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Die Rassen und Völker der Menschheit

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Nutzungslizenz

CC BY-SA: Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliographische Daten

fullscreen: Die Rassen und Völker der Menschheit

Monographie

Strukturtyp:
Monographie
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-714271
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714271
Persistenter Identifier:
BV048195848
Titel:
Sagenschatz aus dem mittleren Norddeutschland
Untertitel:
eine Auswahl der schönsten Sagen aus der Provinz Hessen-Nassau, Thüringen, dem Harze und seiner Umgebung, Mecklenburg und den Hansestädten Lübeck und Hamburg
Herausgeber:
Richter, Julius Wilhelm Otto
Erscheinungsort:
Glogau
Verlag:
Carl Flemming, Verlag, Buch- und Kunstdruckerei
Erscheinungsjahr:
1900
Titel der Serie:
Deutscher Sagenschatz ; 2. Band
Signatur:
2023 SA 6045:2
Lizenz:
Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)
Sammlung:
Allgemeiner Bestand
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Kunst und Wissen

Kapitel

Strukturtyp:
Kapitel
Titel:
Sagen aus dem Nassauer Lande
Sammlung:
Allgemeiner Bestand

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Die Rassen und Völker der Menschheit
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis
  • Tafelverzeichnis: Verzeichnis der Tafelbilder und Beilagen
  • Vorwort: Vorwort
  • Kapitel: Einleitung
  • Vorblatt
  • Einleitung: Einleitung
  • Kapitel: 1. Kapitel. Der menschliche Körper als Grundlage der somatischen Rassenlehre
  • Einleitung
  • Kapitel: 1. Die Formbestandteile des menschlichen Körpers
  • Kapitel: 2. Die Entwicklung des menschlichen Körpers
  • Kapitel: 3. Der Bau und die Tätigkeit des menschlichen Körpers. Seine Verschiedenheiten nach Alter, Geschlecht und Rasse
  • Kapitel: 2. Kapitel. Mensch und Tier
  • Vorblatt
  • Einleitung
  • Kapitel: Körperhaltung und Gang bei Mensch und Affe
  • Kapitel: Unterschiede im Skelettbau
  • Kapitel: Der Schädel von Mensch und Affe
  • Kapitel: Das Gehirn von Mensch und Tier
  • Kapitel: Die Muskulatur bei Mensch und Affe
  • Kapitel: "Blutsverwandtschaft" zwischen Mensch und Affe
  • Kapitel: Die fossilen Menschenaffen
  • Kapitel: Abnorme Menschenformen als Zwischenglieder zwischen Mensch und Tier
  • Kapitel: 3. Kapitel. Die ältesten Reste des Menschen
  • Vorblatt
  • Kapitel: [Einleitung]
  • Kapitel: Der tertiäre Mensch
  • Kapitel: Die quartären Menschenrassen
  • Kapitel: 4. Kapitel. Die Bevölkerung Europas in Vergangenheit und Gegenwart
  • Vorblatt
  • Einleitung
  • Kapitel: Die Völker Europas
  • Kapitel: Die Rassen Europas
  • Kapitel: 5. Kapitel. Die eingeborene Bevölkerung der deutschen Schutzgebiete
  • Vorblatt
  • Einleitung
