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Baessler-Archiv, 24.1942

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Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

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Bibliographische Daten

fullscreen: Baessler-Archiv, 24.1942

Monographie

Strukturtyp:
Monographie
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-714157
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714157
Persistenter Identifier:
BV047874709
Titel:
Die deutsche Heldensage
Autor:
Jiriczek, Otto Luitpold
Erscheinungsort:
Leipzig
Verlag:
G.J. Göschen'sche Verlagshandlung
Erscheinungsjahr:
1906
Titel der Serie:
Sammlung Göschen
Signatur:
LC 82015 J61(3)
Lizenz:
Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)
Sammlung:
Allgemeiner Bestand
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Kunst und Wissen

Kapitel

Strukturtyp:
Kapitel
Titel:
Die Walthersage
Sammlung:
Allgemeiner Bestand

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Baessler-Archiv
  • Baessler-Archiv, 24.1942
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis
  • Zeitschriftenheft: Bd. 24, 1941, Heft 1
  • Zeitschriftenheft: Bd. 24, 1941, Heft 2
  • Zeitschriftenheft: Bd. 24, 1942, Heft 3, 4
  • Titelseite
  • Impressum
  • Nevermann, Hans: Die Je-Nan
  • Zeitschriftenrezension: Vinski, Zdenko: Zur Problematik des alten Iran und Kaukasus mit Hinblick auf die Herkunft der Anten und Weißen Kroaten
  • Zeitschriftenrezension: Lagercrantz, S.: Beiträge zur Kulturgeschichte der afrikanischen Jagdfallen. Stockholm 1938. The Ethnographical Museum of Sweden, Stockholm, New Series, Publication No. 5
  • Zeitschriftenrezension: J. Söderström: A. Sparrmann’s Ethnographical Collection from James Cook’s 2nd Expedition (1772-1775). Nr. 6 der neuen Publikationsserie des Staatlichen Ethnographischen Museums in Stockholm
  • Zeitschriftenrezension: Alexander Ihle: Ponchoartige Gewänder in der südostasiatischen und ozeanischen Inselwelt. Nr. 3 der Arbeiten aus der Ethnographischen Sammlung der Universität Göttingen
  • Zeitschriftenrezension: Völkerkunde von Afrika. Von Hermann Baumann, Richard Thurnwald und Diedrich Westermann
  • Leerseite
  • Werbung
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

DIE JE-NAN 
95 
die von den Je-nan wie die Flughunde zu den Vögeln gerechnet wird. Die Ratten 
(Kak. döle) sind stets echte Nagetiere und nie Beuteltiere. 
Außer dem neben dem Hund (Kom. djö, djöü, Jaw. djü) als einziges Haustier 
gehaltenen Schwein (Kom. küidr, küydr) gibt es in den Wäldern auch Wildschweine 
(Kak. kürdhü), die sich von den Hausschweinen jedoch nur durch ihre Freiheit unter 
scheiden und sonst dieselben Papuaschweine sind. Zwischen Abtal und Kumbe und 
südlich vom Wangu leben auch verwilderte Herden von Rindern, die von den Je-nan 
mit dem malaiischen sdpl bezeichnet werden und von durch die Regierung eingeführten 
Rindern abstammen. Obwohl die Tiere harmlos sind, werden sie doch sehr gefürchtet. 
Auch von Rindern, die von der Polizei abgeschossen waren, weigerten sich die Je-nan 
zu essen. Mähnenhirsche (Rusa hippelaphus), die aus Ceram eingeführt wurden und 
am rechten Ufer des unteren Maro in geringer Zahl leben, kommen kaum jemals bis 
in das Gebiet der Je-nan. 
Nach Ansicht der Je-nan gehört der Kasuar (Casuarius casuarius, güctik, güäike, 
gwttike) nicht zu den Vögeln, da er nicht fliegen kann. Er kommt überall im Regen 
wald mit lichtem Unterholz vor und stellt sich gerne an Fruchtbäumen mit reifen 
Früchten ein, z. B. bei Eugenia-Arten. 
Die „eigentlichen Vögel“ einschließlich der Flughunde und Fledermäuse werden 
von den Je-nan in Jedjeruk und Erambu jérmdkér und in Bupul mdkr genannt. Dies 
Wort hängt mit maker — Fleisch (Kom.) zusammen. Davon ist auch der Name des 
gelben Paradiesvogels, hrmdkr oder hermaker (Kom.), abgeleitet. Da sein Name das 
einzige Wort der Je-Sprache war, das den Paradiesvogel)ägern geläufig zu sein pflegte, 
wurden sie selbst auch mit der Bezeichnung hrmdkr belegt, die dem Marind-Ausdruck 
pè-àntm für alle Fremden entsprach, jetzt aber nicht mehr für Weiße und für Indo 
nesier in gehobener Stellung gebraucht wird. Der gelbe Paradiesvogel (Paradisea 
apoda novaeguineae) ist im Je-nan-Gebiet im Regenwald sehr häufig und ist auch 
durch die Paradiesvogel)agd nicht sehr vermindert worden. Ungefähr auf der britisch 
niederländischen Grenze vom Fly-Bogen bis zur Küste läuft auch die Grenze zwischen 
dem gelben Paradiesvogel und Paradisea raggiana. Der kleine rote Paradiesvogel 
(Cicinnurus regius, kerökerö in Jawar, tzügägdke in Dongeab, malaiisch: burung kepeng- 
kepeng) kommt besonders in der Gegend von Komadeau bis Kakaiu und Dongeab vor. 
Xanthomelus aureus kommt nur sehr vereinzelt vor und ist noch seltener als etwa am 
oberen Bulaka oder am Fly-Bogen. 
Großfußhühner (Megapodius reinwardt, Kom. u. Jedj. ailth, Dong. u. Kak. 
ellh, helih) kommen im Walde häufig vor, in dem sie ihre hohen Bruthügel (Kak. 
kd\melmel) bauen. Obwohl ihnen sehr nachgestellt wird, sind sie sehr zahlreich. 
Außer Krontauben (Goura scheepmakeri, Jedj. pélétuk, Kak. plitük, Kom. 
heletuk), die in den Wäldern am Abtal überall sehr häufig sind, kennen die Je-nan 
noch sechs Sorten Tauben, u. a. Myristicivora spilorrhoa, Ptilinopus aurantiifrons, 
eine in Jedjeruk kwältjd genannte Art und eine blaugraue Art (Kom. hinan, Jedj. 
dlnö). Von Papageien kennen die Je-nan vier Arten. Der Seeadler (Haliaetus leuco- 
gaster, Jaw. klduh, Kak. u. Kwel kidü] vgl. kiduh im Marind) kommt nur vereinzelt 
vor, ebenso ein von den Marind-anim éke genannter Raubvogel mit braunen Federn, 
weißer Brust und weißen Flügelstreifen. Eine weiße Eule (Tyto novaehollandiae, 
Kom. wäd) scheint um Komadeau und Jawar etwas häufiger zu sein. Jahrvögel 
(Jaw. daga) mit schwarzen Federn, weißer Brust und gelbem Schnabel und Füßen 
fand ich besonders zahlreich in den Wäldern zwischen Kwel und Bupul und Kakaiu. 
Von den Je-nan wird ihnen nicht viel nachgestellt, da sie äußerst zählebig sind. So 
sah ich einen Mann vergeblich versuchen, einen angeschossenen Jahrvogel durch 
13 Baeßler- Archiv.
	        

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