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Zeitschrift für Ethnologie, 7.1875

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Bibliographische Daten

Inhalt / Download : Zeitschrift für Ethnologie, 7.1875

Mehrbändiges Werk

Strukturtyp:
Mehrbändiges Werk
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-715358
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-715358
Persistenter Identifier:
BV047910028
Titel:
Gesammelte Abhandlungen zur amerikanischen Sprach- und Alterthumskunde
Autor:
Seler, Eduard
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
Asher ; Berhend & Co.
Lizenz:
Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)
Sammlung:
Allgemeiner Bestand
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Kunst und Wissen
Sozial- und Kulturanthropologie > Gesamtdarstellungen und Sammelwerke

Band

Strukturtyp:
Band
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-714201
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714201
Persistenter Identifier:
BV047910139
Titel:
Gesammelte Abhandlungen zur amerikanischen Sprach- und Alterthumskunde, [6], Wort- und Sachregister zum ersten, zweiten und dritten Bande
Erscheinungsjahr:
1914
Größe der Vorlage:
370 Seiten
Signatur:
Pn 7657:regi:F4
Lizenz:
Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)
Sammlung:
Allgemeiner Bestand

Vorderer Einband

Strukturtyp:
Vorderer Einband
Sammlung:
Allgemeiner Bestand

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Zeitschrift für Ethnologie
  • Zeitschrift für Ethnologie, 7.1875
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalt
  • Inhaltsverzeichnis: Verzeichniss der Tafeln
  • Korrekturen: Druckfehler-Berichtigung [zu S. 261 u. 269]
  • Hildebrandt, Johann Maria: Vorläufige Bermerkungen über die Sómal. Hierzu Tafel I und II [Teil 1/2]
  • Bastian, Adolf: Australien und Nachbarschaft. (Fortsetzung.) (Fortsetzung folgt.) [Teil 3/4]
  • Kuchenbuch, Franz: Funde und Fundorte von Resten aus vorhistorischer Zeit in der Umgegend von Müncheberg, Mark Brandenburg
  • Stein, F. von: Die Skopzensekte in Russland, in ihrer Entstehung, Organisation und Lehre. Nach den zuverlässigsten Quellen dargestellt
  • Bastian, Adolf: Miscellen und Bücherschau
  • Mannhardt, Wilhelm: Die lettischen Sonnenmythen. (Fortsetzung folgt.) [Teil 1/3]
  • Meyer, K. F.: Die Sieben vor Theben und die chaldäische Woche. Als Beitrag zur Begründung einer Wissenschaft der vergleichenden Mythologie und Religionsgeschichte. I. Allgemeine Einleitesätze [Teil 1/3]
  • Bastian, Adolf: Völkerkreise in Afrika
  • Bastian, Adolf: Australien und Nachbarschaft. (Fortsetzung.) (Fortsetzung folgt.) [Teil 4/4, keine Fortsetzung in Zeitschrift]
  • Literaturverzeichnis: Uebersicht der Literatur für Anthropologie, Ethnologie und Urgeschichte im J. 1874. Zusammengestellt von W. Koner
  • Miscellen und Bücherschau
  • Mannhardt, Wilhelm: Die lettischen Sonnenmythen. (Fortsetzung.) (Schluss folgt.) [Teil 2/3]
  • Lorange, Anders: Ueber Spuren römischer Cultur in Norwegens älterem Eisenalter. (Schluss folgt.) [Teil 1/2]
  • Miscellen und Bücherschau
  • Mannhardt, Wilhelm: Die lettischen Sonnenmythen. (Schluss.) [Teil 3/3]
  • Lorange, Anders: Ueber Spuren römischer Cultur in Norwegens älterem Eisenalter. Schluss. [Teil 2/2]
  • Miscellen und Bücherschau
  • Korrekturen: Infolge nicht deutlichen Manuscripts und der Unmöglichkeit, dem Autor Correctur der Druckbogen zu senden, hat sich leider in die Dalton-Flex'sche Ethnologie Bengalens eine ungewöhnliche grosse Anzahl Druckfehler eingeschlichen, deren Verzeichniss wir nachstehend publiciren. [Artikel s. Bd. 5.1873 u. Bd. 6.1874]
  • Leerseite
  • Stein, F. von: Die Mongolen
  • Stein, F. von: Die Tanguten
  • Schwartz, Wilhelm: Die neuste, durch die deutsche anthropologische Gesellschaft veranlasste Sagenbildung. Eine anthropologisch-mythologische Studie
  • Lyttelton Annesley: Erzählungen im Astor-Thal, Kashmir
  • Schwartz, Wilhelm: Zum Ursprung der Gebräuche der Urzeit. Miscelle
  • Miscellen und Bücherschau
  • Zeitschriftenheft: Verhandlungen der Berliner Gesellschaft für Anthropologie, Ethnologie und Urgeschichte. Jahrgang 1875
  • Vorsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

