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Indische Reisebriefe

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Nutzungslizenz

CC BY-SA: Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliographische Daten

fullscreen: Indische Reisebriefe

Monographie

Strukturtyp:
Monographie
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-714409
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714409
Persistenter Identifier:
BV048240313
Titel:
Bilder aus dem sächsischen Bauernleben in Siebenbürgen
Untertitel:
ein Beitrag zur deutschen Culturgeschichte
Autor:
Fronius, Friedrich
Erscheinungsort:
Wien
Verlag:
Verlag von Carl Graeser
Erscheinungsjahr:
1883
Signatur:
2015 A 967
Lizenz:
Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)
Sammlung:
Allgemeiner Bestand
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Rituale und Bräuche

Vorwort

Strukturtyp:
Vorwort
Titel:
Vorwort zur ersten Auflage
Sammlung:
Allgemeiner Bestand

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Indische Reisebriefe
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Tafel: Porträt des Reisenden [Ernst Haeckel]
  • Titelseite
  • Widmung: Seiner teuren Mutter Charlotte Haeckel geborenen Sethe zu ihrem 84. Geburtstage in dankbarer Liebe zugeeignet vom Verfasser
  • Danksagung: Liebste Mutter!
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalts-Verzeichnis
  • Tafelbeschreibung: Erklärung der Illustrationen zu den Indischen Reisebriefen
    Tafelbeschreibung: Erklärung der Illustrationen zu den Indischen Reisebriefen
  • Vorblatt
  • Kapitel: I. Unterwegs nach Indien
  • Vorblatt
  • Kapitel: II. Eine Woche in Bombay
  • Vorblatt
  • Kapitel: III. Colombo
  • Tafel: [Tafel] XV. Alter Häuptling von Kandy (S. 88). [Tafelbeschreibung s. S. XV]
  • Tafel: [Tafel] XVIII. Tamilfrau (Dravida) (S. 89, 278). [Tafelbeschreibung s. S. XVI]
  • Kapitel: IV. Whist-Bungalow
  • Tafel: [Tafel] XVII. Singhalesin in Festkleidung (S. 88) [Tafelbeschreibung s. S. XVI]
  • Tafel: [Tafel] VI. Mangroven-Wald am Kelany-Flusse (S. 108, 165). [Tafelbeschreibung s. S. XIII]
  • Vorblatt
  • Kapitel: V. Kaduwella
  • Kapitel: VI. Peradenia
  • Tafel: [Tafel] XI. Blühende Talipotpalme (S. 128). [Tafelbeschreibung s. S. XV]
  • Tafel: [Tafel] IV. Schlangenbaum am Boralu-See (S. 130, 256). [Tafelbeschreibung s. S. XIII]
  • Kapitel: VII. Kandy
  • Tafel: [Tafel] XIII. Buddhatempel in Kandy (S. 143). [Tafelbeschreibung s. S. XV]
  • Vorblatt
  • Kapitel: VIII. Die Galla-Colombo-Straße
  • Tafel: [Tafel] XIV. Zebu-Karren (Bullock-Hackery) (S. 155). [Tafelbeschreibung s. S. XV]
  • Tafel: [Tafel] V. Pandanus am Strande von Matura (S. 162, 243, 261). [Tafelbeschreibung s. S. XIII]
  • Kapitel: IX. Punto-Galla
  • Vorblatt
  • Kapitel: X. Belligemma
  • Tafel: [Tafel] I. Kokosinsel bei Belligemma (S. 195, 252). [Tafelbeschreibung s. S. XII]
  • Kapitel: XI. Ein zoologisches Laboratorium in Ceylon
  • Kapitel: XII. Sechs Wochen unter den Singhalesen
  • Tafel: [Tafel] II. Bananen-Hain in Belligemma (S. 96, 223). [Tafelbeschreibung s. S. XII]
  • Tafel: [Tafel] XVI. Buddhapriester (Singhalelse) (S. 233). [Tafelbeschreibung s. S. XVI]
  • Vorblatt
  • Kapitel: XIII. Basamuna und Mirissa
  • Tafel: [Tafel] III. Benyanenbaum bei Dena-Pitya (S. 255). [Tafelbeschreibung s. S. XIII]
  • Kapitel: XIV. Kogalla und Boralu
  • Tafel: [Tafel] X. Jack-Brotbaum (S. 88, 258). [Tafelbeschreibung s. S. XIV]
  • Kapitel: XV. Matura und Dondera
  • Vorblatt
  • Kapitel: XVI. Die Kaffeedistrikte des Hochlandes
  • Tafel: [Tafel] XIX. Tamilmädchen (Dravida) (S. 89, 278). [Tafelbeschreibung s. S. XVI]
  • Vorblatt
  • Kapitel: XVII. Der Adams-Pik
  • Tafel: [Tafel] IX. Adams-Pik, vom Totapella gesehen (S. 286, 333). [Tafelbeschreibung s. S. XIV]
  • Vorblatt
  • Kapitel: XVIII. Nurellia
  • Tafel: [Tafel] XII. Aussicht vom Rambodde-Paß (S. 323). [Tafelbeschreibung s. S. XV]
  • Kapitel: XIX. Am Ende der Welt
  • Vorblatt
  • Kapitel: XX. Die Urbewohner von Ceylon
  • Tafel: [Tafel] XX. Weddas, Urbewohner von Ceylon (S. 341). [Tafelbeschreibung s. S. XVI]
  • Vorblatt
  • Kapitel: XXI. Der schwarze Fluß
  • Tafel: [Tafel] VII. Lianen am schwarzen Flusse (S. 377, 383). [Tafelbeschreibung s. S. XIV]
  • Tafel: [Tafel] VIII. Bambusen am schwarzen Flusse (S. 135, 383). [Tafelbeschreibung s. S. XIV]
  • Kapitel: XXII. Heimwärts über Ägypten
  • Karte: Ceylon Süd-West-Theil
  • Werbung
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

