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Das Hakenkreuz nach Ursprung, Vorkommen und Bedeutung

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Nutzungslizenz

CC BY-SA: Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliographische Daten

fullscreen: Das Hakenkreuz nach Ursprung, Vorkommen und Bedeutung

Monographie

Strukturtyp:
Monographie
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-714168
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714168
Persistenter Identifier:
BV047881685
Titel:
Unter der Reichssturmfahne
Untertitel:
(Hohentwielspiel) : deutsche Vorgänge
Autor:
Lorenz, Rudolf
Erscheinungsort:
Eßlingen a.N
Verlag:
Wilh. Langguth's Buchdruckerei
Erscheinungsjahr:
1906
Signatur:
2022 A 26
Lizenz:
Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)
Sammlung:
Allgemeiner Bestand
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Kunst und Wissen

Vorderer Einband

Strukturtyp:
Vorderer Einband
Sammlung:
Allgemeiner Bestand

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Das Hakenkreuz nach Ursprung, Vorkommen und Bedeutung
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Titelseite
  • Kapitel
  • Abbildung: Abb. 1 Hakenkreuz Abb. 2 Kreuz mit Hakenkreuz vereinigt auf einem schwedischen Runenstein
  • Tafel: Abb. 3 Assyrischer König mit Kreuz, 9. Jahrh. v. Chr
  • Tafel: Abb. 8 Hakenkreuze auf dem Gewand eines Totengräbers Wandmalerei in den römischen Katakomben
  • Abbildung: Abb. 4 Halsschmuck assyrischer Könige mit Sonne, Halbmond und Stern Abb. 5 Halsschmuck assyrischer Könige mit Halbmond, Sonne (Kreuz) und Stern Abb. 6 Sonnenrad und Hakenkreuz Römische Katakomben Abb. 7 Hakenkreuz mit Christuszeichen und Inschrift. Römische Katakomben
  • Abbildung: Hakenkreuz
  • Literaturverzeichnis: Einschlägige Schriften
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

( *\ct in neuerer Zeit manche vaterländische oder deulschtümliche Ber- 
X I bände das Kreuz mit vier gleichlangen, rechtwinklig gebrochenen 
Armen als Sinnbild und Wahrzeichen gewählt haben, da man 
^ ihm immer häufiger auf deren Veröffentlichungen und in Schriften 
ähnlichen Inhalts begegnet, liegt die Frage nahe, ob und warum das 
beschriebene Zeichen für derartige Zwecke als geeignet und berechtigt 
gelten darf. Ist es alt oder jung, heidnisch oder christlich, einzelvölkisch 
oder allmenschlich, germanisch oder arisch, glückbringend oder schaden 
wehrend ? Um darauf befriedigende, sachlich begründete Antworten geben 
zu können, muß vor allen Dingen festgestellt werden, wie weit es in 
der Geschichte zurückreicht und welche Verbreitung es unter den Völkern 
verschiedener Herkunft und Zeitalter gefunden hat. In dieser Hinsicht 
kann nach den Ergebnissen der wissenschaftlichen Völkerkunde nicht der 
geringste Zweifel darüber bestehen, daß das Hakenkreuz, sei es als Zierat 
oder als Heilszeichen, fast auf dem ganzen Erdenrund sich findet, nicht 
nur in unserem engeren Vaterland und eigenen Weltteil, sondern auch 
in Vorderasien, Indien, China, Japan, in Nord- und Mittelamerika, in 
Brasilien, im Niltal, ja sogar im südlichen Afrika. Ein so ausgedehntes, 
weltumfassendes Verbreitungsgebiet läßt es erklärlich erscheinen, wenn 
einzelne Forscher, wie z. B. H e i n, die Ansicht vertreten haben, eine 
solche Uebereinstimmung in der Betätigung des Kunsttriebes sei „auf 
die Organisation des menschlichen Geistes" zurückzuführen. Kann man 
auch die Möglichkeil einer solchen Entstehung nicht ganz von der Hand 
weisen, so liegt doch ohne Frage eine viel größere Wahrscheinlichkeit in 
der Annahme, dies eigenartige Zeichen habe sich unter ganz besonderen 
Umstünden in einem beschränkten Gebiete entwickelt und von da aus im 
Laufe der Zeit durch Völkerwanderungen, nachbarlichen Verkehr und 
Handelsbeziehungen in immer weiterem Umkreis verbreitet. Die Richtung 
solcher Uebertragungen läßt sich meist noch mit ziemlicher Sicherheit er 
kennen, denn nicht nur die Lebewesen, auch die Erzeugnisse der Menschen 
hand haben ihre Verbreitungsgesetze. Für letztere gilt unter den Altertums 
forschern der Grundsatz, daß wir dem Ursprung da am nächsten gekommen 
sind, wo die Dichtigkeit der Funde am größten und das Alter der 
einzelnen Stücke am höchsten ist. Ueber diese Verhältnisse geben Fund 
karten die beste Auskunft, wie sie der Amerikaner Wilson für das
	        

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