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Globus, 33.1878

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

fullscreen: Zeitschrift für Volkskunde, N.F.9=47.1938

Monographie

Strukturtyp:
Monographie
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-713821
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-713821
Persistenter Identifier:
BV047504609
Titel:
In Eis und Schnee
Untertitel:
die Aufsuchung der Jeannette-Expedition und eine Schlittenfahrt durch Sibirien
Autor:
Gilder, William H.
Erscheinungsort:
Leipzig
Verlag:
F.A. Brockhaus
Erscheinungsjahr:
1884
Größe der Vorlage:
X, 384 Seiten
Signatur:
LB 18325 G468
Lizenz:
Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)
Sammlung:
Allgemeiner Bestand
Wissensgebiet:
Allgemeines
Geschichte

Kapitel

Strukturtyp:
Kapitel
Titel:
Viertes Kapitel. Fort St.-Michael
Sammlung:
Allgemeiner Bestand

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Zeitschrift für Volkskunde
  • Zeitschrift für Volkskunde, N.F.9=47.1938
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalt des 9. Bandes
  • Korrekturen: Druckfehlerberichtigung
  • Zeitschriftenheft: Heft 1
  • Zeitschriftenheft
  • Zeitschriftenheft
  • Schmidt, Kurt: Grimms Märchen "Von der Hochzeit der Frau Füchsin" nebst bisher unveröffentlichten Handschriften aus dem Grimmschen Nachlaß. (Zu Jacob Grimms 75. Todestag am 20. September 1938)
  • Kohl, Richard: Die geistesgeschichtliche Bedeutung der Deutschlandkapitel im Repertorium des Joannes Boemus Aubanus
  • Rumpf, Max: Das wohlgeordnete alte bäuerliche Leben. I.
  • Schier, Bruno: Der Bienenstand in Mitteleuropa. Zur Einführung in die Frage 194 des Atlas der deutschen Volkskunde. II.
  • Zeitschriftenrezension: Volk van Nederland onder Leiding van I. de Vries met medewerking van P. W. I. van den Berg, L. Couturier, F. van Thienen, Ir. Cl. Tréfois, D. I. van der Ven, L. van Buuren, I. Waterink en I. S. Witsen Elias
  • Zeitschriftenrezension: Pflug, Hans: Deutschland. Ein Handbuch von Landschaft, Volkstum und Kultur
  • Zeitschriftenrezension: Angelov, B. und Vakarelski, Chr.: Senki iz nevidelica
  • Zeitschriftenrezension: Storch, Karl: Deutsche Märchen aus Westböhmen. Bd. 1. Plan bei Marienbad. Bücher deutscher Volksheit aus den Sudeten- und Karpathenländern. Hrsg. Luis Bergmann, Bd. 1
  • Zeitschriftenrezension: Niekerken, Walther: Das Feld und seine Bestellung im Niederdeutschen. (Sprache und Volkstum Bd. 5, hrsg. von C. Borchling und O. Mensing)
  • Zeitschriftenrezension: Rohrbach, Paul: Abriß des Deutschtums im Ausland und in den deutschen Kolonien. (Schaeffers Abriß aus Kultur und Geschichte, Heft 7.)
  • Zeitschriftenrezension: Fellerer, Karl Gustav: Das deutsche Kirchenlied im Ausland. (Deutschtum und Ausland, 69./60. Heft.)
  • Zeitschriftenrezension: Waldmann, Guido: Zur Tonalität des deutschen Volksliedes, herausgegeben im Auftrag der Reichsjugendführung von Guido Waldmann
  • Zeitschriftenrezension: Staackmann-Fibeln. Deutsche Stilfibel, Text von Ludwig Grote, Bilder von Egon Pruggmayer. Deutsche Wehrfibel, Text von Jan Lauts, Bilder von Ernst Dölling. - Die Schiffsfibel, Tert von Wolfgang Rittmeister, Bilder von Alfred Mahlau. - Deutsche Straßenfibel, Text von Franz Karaisl von Karais, Bilder von Helmut Skarbina. - Die Musikfibel, Text von Hans Joachim Moser, Bilder von Ernst Böhm. - Deutsche Hausfibel, Text und Bilder von Otto Völckers
  • Zeitschriftenheft
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

