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Sagen und alte Geschichten der Mark Brandenburg

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Nutzungslizenz

CC BY-SA: Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliographische Daten

Volltext: Sagen und alte Geschichten der Mark Brandenburg

Mehrbändiges Werk

Strukturtyp:
Mehrbändiges Werk
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-715371
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-715371
Persistenter Identifier:
BV048277977
Titel:
Die Aranda- und Loritja-Stämme in Zentral-Australien
Untertitel:
von Carl Strehlow, Missionar in Hermannsburg, Süd-Australien ; bearbeitet von Moritz Freiherrn von Leonhardi
Autor:
Strehlow, Carl
Sonstige Person:
Leonhardi, Moritz von
Erscheinungsort:
Frankfurt am Main
Verlag:
Joseph Baer & Co
Lizenz:
Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)
Sammlung:
Allgemeiner Bestand
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Religionsethnologie

Band

Strukturtyp:
Band
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-714420
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714420
Persistenter Identifier:
BV048284387
Titel:
Die Aranda- und Loritja-Stämme in Zentral-Australien, 2. Teil, Mythen, Sagen und Märchen des Loritja-Stammes : die totemistischen Vorstellungen und die Tjurunga der Aranda und Loritja
Erscheinungsort:
Berlin
Erscheinungsjahr:
1908
Signatur:
4' r+1 382+d-1/1_3
Lizenz:
Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)
Sammlung:
Allgemeiner Bestand

Kapitel

Strukturtyp:
Kapitel
Titel:
Die totemistischen Vorstellungen der Aranda und Loritja
Sammlung:
Allgemeiner Bestand

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Sagen und alte Geschichten der Mark Brandenburg
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Anmerkungen: Klara König 15.9.1916
  • Vorblatt
  • Titelseite
  • Vorwort: Vorrede zur dritten Auflage
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis
  • Kapitel: Berlin und Umgegend
  • Kapitel: Potsdam und das Havelland
  • Kapitel: Lehnin, Belzig, Treuenbrietzen
  • Kapitel: Jüterbog - Luckenwalde
  • Kapitel: Bernau - Freienwalde
  • Kapitel: Die Uckermark
  • Kapitel: Ruppin, das Ländchen Bellin und der Glin
  • Kapitel: Die Priegnitz
  • Kapitel: Die Neumark
  • Kapitel: Die Altmark
  • Anhang: Anhang
  • Werbung
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

— — 
132. Der wilde ZJäger Hackenberg 
lich, daß, wenn sich erst ein Todesfall in einer Familie er— 
eignet hat, bald mehrere Glieder derselben nachsterben. 
Das kommt daher, heißt es dann, daß man jenem ersten 
Toten nicht „den Zehrpfennig“ in den Mund gegeben oder 
ein anderes Versehen gemacht, zum Beispiel seinen Namen 
nicht aus dem Hemd geschnitten hat. 
So geschah es auch einmal noch im achtzehnten Jahr⸗ 
hundert, daß viele Leute aus einer Familie schnell hinter— 
einander starben; da entschloß man sich denn, den, welcher 
zuerst gestorben und offenbar der Nachzehrer war, auszu— 
graben. Man fand nun, daß er bereits alle seine Kleider 
aufgezehrt hatte, und weil es kein anderes Mittel gegen 
das Nachzehren gibt, als dem Toten das Genick abzu⸗ 
stechen, so trat der Mutigste hinzu, nahm einen Spaten 
und tat es. Da hat man deutlich gehört, daß der Nach— 
zehrer noch ordentlich wie ein kleines Ferkel „gequiekt“ 
hat. Geholfen aber hat es.“) 
132. Der wilde Jäger Hackenberg 
Im Drömling hört man häufig, wie die Leute fluchen, 
„daß dich der Drus“ und „daß dich der Jäger hole“, und 
versteht man unter dem Jäger den Satan selber. Es war 
nämlich, heißt es gewöhnlich kurzweg, einmal ein gewisser 
„Hackenberg“, der sagte, wenn er immer jagen könnte, so 
wollte er Gott seinen Himmel wohl lassen. Dafür muß 
er nun des Nachts vom Harz herunter in den Drömling 
hoch zu Pferde mit den Hunden jagen, und schon vielen ist 
er so begegnet. 
In der Gegend des alten Klosters Diesdorf, nament⸗ 
lich in dem an der hannöverschen Grenze gelegenen Dorfe 
Wadekath, erzählt man von diesem Jäger also. 
192
	        

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