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Allgemeine und französische Volkskunde 1897-1909

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Nutzungslizenz

CC BY-SA: Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliographische Daten

fullscreen: Allgemeine und französische Volkskunde 1897-1909

Monographie

Strukturtyp:
Monographie
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-714415
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714415
Persistenter Identifier:
BV048254362
Titel:
Allgemeine und französische Volkskunde 1897-1909
Untertitel:
ein Bericht
Autor:
Reuschel, Karl
Erscheinungsort:
Erlangen
Verlag:
Druck der K.B. Hof- und Univ.-Buchdruckerei von Junge & Sohn
Erscheinungsjahr:
1910
Signatur:
2022 A 117
Lizenz:
Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)
Sammlung:
Allgemeiner Bestand
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Gesamtdarstellungen und Sammelwerke

Kapitel

Strukturtyp:
Kapitel
Sammlung:
Allgemeiner Bestand

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Allgemeine und französische Volkskunde 1897-1909
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Titelseite
  • Abkürzungsverzeichnis: Abkürzungen
  • Kapitel
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

2 
Allgemeine und französische Volkskunde. 1897-1909. 
im Rahmen ihrer Aufgaben mit behandelt werden, beiseite lassen. Natür- 
lich waren Hinweise auf die Arbeit von Krauss (in den Roman. Forsch.) 
nicht zu umgehen, schon deshalb, weil Krauss die meisten bei der Redaktion 
zur Besprechung eingeschickten volkskundlichen Werke mit den Erschei- 
hungsjahren 1897—-1902 erhalten und beurteilt “hatte. Für die Volks- 
kunde und nicht zum wenigsten für ihre Theorie ist in den letzten zwölf 
Jahren gerade auf deutschem Boden viel geleistet worden, und hier wird 
der Begriff der Volkskunde am weitesten gefasst, Gründe, die eine Be- 
tonung der deutschen Forschung genügend rechtfertigen. 
I. Theorie der Volkskunde. William Thoms, der im Jahre 
1846 als erster das Wort „Folklore“ anwendete, verstand darunter die 
volkstümlichen Überlieferungen, also den Stoff der Volkskunde. Der Be- 
griff „Folklore“ hat sich allmählich umgewandelt zu dem der Wissen- 
schaft, die sich mit solchen Überlieferungen, wie sie sich in Wort und 
Brauch darstellen, befasst. In Deutschland wurde für diese Wissenschaft 
die Bezeichnung „Volkskunde“ üblich, die nach unserer Kenntnis von 
Wilhelm Heinrich Riehl (1858) geprägt worden ist und seit Ende der 
achtziger Jahre des verflossenen Jahrhunderts durch die Bemühungen 
Reinhold Köhlers: und Karl Weinholds bei deutschen Gelehrten fast all- 
gemein Anerkennung gefunden hat, aber auch. über das deutsche Sprach- 
gebiet hinaus sich langsam durchsetzt. Als Weinhold seine Einführung 
in die von ihm begründete Zeitschrift des Vereins für Volkskunde, deren 
erster Band 1891 erschien, niederschrieb, umriss er das Forschungsgebiet 
derart, ‚dass er anthropologische Beobachtungsobjekte wie Knochenbau, 
Muskelausbildung, Gesichtszüge, Farbe der Augen und Haare sowie Volks. 
nahrung mit einbezog. ‘ Die nichtdeutsche Forschung ist dieser Begriffs- 
bestimmung nicht gefolgt, aber während man in Deutschland _ ziemlich 
übereinstimmend die Ansicht vertritt, dass Tracht, Wohnung und Nahrungs- 
weise, sowie Volkskunst mit in das Bereich der Wissenschaft gerechnet 
werden müssen, blieben die englische und die französische, überhaupt die 
romanische Folklore bei der ursprünglichen engeren Formel für den Be- 
griff‘ „Folklore“. So bringt das zweite Supplement zum Grand Dietionnaire 
Larousse (18917?) S. 1261 einen Artikel Folk-Lore, in dem diese Wissen- 
schaft erscheint als „branche de la science historique qui recueille, analyse 
et compare, chex les divers Ppeuples, les tradilions et les chants, les proverbes, 
les formules, les jeux, les c&römonies, les pr&gjuges“, und Paul Sebillot äussert 
sich. ähnlich in der Vorrede zu seinem grossen vierbändigen Werke „Le 
Folk-Lore de France“, wo er unter dem, was „faute d’un meilleur terme, 
mn est convenu de designer sous le nom Elastique de Folk-Lore“ versteht: 7. la 
Litterature Orale, dont les principauz Elements sont les Contes, les chansons, 
les devinettes, les proverbes et les formulettes und 2. les Legendes, dont la 
forme est moins fixe, les superstilions, les prejuges, les coutumes, en un 
mot les idees populaires de toute nature. In England wird auf die 
Überlieferungen der exotischen Völker besonderer Wert gelegt!). Was 
die Volkskunde in der deutschen Begriffsfassung bezweckt, wurde am 
deutlichsten ausgedrückt in ADoLr HAUFFENS „Einführung in die deutsch- 
tl 
SE... 
——_ 
' 1) Nicht zugänglich waren mir: Roalfe Cox, An introduction to Folklore, 
London 1895, und Sidney Hartländ, Folklore. What it is and what is the
	        

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