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Globus, 4.1863

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

fullscreen: Globus, 86.1904

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-714817
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714817
Persistenter Identifier:
BV044415258
Titel:
Tribus
Untertitel:
Jahrbuch des Linden-Museums
ISSN:
0082-6413
Erscheinungsort:
Stuttgart
Verlag:
Linden-Museum
Erscheinungsjahr:
1953
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-711720
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-711720
Persistenter Identifier:
1506583909690
Titel:
Tribus, 17.1968,N.F.
Erscheinungsjahr:
1968
Signatur:
LA 6621
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenheft

Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Titel:
Bd.17.1968
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenrezension

Strukturtyp:
Zeitschriftenrezension
Titel:
Wolfgang Brückner: Bildnis und Brauch. Studien zur Bildfunktion der Effigies
Sonstige Person:
Müller, Klaus E.
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Globus
  • Globus, 86.1904
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Vorblatt
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis des LXXXVI. Bandes
  • Korrekturen: Berichtigungen zum LXXXVI. Bande. Berichtigungen zum LXXXV. Bande
  • Leerseite
  • Zeitschriftenheft: Nr. 1. 1. Juli 1904
  • Zeitschriftenheft: Nr. 2. 7. Juli 1904
  • Zeitschriftenheft: Nr. 3. 14. Juli 1904
  • Zeitschriftenheft: Nr. 4. 21. Juli 1904
  • Zeitschriftenheft: Nr. 5. 28. Juli 1904
  • Zeitschriftenheft: Nr. 6. 4. August 1904
  • Zeitschriftenheft: Nr. 7. 18. August 1904
  • Zeitschriftenheft: Nr. 8. 25. August 1904
  • Zeitschriftenheft: Nr. 9. 1. September 1904
  • Zeitschriftenheft: Nr. 10. 8. September 904
  • Zeitschriftenheft: Nr. 11. 15. September 1904
  • Zeitschriftenheft: Nr. 12. 22. September 1904
  • Zeitschriftenheft: Nr. 13. 29. September 1904
  • Zeitschriftenheft: Nr. 14. 6. Oktober 1904
  • Zeitschriftenheft: Nr. 15. 13. Oktober 1904
  • Zeitschriftenheft: Nr. 16. 20. Oktober 1904
  • Zeitschriftenheft: Nr. 17. 27. Oktober 1904
  • Zeitschriftenheft: Nr. 18. 3. November 1904
  • Zeitschriftenheft: Nr. 19. 17. November 1904
  • Zeitschriftenheft: Nr. 20. 24. November 1904
  • Zeitschriftenheft: Nr. 21. 1. Dezember 1904
  • Zeitschriftenheft: Nr. 22. 8. Dezember 1904
  • Nerong, O. C.: Haus- und Viehmarken auf der Insel Föhr
  • Preuß, K. Th.: Der Ursprung der Religion und Kunst. Vorläufige Mitteilung. (Fortsetzung)
  • Die Funde im Maglemose und ihre zeitliche prähistorische Stellung
  • Krebs, Wilhelm: Russische Reformbestrebungen in der praktischen Witterungskunde
  • Archäologische Forschungen in Russisch-Turkestan
  • Stenin, P. v.: Der Geist der Getreidedarre und sein Namensfest bei den Großrussen
  • Kleine Nachrichten
  • Zeitschriftenheft: Nr. 23. 15. Dezember 1904
  • Zeitschriftenheft: Nr. 24. 22. Dezember 1904
  • Sonstiges: [Inhalt, Eingesendete Neuigkeiten, Werbung]
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

