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Zeltleben in Sibirien und Abenteuer bei den Korjäken und anderen Stämmen Kamtschatkas und Nordasiens

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

CC BY-SA: Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliographische Daten

fullscreen: Zeltleben in Sibirien und Abenteuer bei den Korjäken und anderen Stämmen Kamtschatkas und Nordasiens

Monographie

Strukturtyp:
Monographie
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-714271
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714271
Persistenter Identifier:
BV048195848
Titel:
Sagenschatz aus dem mittleren Norddeutschland
Untertitel:
eine Auswahl der schönsten Sagen aus der Provinz Hessen-Nassau, Thüringen, dem Harze und seiner Umgebung, Mecklenburg und den Hansestädten Lübeck und Hamburg
Herausgeber:
Richter, Julius Wilhelm Otto
Erscheinungsort:
Glogau
Verlag:
Carl Flemming, Verlag, Buch- und Kunstdruckerei
Erscheinungsjahr:
1900
Titel der Serie:
Deutscher Sagenschatz ; 2. Band
Signatur:
2023 SA 6045:2
Lizenz:
Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)
Sammlung:
Allgemeiner Bestand
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Kunst und Wissen

Vorsatzblatt

Strukturtyp:
Vorsatzblatt
Sammlung:
Allgemeiner Bestand

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Zeltleben in Sibirien und Abenteuer bei den Korjäken und anderen Stämmen Kamtschatkas und Nordasiens
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Titelseite
  • Vorwort: Vorbemerkung
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis
  • Vorwort: Vorwort
  • Kapitel: Erstes Kapitel
  • Kapitel: Zweites Kapitel
  • Kapitel: Drittes Kapitel
  • Kapitel: Viertes Kapitel
  • Kapitel: Fünftes Kapitel
  • Kapitel: Sechstes Kapitel
  • Kapitel: Siebentes Kapitel
  • Kapitel: Achtes Kapitel
  • Kapitel: Neuntes Kapitel
  • Kapitel: Zehntes Kapitel
  • Kapitel: Elftes Kapitel
  • Kapitel: Zwölftes Kapitel
  • Kapitel: Dreizehntes Kapitel
  • Kapitel: Vierzehntes Kapitel
  • Kapitel: Fünfzehntes Kapitel
  • Kapitel: Sechzehntes Kapitel
  • Kapitel: Siebzehntes Kapitel
  • Kapitel: Achtzehntes Kapitel
  • Kapitel: Neunzehntes Kapitel
  • Kapitel: Zwanzigstes Kapitel
  • Kapitel: Einundzwanzigstes Kapitel
  • Kapitel: Zweiundzwanzigstes Kapitel
  • Kapitel: Dreiundzwanzigstes Kapitel
  • Kapitel: Vierundzwanzigstes Kapitel
  • Kapitel: Fünfundzwanzigstes Kapitel
  • Kapitel: Sechsundzwanzigstes Kapitel
  • Kapitel: Siebenundzwanzigstes Kapitel
  • Kapitel: Achtundzwanzigstes Kapitel
  • Kapitel: Neunundzwanzigstes Kapitel
  • Kapitel: Dreißigstes Kapitel
  • Kapitel: Einunddreißigstes Kapitel
  • Kapitel: Zweiunddreißigstes Kapitel
  • Kapitel: Dreiunddreißigstes Kapitel
  • Kapitel: Vierunddreißigstes Kapitel
  • Kapitel: Fünfunddreißigstes Kapitel
  • Kapitel: Sechsunddreißigstes Kapitel
  • Werbung
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

Kennan, Zeltleben in Sibirien. 285 
Dreinnddreißigstes Kapitel. 
Der kurzen Aufregung, hervorgebracht durch die Ankuuft 
der Schiffe, folgte nun wieder ein langer öder Monat des 
Wartens den wir in einsamer Unbequemlichkeit an der Mün⸗ 
dung der Gischiga verlebten. Woche um Woche schlich dahin, 
ohne Nachricht von den ausgebliebenen Schiffen zu bringen. 
Der kurze nordische Sommer ging zu Ende, auf den Bergen 
zeigte sich der Schnee und starke, auhaltende Stürme kündeten 
das Nahen des Winters. Mehr als drei Monate waren seit 
der mutmaßlichen Abreise des „Onward“ und der „Palmetta“ 
von San Francisco vergangen, wir konnten uns daher deren 
Fortbleiben nur durch einen Seeunfall erklären. Am 18. Sep⸗ 
tember beschloß der Major einen Boten in die sibirische Haupt⸗ 
stadt zu senden, um von der Gesellschaft telegraphisch Ver— 
haltungsbefehle zu erbitten. Vereinzelt zu Beginn eines 
zweiten Winters, ohne Leute, Werkzeug und Material — 
onnten wir zur Fortsetzung des Baues der Linie gar nichts 
thun und unser einziger Ausweg war, die Gesellschaft von 
der Siluation in Kenntnis zu setzen. Am 19. jedoch, bevor 
dieser Entschluß ausgeführt werden konnte, kam die langer⸗ 
wariete Backe „Palmetta“ an, gefolgt von dem russischen 
Hilfsdampfer „Saghalin“ aus Nikolajefsk. Da dieser vom 
Winde unabhaͤngig war und nur geringen Tiefgang besaß, 
war es ihm nicht schwer in den Fluß einzulaufen, während 
die „Palmetta“ genötigt war, erst die Hochflut abzuwarten. 
Das Wetter, seit einigen Tagen kalt und bedrohlich, ver⸗ 
schlimmerte sich, und am 22. blies ein Südost so heftig, daß 
das Marssegel gerefft werden mußte und der Golf von den 
Wellen der hohen See überfüllt wurde. Wir hegten ernste 
Befürchtungen für die unglückliche Barke, da es ihr aber nicht 
möglich war die Barre an der Flußmündung zu passieren, 
lonnte nichts geschehen, ehe die Hochflut eintrat. Am 283. 
wurde es evident, daß die „Palmetta“, auf der alle unsere
	        

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