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Blicke in das Leben der Zigeuner

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Nutzungslizenz

CC BY-SA: Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliographische Daten

fullscreen: Blicke in das Leben der Zigeuner

Monographie

Strukturtyp:
Monographie
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-714689
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714689
Persistenter Identifier:
BV048389405
Titel:
Blicke in das Leben der Zigeuner
Autor:
Wittich, Engelbert
Erscheinungsort:
Striegau
Verlag:
Huß-Verlag
Erscheinungsjahr:
1911
Titel der Serie:
Hefte für Zigeunerkunde ; Heft 2
Signatur:
2008 A 2231
Lizenz:
Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)
Sammlung:
Allgemeiner Bestand
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Soziale Organisation und Praxis
Soziologie

Kapitel

Strukturtyp:
Kapitel
Sammlung:
Allgemeiner Bestand

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Blicke in das Leben der Zigeuner
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Titelseite
  • Widmung: Seiner lieben Frau Friederieke und seinen lieben Kindern Hilda und Arthur gewidmet vom Verfasser
  • Abbildung: Selbstbildnis des Verfassers als junger Mann nach dem Spiegel gezeichnet
  • Vorwort: Vorwort
  • Kapitel
  • Abbildung: Zigeunerfamilie Winter in Allmendingen.
  • Abbildung: Bildnis der Stieftochter des Verfassers
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

920 
Vater des Getöteten wollte seinem Sohn zu Hilfe eilen, 
wurde aber von dem sich wie wild gebärdenden Täter eben— 
falls zweimal angeschossen. Eine Kugel bekam er in den 
Oberschenkel, die andere ging durch Kinn und Hals und kam 
am Kopf wieder heraus. Er flüchtete, mußte aber im Spital 
aufgenommen werden, wo er innerhalb 8 Tagen ebenfalls 
seinen Verletzungen erlag. Mein Schwager stand unmittelbar 
neben dem getoͤteten Zigeuner, als der Täter mit wild 
rollenden Augen nach dem anderen Zigeuner suchte. Wäre 
es nur eine halbe Stunde früher zum Kampf gekommen, so 
wäre mein Schwager oder sein Gegner sicher ebenfalls ge⸗ 
tötet worden. So aber fand Verföhnung statt und kein 
Haar durfte ihm gekrümmt werden. Die Sitten sind in 
dieser Beziehung streng. Da kein Zigeuner den anderen an⸗ 
zeigt, so erwischte man den Täter auch nicht. Er hat jetzt 
wieder das „Totenhemd“ an von den verwandten Leuten der 
Erschossenen. Zur näheren Erklärung der Blutrache nur ein 
Beispiel: Vor eiwa 8 Jahren hatte der Zigeuner B. Eckstein 
dem Zigeuner S. Guttenberger, als letzterer eine Gefängnis— 
strafe verbüßte, dessen Geliebte bezw. nach unseren Begriffen 
seine Braut — ihm abwendig gemacht. Nach unseren Sitten 
durfte bezw. mußte er sich rächen, wenn er kein Feigling 
sein wollte. Der Verführer wußte aber auch gut, daß er 
das „Totenhemd“ anhatte, von dem hintergangenen Liebhaber 
bezw. zukünftigen Gatten aus. 
Als Gultenberger frei war, suchte er den Eckstein auf, 
der daran war, die Ehe nach unseren Anschauungen mit dem 
fraglichen Frauenzimmer einzugehen. Er traf ihn in einer 
Wirtschaft. Dieser, überrascht durch den unerwarteten Besuch, 
sich aber der Situation voll bewußt, erhob sich, um hinaus 
zuin Wagen zu gehen, jedenfalls, um sich zu bewaffnen. 
GButtenberger zog aber sofort eine Doppelpistole und schoß 
nach ihm.“ Der erste Schuß ging fehl und fuhr die Kugel 
oben in die Stubentüre. Die zweite traf ihn in den Kopf und 
furchtbar entstellt brach er tot zusammen. Durch die an— 
wesenden Bauern wurde der Täter an einer Flucht verhindert. 
Er bekam vier Jahre Gefängnis. Jetzt ist er längst frei, 
aber eines schönen Tages fällt auch er als Opfer der Blut⸗ 
rache. Die vier Jahre Gefängnis haben gar keinen Einfluß 
oder Bezug auf diese. Dem Frauenzimmer geschieht nichts. 
Eine Verbindung aber mit dem betrogenen Rächer ist für
	        

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