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Die Wurzeln der kapholländischen Volksüberlieferungen

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Nutzungslizenz

CC BY-SA: Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliographische Daten

fullscreen: Die Wurzeln der kapholländischen Volksüberlieferungen

Monographie

Strukturtyp:
Monographie
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-714205
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714205
Persistenter Identifier:
BV047912008
Titel:
Die Wurzeln der kapholländischen Volksüberlieferungen
Autor:
Schonken, Francis T.
Erscheinungsort:
Leiden
Verlag:
Buchhandel und Druckerei vormals E.J. Brill
Erscheinungsjahr:
1910
Titel der Serie:
Internationales Archiv für Ethnographie. Supplement
Signatur:
LA 3980
Lizenz:
Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)
Sammlung:
Allgemeiner Bestand
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Kunst und Wissen

Kapitel

Strukturtyp:
Kapitel
Titel:
Kap. VI. Die nicht-holländischen Europäer
Sammlung:
Allgemeiner Bestand

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Die Wurzeln der kapholländischen Volksüberlieferungen
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Vorblatt
  • Titelseite
  • Nachruf: Nachruf [Theo Schonken]
  • Vorwort: Vorwort
  • Einleitung: Kap. I. Einleitung
  • Kapitel: Kap. II. Der alte Bestand
  • Abbildung
  • Kapitel: Kap. III. Der Boden
  • Abbildung: I. Niedersächsisches Haus. II A. Typus der Kaphalbinsel
  • Abbildung: II B. Landtypus ("H-Huis"). III. Onderveld
  • Abbildung: Küche
  • Abbildung: Plan eines typischen "Voorhuis" im Onderveld
  • Kapitel: Kap. IV. Die Eingeborenen
  • Kapitel: Kap. V. Der Orient
  • Kapitel: Kap. VI. Die nicht-holländischen Europäer
  • Kapitel: Kap. VII. Rückschau
  • Literaturverzeichnis: Verzeichnis der abgekürzt zitierten Literatur
  • Abkürzungsverzeichnis: Weitere Abkürzungen
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalt
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

ZAP. VI. DIE NICHT-HOLLÄNDISCHEN EUROPÄER. 
8 1. DIE DEUTSCHEN. 
Dass wir in dem kap-holl. Volkstum nur wenig Spuren deutscher Einwirkung erwarten 
Jürfen, ist in der Einleitung bemerkt worden. Den grössten Einfluss hatten noch zerstreute 
'ndividuen, wie Schulmeister und Missionare, aber auch dieser war nur gering. Denn der 
Jürftige Unterricht entlassener Soldaten beschränkte. sich auf das Notwendigste, und die 
Missionare arbeiteten ‚unter den Eingeborenen. Sie waren meist praktisch gesinnte Männer 
nit nüchternem Verständnis für die richtigen Verhältnisse und gewannen deshalb auch oft 
Jie herzliche Unterstützung der afr. Bevölkerung, die von den philanthropischen Missionaren 
nehrerer englischer Vereine aufs rücksichtsloseste verschrien wurden *). 
Über die wenigen deutschen Lehnwörter, die nicht zugleich in Holland geläufig sind, 
nat HEssELING Auskunft gegeben ?). Es sind nicht viel mehr als ein Dutzend, deren deutscher 
Ursprung unleugbar feststeht. Bezeichnend sind in dieser kleinen Anzahl die soldatischen 
Kraftwörter,  „uitdrukkingen die duidelik genoeg aantonen van welken aard die Duitse kolo- 
nisten waren” ?): aapskilloeder (Schindluder), bij mij seks (oder siks), swerno(o)t, te(r) duiwel, 
verflakst, wovon jetzt die ersten zwei wenig gebräuchlich sind. Auch :einige scheinbare 
Jermanismen hat H. festgestellt; die Gefahr liegt aber sehr nahe, dass man Wörter und 
Ausdrücke aus den ndl. Mundarten oder früheren Zeiten für deutsch zählt. Wörter z.B. 
wie „Perl anstatt Paarl, perd anst. paard u.a. m.” sind entschieden nicht „deutsche Umbil- 
lung” 3: „skuld” hat Du Torr (S. 81) erklärt aus der kreolischen Verbalisierung des Nomens, 
„geval”” als Verbum kommt im 17. ‚Th. viel vor, wo das hentige Ndl. „bevallen” hat, driiven = 
loen war Mnl. : 
Auf indirektem Wege haben jedoch die deutschen‘ Kolonisten wesentlich zur Berei- 
sherung der Volksdichtung beigetragen. Wie in seinem Vaterland, hat auch in Südafrika 
der Schwabe, der es durch seine Vergangenheit doch am allerwenigsten verdient, den 
Ruf eines Schafkopfs bekommen, und auf sein unschuldiges Haupt hat sich eine Fülle lustiger 
Geschichtchen gehäuft. Wer eine Dummkeit begeht, heisst ein Swaap %), und alle möglichen 
albernen Handlungen werden den „Swapen” zugeschriehen. Die Schwänke, die den Schwaben 
1) Vgl.'T. IV 410, 471, 203, V 213, VI 346, VII 194 u. 8. w. 
2) Het Afr. 33, 82—85, 109—110. 
3) Ich brauchte solche selbstverständliche Sachen nicht einmal zu erwähnen, wären diese’ und der- 
zleichen Proben in einem angeblich wissenschaftlichen Aufsatz nicht angeführt worden. Die betr. Arbeit, die 
voll Gift und Galle ist und eine geradezu erschreckende Unkenntnis der Geschichte und Philologie verrät, 
‚st erschienen in den „Mitteilungen des Seminars für orientalische Sprachen ander Kgl. Univ. zu Berlin”, 
Jahrg. V B (1902), 3. Abt., SS. 284-291, und führt den Titel: Die Afrikaner und deren „Taal”. Eine 
Iharakterstudie von P. H. BRINCKER, Litt. Dr. [h.c.]. 
4) Diese Auffassung. ist alt und in Deutschland selbst schon im 16. Jh. belegt.
	        

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