366 
P . v . Stenin : Der Geist der Getreidedarre usw . — Kleine Nachrichten . 
des Tumulus bis 0 , 5 m begraben hatte . Damals oder bald darauf wurde dieser Tumulus verlassen und der südliche Tumulus auf einer 0 , 5 m über der Ebene herausragenden höhung begründet . Die Ebene wuchs weiter in die Höhe , bis sie den Fuß des südlichen Tumulus bis zur Tiefe von 4 , 5 m begraben hatte . 2 . Dann folgte ein Wechsel der hältnisse : die Ebene wurde um wenigstens 6 m abgetragen . 
3 . Es folgte wieder eine Veränderung , indem die abgetragene Ebene um 2 , 5 m sich erhöhte . Davon entfällt der größte Teil der Erhöhung auf die Zeit nach der Ablagerung des werks der Eisenzeit in dem jüngeren Hügel . 4 . Hierauf und wohl gleichzeitig mit der Gründung von Anau begann die Bewässerung , durch die die Ebene um 4 , 5 m abgetragen und auf das gegenwärtige Niveau gebracht wurde . 
Der Geist der Getreidedarre und sein Namensfest bei den Großrussen . 
Einen interessanten Beitrag zur Ethnologie der russen liefert A . Balof in der Zeitschrift „ Shiwopisnaja Rossija“ , I . Jahrgang , Nr . 35 . Mit Anbruch des Herbstes beginnt im nördlichen und mittleren Rußland das Dreschen des Getreides . In der Regel wird am Tage vorher das treide in der Riege getrocknet , und als Beginn der zeit betrachtet der Großrusse den 24 . August alten Stils , den Tag der „ Thekla vom Feuerschein“ ( Fekla saröwniza ) . Von diesem Tage an werden die Getreidedarren angeheizt und verursachen in der Regel zahlreiche Dorfbrände . Aller scheinlichkeit nach entstand auch die Bezeichnung der Fekla saröwniza ( sarewo = Feuerschein ) vom recht oft sichtbaren Feuerschein der Dorfbrände um die Dreschzeit . Nach S . Ssacharof verbrachten die Eeldarbeiter in alter Zeit den ginn der Dreschzeit bei den Getreidedarren mit Gesang und Spiel . Um Mitternacht wurden Scheiterhaufen angezündet , und das Dreschen begann . Die erste Getreidedarre feierte den Namenstag , und die Arbeiter bekamen einen Topf Grütze . Ein Volksspruch lautet deshalb : „ Na saröwnizu chosjamu chljeba woroschok , a molotilschtschikam kaschi gorschok“1 ) d . h . „ am Tage der Thekla vom Feuerschein bekommt der Wirt ein Häuflein Getreide , die Drescher aber einen Topf Grütze ! “ 
Nach der Vorstellung des großrussischen Volkes bewohnt jede Geti'eidedax - re ein besonderer Schutzgeist , der „ Owinny“ oder „ Owinnik“ . Erblicken kann man ihn nur ein einziges Mal im Jahre um die Zeit der Frühmesse zu Ostern . Seine Augen gleichen feurigen Kohlen , und er selbst sieht wie ein schwarzer Kater von der Größe eines Kettenhundes aus . Der Geist wacht strexxg darüber , daß in den Getreidedarren kein Feuer an Namensfesten angeziindet wird . Als solche Feste betrachtet das Volk den oben erwähnten Tag der Thekla vom Feuerschein , 24 . August alten Stils , dann den Tag der 
x ) Nach Tjumenef , Na kaschdy den , 1898 . 
Kreuzeserhöhung , 14 . September , und den Tag der Fürbitte der heiligen Jungfrau , 1 . Oktober . Da an diesen Tagen der Geist seine Namensfeste feiert , so dürfen die Getreidedarren nicht beheizt werden , und wehe dem Verwegenen , der es wagt , darin Feuer anzumachen , der Geist wird nicht säumen , den Schuldigen streng zu bestrafen : entweder brennt er die Getreidedarre nieder oder xnacht deren Besitzer zum Krüppel oder läßt ihn sogar in den Flammen der brennenden Getreidedarre elend umkommen . Aus dem Gouvernement Kaluga stammt eine Erzählung , wonach der Geist der treidedarre in seinem Zoxux einen Baueirn , der am feste des Geistes in seiner Getx’eidedarre Feuer angefacht hatte , bogenförmig für das ganze Leben gekrümmt habe . Im Gouvernement Kostroma herrscht die sonderbare Sitte , an einem der Namenstage des Geistes zu seiner Beschwichtigung in der Get . reidedax're ihm einen Kuchen und einen Hahn zum Opfer zu bx’ingen , wobei dem Hahn auf der Schwelle der Riege der Kopf abgehauen wird und mit seinem Blute alle Ecken besprengt werden * 3 4 5 ) . 