208 Miscellen und Bücherschau. 
die natürliche kennt), verbindet sie mit einem ,übernatürlichen* Prozess und nimmt dafür out 
„Glauben“ in Anspruch, Da jedoch die inductive Naturwissenschaft innerhalb ihres Beste! 
weder ein Göttliches, noch Uebernatürliches, noch den Glauben kennt, wird mit Streichung di® 
ser drei Worte die Vorstellung von der Schöpfung mit der von der Entstehung so ziemlich # 
sammenfallen, wenn man die weder von einer philosophischer Betrachtung unendlich-ewiger Weltbéf 
monien zu rechtfertigende, noch physiologisch denkbare, auch ausserdem durch die exacte Methode 
weil unbewiesen, verbotene Zuthat einer „uralten einfachsten Stammform“ fortlässt, Nur be 
denklichster Kurzsichtigkeit kann es entgehen, dass wir mit solchen Stammformen schliesslich 
immer wieder völlig dieselben Schwierigkeiten haben, ob wir sie ein einziges Mal setzen ode 
hunderttausendmal, und dass, obwohl sich innerhalb gegebener Wechselwirkung die Gesetze der 
Entstehung erklärend ausverfolgen lassen, eine darüber hinausfallende Entstehung auch ebenf 
gut als Schôpfung ausgedrückt werden kann, ohne dadurch viel heller oder dunkler zu werden: 
Innerhalb des von uns durchschaubaren Horizontes planetarischer Ursächlichkeiten lässt sich 
die Entstehung der organischen Typen ebenso wenig erklären, wie die der anorganischen Be 
mente, selbst wenn sich secundüre Uebergánge einleiten liessen, und da die causae efficient 
über jenen herausfallen, mógen die auf der Erde in Erscheinung tretenden Producte derselb®® 
eben so gut als Schöpfungen aufgefasst werden, obwohl von der früheren Anthropomorphosirt 
der Wirkungsweise schon längst keine Rede mehr sein kann. Eine bei Beschränkung uch 
Natur auf das Planetarische geläufige Abscheidung des Uebernatürlichen fällt bei einer 
die Fixsternräume umfassenden Natur um so mehr fort, weil die Gleichheit der mechanische? 
Gesetze bereits erkannt ist, auch die Chemie allmählig Anknüpfungen planetarischer er 
tionen mit solaren und stellaren aufzudecken beginnt, innerhalb inductorischer Studien ha " 
es sich aber nur um Relationen, und wenn diese von den kritischen Knotenpunkten auf 
Typen führen, welche sich in den Berechnungen nicht weiter auflósen, sind sie bis soweit ait 
fest und unverrückbar, als dass sich mit einem aus Gedankenfasern gesponnenen Hypothese" 
faden (am wenigsten einem, der, gleich dem genealogischen, durch die Thatsachen selbst null‘ 
ficirt wird) daran zerren liess. der 
In solchem Dunst sind Schöpfungen leicht genug, und ist daraus auch bereits die ” 
Alalen hervorgegangen. Ist diese Probe geglickt und den Stummen erst die Zunge gelöst, & 
kann es unsern Naturdiehtern nicht an Stofffülle fehlen, um die Ovide und Berosus weit 
überflügeln. m" 
So weit wir die Welt in ihren Spháren durehschaut haben, zeigt sie sich als eine €?9 
liche, von denselben Gesetzen durchwaltet, aber diese im Unendlichen erklingende Ham 
mit den Klàángen des Ewigen tónend, würde in einheitlicher Reduction auf Anfang und 
dureh die Verstämmelungen räumlich-zeitlicher Beschränkung, das auf trostvolle Moloëi#* 
hoffende Ohr mit greller Disharmonie zerreissen. 
In der Vorrede wird im Interesse eines Culturkampfes, bei dem es keinem Naturforsb® 
zweifelhaft sein kann, welche Seite zu wählen, gegen ein Ignorabimus protestirt, — sollte aber à 
dem Arbeitsfelde der Induction wenigstens nicht die prásentische Form gelten und un 
gelten müssen, wo der Horizont thatsüchlicher Beobachtung abschliesst? Auch bei den *7 » 
keiten zu unbegrenzter Entwickelung kann doch immer nur das bis zu jedesmaliger Grot 
der Entwickelung Verwirklichte realiter genossen werden. Dann aber wird die aufwach rigid 
Tugend mit gesunder Speise genährt und die nächste Generation auf der betretenen Bahn 
vorwärtsschreiten können.
	        

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