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Mitteilungen der Anthropologischen Gesellschaft in Wien, 57.1927

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

Inhalt / Download : Mitteilungen der Anthropologischen Gesellschaft in Wien, 57.1927

Mehrbändiges Werk

Strukturtyp:
Mehrbändiges Werk
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-715362
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-715362
Persistenter Identifier:
BV047954758
Titel:
Die Burgen, Klöster, Kirchen & Kapellen Württembergs und der Preußisch-Hohenzollern'schen Landestheile mit ihren Geschichten, Sagen und Mährchen
Weitere Titel:
Die Burgen, Klöster, Kirchen und Kapellen Württembergs und der Preußisch-Hohenzollern'schen Landesteile mit ihren Geschichten, Sagen und Märchen
Autor:
Schönhuth, Ottmar Friedrich Heinrich
Erscheinungsort:
Stuttgart
Verlag:
Verlag v. Eduard Fischhaber
Lizenz:
Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)
Sammlung:
Allgemeiner Bestand
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Kunst und Wissen
Geschichte

Band

Strukturtyp:
Band
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-714240
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714240
Persistenter Identifier:
BV047954859
Titel:
Die Burgen, Klöster, Kirchen & Kapellen Württembergs und der Preußisch-Hohenzollern'schen Landestheile mit ihren Geschichten, Sagen und Mährchen, 2. Band
Erscheinungsort:
Berlin
Erscheinungsjahr:
1863
Signatur:
2015 A 1189:2:'2'
Lizenz:
Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)
Sammlung:
Allgemeiner Bestand

Kapitel

Strukturtyp:
Kapitel
Titel:
X. Die Marienkirche zu Reutlingen
Sammlung:
Allgemeiner Bestand

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Mitteilungen der Anthropologischen Gesellschaft in Wien
  • Mitteilungen der Anthropologischen Gesellschaft in Wien, 57.1927
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalt
  • Titelseite
  • Personenindex: Vorstand der Anthropologischen Gesellschaft in Wien
  • Literaturverzeichnis: Veröffentlichungen der Anthropologischen Gesellschaft in Wien [Teil 1]
  • Zeitschriftenheft: Bd. 57, 1927, Heft 1
  • Zeitschriftenheft: Bd. 57, 1927, Heft 2
  • Zeitschriftenheft: Bd. 57, 1927, Heft 5/6
  • Titelseite
  • Literaturverzeichnis: Veröffentlichungen der Anthropologischen Gesellschaft in Wien [Teil 2]
  • Zeitschriftenheft: Bd. 57, 1927, Heft 3/4. Sitzungsberichte, 1926/1927
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