Wohltat des gemäßigten Klimas, die man erst dann voll 
schätzen lernt, wenn man sie unter dem erschlaffenden Einflufse 
der Tropensonne schmerzlich vermißt. Je höher wir hinaus 
kamen, desto heimatlicher wurde es uns zumute. Doch 
erfuhr diese Illusion einige Störung durch die Mitteilung, 
daß in der tiefen wasserreichen Waldschlucht, an der wir eben 
vorbeifuhren, vor zwei Jahren ein englischer Kapitän durch 
einen Tiger getötet worden sei. Hier stürzten aus beträcht 
licher Höhe zwei Wasserfälle herab. Während der Regenzeit 
sind diese überaus zahlreich; jetzt waren sie größtenteils ver 
siegt, und gelbes dünnes Gras bedeckte die Flächen, die nicht 
mit Bäumen oder nicht mit „Dschungle"-Dickicht besetzt waren. 
Kurz vor Lanaulie passierten wir die Station M'a the r a n, 
eine beliebte Sommerfrische der wohlhabenden Bewohner von 
Bombay. Mehrere schöne Aussichtspunkte in dessen nächster 
Umgebung gewähren einerseits wilde und romantische Ein 
blicke in die umgebenden Waldschluchten, andrerseits weite 
und umfassende Ausblicke über das flache Küstenland und das 
Meer, bis nach Bombay hin. Eine besonders auffallende Felsen 
form in der Nähe der vorhergehenden „Ueversion-Ztation" 
führt den Namen Dukes Nose (Herzogsnase, Wellington zu 
Ehren!). Es war bereits völlig dunkel geworden, als wir 
um 7 Uhr in einer Meereshöhe von 2100 Fuß an unsrem 
Ziele Lanaulie anlangten und in dem kleinen Hotel eines Parsi 
recht leidliche Unterkunft fanden. 
Der folgende Morgen war für eine Exkursion nach den 
berühmten Carlie-Caves bestimmt, den buddhistischen 
Grottentempeln, die alle andren an bedeutendem Umfang 
und Reichtum der Skulptur übertreffen sollen. Wir hatten 
für 5 Uhr Ponies bestellt, die uns bis in die Nähe der 
Grotten und ein Stück bergauf tragen sollten. Als wir aber 
die Bergpferde besteigen wollten, erschien statt deren eine statt 
liche Kutsche mit zwei Pferden, deren Lieferung dem schlauen 
Wirte vorteilhafter erschien. Wohl oder übel mußten wir 
uns in die Kutsche setzen, die uns nur eine halbe Stunde weit 
auf gutem Fahrweg weiter brachte. Dann mußten wir aus
	        

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