  • Kapitel: Die eingeborene Bevölkerung der deutschen Schutzgebiete in Afrika
  • Kapitel: Die eingeborene Bevölkerung der deutschen Schutzgebiete der Südsee und in Ostasien
  • Kapitel: 6. Kapitel. Rassengliederung und Einheit des Menschengeschlechts
  • Tafel: Tafel 20. Koreanermädchen - Schweizermädchen, Niedwaldener Tracht. (Nobertus Weber, St. Ottilien, Oberbayern phot.)
  • Tafel: Tafel 22. Koreaner. Negerfrau aus Deutsch-Ostafrika (Mwera-Frau, Lindi-Hinterland). (Nobertus Weber, St. Ottilien, Oberbayern phot.)
  • Tafel: Tafel 23. Koreaner.- Negerfrauen aus Deutsch-Ostafrika (Wasangu, Iringa-Gebiet). (Nobertus Weber, St. Ottilien, Oberbayern phot.)
  • Tafel: Tafel 24. Koreanerknabe. Koreanerjüngling. (Nobertus Weber, St. Ottilien, Oberbayern phot.)
  • Vorblatt
  • Tafel: Tafel 25. Rassenkarte nach Blumenbach. Nach einer Zeichnung
  • Abbildung: Abb. 537. Jusuf Aguiah Efendi, Türke. Abb. 538. Feodor Iwanowitsch, Kalmücke. Abb. 539. Jac. Jo. Eliza Capitein, Neger. Abb. 540. Tayadaneega, Mohawkindianer. Abb. 541. Omai, Otaheite. Vertreter der fünf Rassen. (Nach J. F. Blumenbach.)
  • Abbildung: Abb. 542. Barimädchen vom oberen Nil
  • Abbildung: Abb. 543. Kongoneger mit Saiteninstrument
  • Abbildung: Abb. 544. Australier vom Tweedfluß
  • Abbildung: Abb. 545. Australier vom Endeavorfluß (Nordqueensland). Abb. 546. Vornehme Maurin aus Nordafrika
  • Abbildung: Abb. 547. Arabische Mutter mit Kind
  • Abbildung: Abb. 548. Ein Kabyle
  • Tafel: Tafel 26. Rassenkarte nach Huxley-Ranke. Nach einer Zeichnung
  • Abbildung: Abb. 549. Eine Kabylin
  • Abbildung: Abb. 550. Ainomänner
  • Abbildung: Abb. 551. Ainomänner
  • Abbildung: Abb. 552. Tongaleute. Abb. 553. Araukanerweib
  • Tafel: Tafel 27. Rassenkarte nach Giuffrida-Ruggeri. Nach einerr Zeichnung
  • Abbildung: Abb. 554. Chan Wang, ein Mongole aus Kuldscha
  • Abbildung: Abb. 555. Eine chinesische Braut mit Perlenschleier
  • Abbildung: Abb. 556. Lamaisten aus Tibet
  • Abbildung: Abb. 557. Maorihäuptling Pataragurai
  • Abbildung: Abb. 558. Mädchen aus Madagaskar
  • Abbildung: Abb. 559. Tasmanier
  • Abbildung: Abb. 560. Siamesischer Edelmann mit seiner Familie
  • Abbildung: Abb. 561. Proportionen eines Feuerländers (Protomorph). (Nach Stratz.) Abb. 562. Kanon. (Nach G. Fritsch.)
  • Tafel: Tafel 28. Rassenkarte. (Nach C. H. nach Stratz.)
  • Abbildung: Abb. 563. Proportionen eines Negers (Melanoderm). (Nach Stratz.) Abb. 564. Proportionen eines Chinesen (Xanthoderm). (Nach Stratz.)
  • Abbildung: Abb. 565. Proportionen eines Deutschen (Leukoderm). (Nach Stratz.)
  • Register: Alphabetisches Inhaltsverzeichnis. (Die Autornamen sind gesperrt gedruckt) Alphabetisches Autoren- und Sachregister
  • Korrekturen: Berichtigungen. S. 4. S. 8. S. 15. S. 94
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