Ebenfalls zum Zwecke der Beschwichtigung des Geistes der Getreidedarre wird im Kreise Myschkin des ments Jaroslawl folgende Sitte geübt“ ) : Am „ Hühnerfeste“ , d . h . am Tage der heiligen Uneigennützigen Kosmas und Damianus , 1 . November alten Stils , am frühen Morgen trägt das Haupt der Familie einen Hahn nach der Getreidedarre und haut ihm auf der Schwelle derselben Kopf und Beine ab ; die letzteren wirft er auf seine Hütte , damit die Hühner gedeihen . Im Kx - eise Kadnikof des Gouvex - nements Wologda beobachtet man am letzten Tage der Dreschzeit folgende Sitte : Der Bauer nimmt nach der Beendigung seiner Arbeit die Mütze ab und sagt zur Getreidedax * re mit tiefem ling ; „ Spassibo , batjuschka owinnik , poslushil ty nynjeschneju ossenju wjeroi i prawdoi ! “ , d . i . : „ Hab1 Dank , Väterchen Geist der Getreidedarre , du hast in diesem Herbst deine Pflicht nach bestem Wissen und Gewissen ex - füllt ! “ verständlich kann man den Anfang dieser merkwürdigexx Opfer und Feste bis in die Heidenzeit des russischen Volkes verfolgen ; denn wir wissen aus alten Annalen , daß die nischen Russen in den Getreidedarren Feuer anbeteten , welches für sie als Sinnbild des Sonnengottes und als dessen Sohn unter dem Naxnexi „ Chors“ galt . Auch das Opfertier der Jetztzeit , der Hahn , gilt als Sinnbild des Feuers , und im Volke heißt es noch heutzutage : „ Pustil na kx - yschu kras - nawo pjetucha“ , d . h . : Er hat einen x'oten Hahn aufs Dach gesetzt — anstatt : Er hat das Haus in Brand gesteckt . Der Hahn galt bei den heidnischen Russen als dexn Donnex - gotte Perun und dem häuslichen Herde geweihter Vogel . 
P . v . Stenin . 
a ) Fürst Tenischef , Netschistaja ssila , 1890 . 
3 ) J . Tjumenef , a . a . 0 . 
4 ) Afanassjef , Poetische Ansichten von der Natur bei den 
wen , Bd . I . 
Kleine Nachrichten . 
Abdruck nur mit Quellenangabe gestattet . 
— Die Gestaltung Nordfrieslands in alter und neuer Zeit schildert Karl Foerster im Programm der Realschule vor dem Lübecker Tor zu Hamburg , 1904 . Die ursprüngliche präglaziale Westküste Schleswigs verlief noch westlicher als die Linie , welche man von der Hitzbank vor Eiderstedt an der Westküste der nordfriesischen Inseln lang nach der Nordspitze von Fanö ziehen kann . Es waren tertiäre Ablagerungen aus dem Miozän , welche alsdann von dem Inlandeis der ersten Glazialperiode vielfach zerstört uxxd von dessen Ablagerungen bedeckt wurden . Was jetzt von Sylt und Amrum erhalten ist , zeigt dieses Verhältnis oder läßt es schließen . Daß aber das tertiäre wie diluviale land noch auf ein gutes Stück weiter westlich gereicht haben muß , läßt sich axxs der Lagerung der Dünen und der petro - graphischen Beschaffenheit des Diiixenrandes auf den nannten Inseln wie aus anderen Anzeichen erweisen . Nur durch die Annahme eines schützenden Landstreifens im Westen lassen sich viele Fragen beantworten , welche die Verhältnisse von heute aufgeben . Nach Rückzug der zweiten Inlandeisbedeckung fand sicher eine negative Verschiebung der Strandlinie statt ; das Küstenland trat wieder zutage und bedeckte sich mit Wald , in dem die Eiche vorherrschend war . Als die Zufuhr des Wassers an der stetig den Vormauer keinen Abfluß mehr fand , bildete es einen Süßwassersee , und daraus entwickelte sich ein Moor . Mit der Marschbildung hielt dann die Zerstörung des westlichen 
Vorlandes gleichen Schritt . Was hier zerstört wurde , wurde dort niedergeschlagen , ein großartiges Beispiel von tender und wieder aufbauexider Tätigkeit des Lebens . Mit zunehmender Zerstörung des Marschlaxxdes gewann das Meer wieder mehr und mehr zerstörenden Einfluß auf das Land , das es soeben erst geschaffen hatte . So bildete sich der tige Zustand : am weitesten westlich die Reste der vom land abgegliederten und durch Dünen ex - haltenen Inseln Sylt und Amrum , sowie als Fortsetzungen derselben eine Reihe von Sanden , im Schutz von Amrum die Geest - und insel Föhr , einstmals axxch von größerer Ausdehnung , jetzt durch hohe und befestigte Deiche geschützt ; zwischen den beiden Gruppen eine Anzahl von Halligen , Zeugen und Über - bleibsel eines ehemals mehr oder weniger zusammenhängenden Max'schlandes ; im Süden , die Bxxcht abschließend , die dux’ch ihr festes Gerippe erhaltene Halbinsel Eiderstedt ; im Osten die an die Festlandsgeest sich anschließende , mehr und mehr durch Deiche geschützte Festlandsmarsch , alles mit Ausnahme der Westseite von Sylt und Amrum von weiten Wattflächen umgeben , deren Zusammenhang durch zahlreiche Tiefen , Ströme usw . bis zum Eintritt des Meeres unterbrochen wird . Jetzt sucht man in der richtigen Erkenntnis , daß nach dem Verschwinden der Inseln die Festlanddeiche nur mit großen Opfern zu erhalten wären , daß fei'ner dann an neuen Land - anwachs und Hinausrücken der Festlandsgrenze vermutlich nicht mehr zu denken wäre , die Inseln zu ei'halten und für
	        

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