— 251 
Der Vortragende empfiehlt, namentlich mit 
Rücksicht auf die Leichtigkeit der Unter- 
suchung, beispielsweise vor allem folgende 
Probleme zur anthropologischen Behandlung: 
1. Blut: 
a) Hämoglobinbestimmung, 
b) Viskosimetrie, 
-) Blutzucker (im Tiefland und im 
Hochgebirge, bei schwerer Arbeit, nach 
Zufuhr steigender Mengen von Kohle- 
hydraten). 
2 Harn: 
a) Vorkommen von Glykosurie. (Karl 
Tigerstedt hat beispielsweise bei 
einem großen Teil der Abiturienten in 
Helsingfors während der Maturitäts- 
prüfung Glykosurie festgestellt. Wir 
haben gar keine sicheren Kenntnisse 
über das rassenmäßige Verhalten der 
Toleranz für Kohlehydrate. Es scheinen 
aber gerade in dieser Hinsicht Unter- 
schiede zu bestehen.) 
Albuminurie, (Orthostatische Albumi- 
nurie ist am häufigsten bei aufgeschos- 
senen jungen Leuten zu finden. Ihre 
Abhängigkeit von Rasse und Konstitu- 
tion ist erst noch zu erforschen.) 
3 Herz-und Gefäßsystem. 
Dieses Gebiet bedarf am allerdringendsten 
einer umfangreichen rassenphysiologischen 
Untersuchung; denn gerade die relativ geringe 
Widerstandsfähigkeit des Zirkulationsappa- 
rates zeigt nach der Meinung des Vortragen- 
den, daß der Mensch in vieler Hinsicht als 
ein mißglücktes Experiment aus dem physio- 
logischen Laboratorium der Schöpfung auf- 
zufassen ist. Mit Recht sagt ein altes Sprich- 
wort: „Der Mensch ist so alt wie seine Blut- 
gefäße‘“, Leider ist aber schätzungsweise 
schon die Hälfte der über 40 Jahre alten Män- 
ner arteriosklerotisch. In der Zeit, da dem 
Menschen seine Erfahrung und sein Wissen 
eine: möglichst intensive Arbeit wünschens- 
wert erscheinen läßt und ihm die Leistungs- 
fähigkeit seiner übrigen Organe, vor allem 
seines Gehirns, unter normalen Umständen 
auch ohne weiteres erlauben würde, besteht 
zwischen seinem vernunftgemäßen und be- 
rechtigten Wollen und seinem physiologi- 
schen Können bereits eine unaufhörlich zu- 
nehmende Divergenz. Kein anderes Organ be- 
droht den Menschen so heimtückisch, wie ein 
Blitz aus heiterem Himmel, durch unvorher- 
gesehene und eventuell letale Insuffizienz wie 
las Herz und die Blutgefäße, In Betracht 
kommt hier nicht nur der apoplektische In- 
zult, sondern z. B. auch der plötzliche Tod 
zanz junger, gesunder Leute beim Baden und 
Schwimmen. Versagt der Läufer oder Berg- 
steiger, so ist fast immer das Herz daran 
schuld und nicht die übrige Muskulatur oder 
lie Lunge. Die Übererregbarkeit der Herz- 
ınd Gefäßnerven, die sich schon bei ganz 
ächerlich geringen körperlichen Leistungen 
lurch Zunahme der Pulsfrequenz zeigt, ist ein 
veiterer Beweis für die Mangelhaftigkeit des 
*xewebes, aus welchem das Gefäßsystem zu- 
sammengesetzt ist. Es wäre sehr wichtig zu 
ıntersuchen, ob und inwieweit daran die 
Jomestikation Schuld trägt. Rassenphysiolo- 
zische Untersuchungen des Zirkulationsappa- 
°ates sollten sich u. a. auf folgende Funk- 
ionen erstrecken: 
a) Blutdruck. 
b) Pulsfrequenz vor, während und nach 
der Arbeit, insbesondere bei Hitze. . 
Widerstands- und Leistungsfähigkeit 
des Herzens bei besonderen und Dauer- 
leistungen. Als wichtigste Unter- 
suchungsmethode der Kreislaufphysio- 
logie käme vor allem die Ermittlung des 
Minutenvolumens in Betracht, 
loch ist diese Methode nur für den b e- 
sonders geschulten Anthropologen 
brauchbar. Das gleiche gilt für die 
röntgenologische Untersuchung 
des Herzens und der Arterien, welche 
der Rassenphysiologie außerordentlich 
wertvolle Dienste leisten könnte, 
Weite und Wandstärke der Arterien; 
Einfluß des Geschlechtes und des Alters 
bei verschiedenen Rassen. 
4 
\ mung: 
a) Kraft der Atemmuskulatur. 
b) Atemtypus der Männer und Frauen, 
Körpertemperatur, deren Tages- 
schwankung und Regulierung bei Hitze 
ınd Kälte. 
irmüdung und Erholungs- 
fähigkeit, unter anderem zu ermitteln 
an der Puls- und Atemfrequenz und an der 
Zeit, welche nach Hyperthermie bis zur 
Wiederkehr der normalen Körpertempera- 
ur notwendig ist. 
Tiefe und Dauer des Schlafes. 
Sinnesfunktionen. Kine Mitteilung 
der großen Anzahl von Methoden, die auch 
dem nichtphysiologisch geschulten Anthro- 
pologen zugänglich sind, würde hier viel 
zu weit führen. 
Geschlechtsfunktionen: 
ı) Ausbildung der sekundären Ge 
schlechtsmerkmale. Die rassen- 
7 
6 
] 
I
	        

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