Wilde MenfdGhGen. Überbehaarung. 
293 
Das Madchen follte nach dem über fie bon einem Herrn Farini gegebenen Berichte in einem Walde 
bei Q$a08 gefunden fein und wurde von dem Norweger Karl Bod nad) England gebracht. 
Nach Berichten des Herzogs Johann Albrecht zu Mecklenburg und A. Baftians an KR. Virchow 
ift es Dag Rind eines Königlihen Beamten in Siam. G3 hat fit im Laufe der Jahre ur 
Dame entwickelt, weídje beutjd) unb englijd), amngebíid) aud) franzöfifh und italienijcdh ipridjt. 
3 murde wiederholt ihr fittjame8 und freundliches Wejen gerühmt. Nach den Unterjuchungen 
von MN. Virchow und IM. Bartel8 kann in Wirklichkeit von einem affenähnlicdhen, pithekoiden 
Bau, von einem Bwijdjnglieb zwijdhen Menfch und Affe feine Rede fein; e$ Handelt fid) nur 
um einen Fall von allgemeiner Überbehaarung. 
Der Menich fdjeint im Segenjag zu den Tieren grofenteils eine nadte Haut au befigen; 
nur am germijjen Strperteilen (auf dem Kopfe, in der Achfelgegend, in der Umgegend der äußeren 
Seidjed)téotgane unb beim Mann im Sefichte) bildet fid) Bauptjüdlid) in Verbindung mit der 
(Beid)fedjtéreije eine ftärkere Behaarung aus. Betr genauerer Betrachtung des menfchlichen 
Rürpers fieht man aber, daß die ganze Oberfliche der Haut mit meift fpürlichen, jehr feinen 
Slaum= ober Wollhaaren bedeckt ijt, welche die famtartige Weichheit ber Haut neugeborener 
Rinder bedingen und hier als Lanugo bezeichnet werden. Bei ftarf behaarten Männern, teil- 
weife aud) bei Frauen, tritt in erwachjenem Alter diefe Behaarung an verfchiedenen Stürperteien 
deutlich in Grjd)einung, befonders wenn fie bunfel ijt. . 
Nicht gar jeften làüpt fij abnorme Behaarung beobachten. Während bei briinetten 
Hrauen für gewöhnlich nur feid)te Cd)nurr- unb 3Badenbürte aujfallen, fommen gelegentlich auch 
gut entmidelte Bollbärte vor. EB find eine Reihe von bärtigen Damen im Laufe der Zeit 
bejchrieben worden. Außer im  Gefit fommt aud) übermüfige Behaarung an der 
Wirbeljäule, vor allem an dem unteren Rumpfende des Körpers Über dem Kreuzbein 
(Sakraltrychose), vor. Diefe fhwanzartige, bzw. mähnenartige Behaarung jdjeint burd) eine 
Wachstumsanomalie der Indchernen Wirbeljäule bedingt zu fein. Dadurch, daß fein vollftändiger 
Berfhluß be8 9tüdgrat8 eingetreten i{t, entfteht eine ,verborgene Nüdgratipalte”, Spina bifida 
occulta, bie einen franffajten Z8adjétumsreig ausübt und die abnorm jtarfe Entwid{ung ber 
Oaate hervorruft. Auf abnormen Wachstumsreiz {ft aud) bie oft zu beobadhtende Behaarung 
Der jogen. Muttermäler und Warzen zuriidzufiihren. 
Unter Umftänden kann aber auch die gefamte FlaumbaarbeÏfeidung der menjdliden Frucht 
entweder jofortt nad) ber Geburt ober im Verlaufe der erften Lebensjahre eine ftärfere Ent- 
wicklung erleiden, wodurch die allgemeine Überbehaarung (Hypertrichosis) entfteft. Auch 
bieje abnorme Hanrentwiclung ift wiederholt befhrieben worden. Sie kann jogat erblid) auf. 
treten, und diefe Vererbung wurde bis in die zweite, ja jogar bis in die dritte Generation nad: 
gemiejen. Die Abbildungen einer Haarigen Familie find im Schloffe Amras bei Innsbruck aus 
der Koftbaren Sammlung der funjtliebenden Philippine Weljer aufbewahrt (Abb. 313). Der 
Mann heißt „Der rauch Mann zu Munichen“ und wird fälfchlich der „Haarige Freiherr von 
München“ geheißen. Fm Vergleich mit anderen Qaarmenjdjen, 3. D. dem älteren vujfijjen 
,Sunbemenidjen", bejjen Gejid)t von unorbentlidjem Haaren verhüllt zu fein pilegte, tritt bei 
den Amrafer Bildern das &ierüfnlidje fehr viel mehr zuriid, Die Familie, deren Bilder im 
Amrafer Schloß fid) befinben, ijt wohl biejelbe, bon welder Felix Plater folgenden Bericht 
gibt: „Denn das jedoch ijt wahr, daß man gewifje Leute beiderlei Gejdhlechts, vornehmlich Männer 
findet, die Haariger als andere find, und deren Schenkel und Arme, deren Bauch, 3Brujt unb 
das ganze Geficht non langen Haaren ftarrt, welcher Art id) viele gefannt und gefehen Habe, 
Aus der Zahl diefer war ein Mann zu Paris wegen ber jeltenen Behaarung feines ganzen 
Rürpers dem König Heinrich IL fehr wert und verkehrte an defjen Hofe, der am ganzen Körper 
and überall im Geficht, mit Ausnahme der Stelle unter den Augen, mit fjehr ftarfer Behaarung 
bedectt war und an ben Augenbrauen und auf der Stirn fo fehr lange Haare Hatte, daß er fie, 
damit fie das Sehen nicht behinderten, aufwärts au frifieren gezwungen war. Diefer nahm ein
	        

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