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Die Wurzeln der kapholländischen Volksüberlieferungen

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Nutzungslizenz

CC BY-SA: Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliographische Daten

fullscreen: Die Wurzeln der kapholländischen Volksüberlieferungen

Monographie

Strukturtyp:
Monographie
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-714205
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714205
Persistenter Identifier:
BV047912008
Titel:
Die Wurzeln der kapholländischen Volksüberlieferungen
Autor:
Schonken, Francis T.
Erscheinungsort:
Leiden
Verlag:
Buchhandel und Druckerei vormals E.J. Brill
Erscheinungsjahr:
1910
Titel der Serie:
Internationales Archiv für Ethnographie. Supplement
Signatur:
LA 3980
Lizenz:
Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)
Sammlung:
Allgemeiner Bestand
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Kunst und Wissen

Einleitung

Strukturtyp:
Einleitung
Titel:
Kap. I. Einleitung
Sammlung:
Allgemeiner Bestand

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Die Wurzeln der kapholländischen Volksüberlieferungen
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Vorblatt
  • Titelseite
  • Nachruf: Nachruf [Theo Schonken]
  • Vorwort: Vorwort
  • Einleitung: Kap. I. Einleitung
  • Kapitel: Kap. II. Der alte Bestand
  • Abbildung
  • Kapitel: Kap. III. Der Boden
  • Abbildung: I. Niedersächsisches Haus. II A. Typus der Kaphalbinsel
  • Abbildung: II B. Landtypus ("H-Huis"). III. Onderveld
  • Abbildung: Küche
  • Abbildung: Plan eines typischen "Voorhuis" im Onderveld
  • Kapitel: Kap. IV. Die Eingeborenen
  • Kapitel: Kap. V. Der Orient
  • Kapitel: Kap. VI. Die nicht-holländischen Europäer
  • Kapitel: Kap. VII. Rückschau
  • Literaturverzeichnis: Verzeichnis der abgekürzt zitierten Literatur
  • Abkürzungsverzeichnis: Weitere Abkürzungen
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalt
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

fa 
Tier- und Pflanzenwelt tragen einen andern Charakter, so dass manche poetische Motive 
des alten Europa gänzlich fehlen: die auffallenden Gegensätze der Jahreszeiten, die Freuden 
les Winters und der Zauber des Frühlings, die Festlichkeiten der Jahreswende, die alten 
Sagenkreise, die Naturgeister, das Lied der N achtigall und die Anmut des Waldes. Dagegen 
hat derselbe Boden einige ergiebige neue Erträge und mannigfachen Ersatz für den Verlust 
zebracht; der blaue Himmel, die heitere Sonne, die endlose, schweigsame Ebene, das freie 
Leben, der Reiz der Südküste mit ihrem felsigen Strande und den bewaldeten Bergen, die 
‚gUuchtenden Farben der Blumentapete, die wimmelnde Tierwelt, — das ist die vielgestaltige 
Poesie der neuen Heimat, eine Poesie, die noch kaum ihren würdigen Ausdruck gefunden 
aat, die aber für die Zukunft viel verheisst. , 
Kaum waren die Holländer in der Tafelbai gelandet, so knüpften sie schon Beziehungen mit 
ijen Eingeborenen an. Zuerst mit den Hottentotten, deren ganzer Reichtum in 
Viehherden bestand. Das Versorgen der Flotte mit frischem Fleisch war eine Hauptauf- 
zabe der Niederlassung; es lag also im Interesse der O. I. Compagnie, freundschaftliche 
3eziehungen mit den. Hottentotten zu. unterhalten; sie werden auch nur ein paar Mal 
.1659—60,  1673—77) durch einen. unbedeutenden „Krieg” unterbrochen. Immer weitere 
Stämme wurden in den. Kreis des: europäischen Einflusses gezogen, und immer intimer 
wurde der Verkehr, namentlich als im Laufe des nächsten Jahrhunderts die Hottentotten 
3ich als Viehhirten. und Ammen in den Dienst der Kolonisten begaben. Das erklärt. die 
wichtige Rolle, die sie in der Bereicherung der Volksüberlieferung gespielt. haben. — 
Anders lag die Sache bei den Buschmännern. Frieden zu erhalten mit diesen unbän- 
ligen Söhnen der Wüste war auf die Dauer unmöglich, noch weniger, einen steten Verkehr 
zu stande zu bringen. Und als sich im 19. Jh. die Lage besserte, da war das arme Völkchen 
schon viel zu gering an Zahl, um irgend einen bleibenden Einfluss ausüben zu können. So 
jedeutend also die Rolle. der Hottentotten, so gering war die der Buschmänner. — 
Erst im Jahre 1775 stiessen die ostwärts dringenden Kolonisten und die südwärts wan- 
jernden Kaffern (Kosa) am Fischfluss auf. einander, Das Verhältnis wurde bald. feindlich. 
Kostspielige und schwierige Kriege folgten bis in unsere Zeit auf einander. Nur die Vor- 
Josten der Weissen im Osten des Kaplandes und in den Republiken standen in dauernder 
Berührung mit den Bantu; der Einfluss der letzteren war also örtlich und zeitlich beschränkt, 
und das Ergebnis für die. gesammte Volkskunde ist daher ziemlich karg. . 
Inzwischen waren zu diesen. inneren Einflüssen neue von auswärts hinzugekommen. 
Als VAN RIEBEEK nach Südafrika kam, bestand die holländische Herrschaft in Ostindien 
schon ein halbes Jahrhundert. Die Ansiedelung an dem Kap der Guten Hoffnung. wurde von 
ler Ostindischen Compagnie gegründet, fiel also in. ihr Gebiet; sie wurde Batavia dienstbar 
ınd untergeordnet, und galt als „Tor des Ostens”, im Gegensatz zu Westafrika und Amerika, 
wo die Westindische Cie. gebot. Hier lag der Keim der grossen Bedeutung des Orients für 
Südafrika; man fühlte sich noch enger mit dem Osten verbunden als mit dem Mutterlande; 
östindische Sitte, Anschauungen und Erfahrungen. fanden leicht Eingang, ja, schon die Sprache 
scheint bereits in Ostindien in fremdem Munde umgebildet worden su sein. Gesteigert wurde 
lie Einwirkung noch, als man bald (1654) das Kap als Verbannungsort für. politische Gefan- 
zene aus dem Orient zu benutzen begann, noch mehr, als seit 1658 Sklaven in grosser 
Menge eingeführt wurden, so. dass diese bald an. Zahl die Weissen übertrafen. nn 
Den Hauptbestandteil der Europäer bildeten natürlich die Holländer, Aber vom Amfang 
an war auch das deutsche Element stark vertreten. Freilich kam die grösste Zahl der 
Deutschen erst gegen Ende der holländischen. Zeit. Trotz des beträchtlichen Prozentsatzes der
	        

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