksal der hiermit befassten 
Forschung zu gehören, mit dem (scheinbaren!) “Verlust” 
ihres Gegenstands leben zu müssen. 
Dass dieser “Verlust” eben nur ein scheinbarer ist, hat 
bereits vor vielen Jahren der Autor des Beitrages über 
die kosmologische Bedeutung des Opfers in Ost-Flores 
deutlich gemacht (vgl. K.-H. Kohl, Ein verlorener Ge 
genstand? Zur Widerstandsfähigkeit autochthoner Reli 
gionen gegenüber dem Vordringen der Weltreligionen. 
In: H. Zinser [Hrsg.], Religionswissenschaft. Eine Ein 
führung. Berlin 1988). Dabei weiß Kohl sehr wohl um 
die Vorteile einer mit gegenwartsbezogener Religions 
forschung befassten Ethnologie gegenüber einer religi 
onshistorischen Forschung im engeren Sinne. Erstere 
vermag quasi “synchron” einzelne religiöse Aspekte im 
Kontext der gesamten sozialen und kulturellen Verhält 
nisse zu analysieren, in denen sie erst ihre eigentliche 
Dynamik und Wirkung entfalten. So auch hier, wo Kohl 
die enge Verknüpfung von Kosmologie und Opfer in der 
Lewolema-Region auf Ost-Flores dazu nutzen kann, das 
lokale Weltbild im Kontext von Gesellschaft und Kultur 
zu rekonstmieren. Gegenüber Buddmss’ Darstellung 
konzentriert sich Kohl dabei auf das Zusammenwirken 
gesellschaftlicher und kultureller Strukturen - Abstam 
mungslinien und soziale Organisationsformen, überlie 
ferte Raumorientierungssysteme, rituelle Abfolgen und 
mit den Ritualen verbundene Göttervorstellungen -, 
wobei sein Vorgehen stark strukturalistischer Methodik 
angelehnt ist. So lässt sich seiner Meinung nach das 
Opfer gerade in seinen kosmologischen Bezügen als 
“eine temporäre Koinzidenz von Oppositionen deuten” 
(142), mehr noch: “als eine Aufhebung all der Gegen 
sätze ..., die im Alltagsleben wie auch in der religiösen 
Vorstellungswelt der Bewohner des Lewolema-Gebietes 
eine zentrale Rolle spielen” (146). 
Damit schließt sich aus ethnologischer Perspektive 
quasi der Kreis der den verschiedenen Beiträgen ge 
meinsamen Beobachtung: dass sich nämlich ein Welt 
bild nicht einfach in seiner kosmologischen Orientie 
rung erschöpft, sondern weiterreichende Aussagen über 
Mensch und Welt impliziert. Das kommt insbesonde 
re in jenen Aspekten des Weltbildes zum Tragen, in 
denen Leben und Tod thematisiert und miteinander 
in Beziehung gesetzt werden. Wie Kohl abschließend 
zu Recht feststellt, scheint gerade im lokalen Weltbild 
der ostflorinesischen Lamaholot-Kulturen, das dort aufs 
Engste mit der Opferpraxis verknüpft ist, “eine philo 
sophische Erkenntnis von universaler Bedeutung zum 
Ausdruck zu gelangen: Das Vergehen des Seienden ist 
die Voraussetzung für die Kontinuität des Seins” (147). 
Klaus Hock
	        

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