Das wohlgeordnete alte bäuerliche Leben. 
209 
„Ammerland, altes friesisches Landmaß, nach dem auf Föhr noch heute von den 
kleinen Leuten Kartoffelland gemietet wird. Die Größe ist nach dem Boden ver 
schieden. 12—16 A. gehen auf 1 Demat." — Höchst sinnig und anschaulich ist noch 
ein süddeutsches Flächenmaß: 'Goch' ist im Ansbachischen eine kleinere Fläche 
Landes, wie sie der Arbeiter mit der frisch geschärften Sichel abmähen kann, ohne 
inzwischen die langsam stumpfer werdende Sichel wieder schärfen zu brauchen. 
Man sieht es deutlich: der Raum ist für den Bauern, der da im Schweiße 
seines Angesichts dem Boden unser liebes tägliches Brot abringt, nicht bloß kahle, 
abstrakte Zweidimensionale Fläche ('ros extensa'), er ist ihm voller Lebensraum 
und das Arbeitsfeld, das er selber bestellt und von dem er selber mit den Seinen 
das Leben fristet, speist. 
Viel ungenauer, sorgloser noch ist die bäuerlich-dörfliche Zeitmessung. Die 
großen Grenzen, Ziele setzt hier ja einfach der Sonne sinnfälliger Lauf. Innerhalb 
der hellen Stunden aber gibt es keinerlei „gemessene Arbeitszeit". Was an Arbeit, 
im Jahreslauf ganz verschieden, anfällt, will eben schlecht und recht alsbald be 
wältigt werden. 
Wo Raumüberwindung dem Menschen Mühe, Schweiß kostet, drückt sich die 
Weglänge in der Zeit, die der Weg dem Wegfahrer kostet, am natürlichsten aus. 
Rach Tagreisen maßen, wie der Römer Cäsar ihnen kritisch ankreidet, unsere germa 
nischen Vorfahren die Entfernungen. Aber noch der treffliche bayerische Volks 
und Mundartkenner Schmeller fand die volksmäßige Wegmessung nach Weg 
stunden viel „natürlicher" als die königlich bayerische amtliche nach Postmeilen 
(und 'Poststunden'). 
Bei der Wegmessung nach Stunden stolpert der alte Volks- und Heimatmensch 
besonders oft — und hat sich dann oft selber darüber zum Narren! 
Wer sich müde weiterschleppt, nachdem ihm zuvor ein „Ortskundiger" eine viel 
zu geringe Entfernung stundenweis angegeben hatte, der sagt noch heute wohl: 
„Die Stund hat der Fuchs gemessen, aber mit dem Schweif ertra." 
Bei der Bestimmung der Bannmeile als der Grenze des alten Bannrechts 
einer Stadt usw. gibt es eine volkstümliche Maßbeschreibung, worin das Volk 
selber sich zu ergötzen scheint über die ungenaue, gar zu großzügige Weise vieler 
volkstümlicher Abmessungen: 
„ein baue mile das ist 
eins Horns schale, 
eins Hundes bale, 
eins hamers würfe, 
und eins schalkes furcz." 
Nach Kerzenlängen maß man wohl im Mittelalter die nächtigen Stunden. Nach 
ein oder zwei Vaterunsern maß man noch bis vor kurzem im Schwabenland und 
anderswo fromm genug die rechte Zeit für das Eiersieden. Dagegen schmeckt es 
arg nach Hohn auf alles Heilige, wenn aus einem Herenprozesse in Dieburg aus 
Zeitschrift für Volkskunde IX, 3. 14
	        

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