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Illustrierte Alltags- und Sozialgeschichte Deutschlands

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Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

CC BY-NC-SA: Namensnennung - Nicht-kommerziell - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliographische Daten

Volltext: Illustrierte Alltags- und Sozialgeschichte Deutschlands

Mehrbändiges Werk

Strukturtyp:
Mehrbändiges Werk
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-749262
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-749262
Persistenter Identifier:
BV047845389
Titel:
Vollständige Völkergallerie in getreuen Abbildungen aller Nationen mit ausführlicher Beschreibung derselben
Weitere Titel:
Vollständige Völkergallerie in getreuen Abbildungen aller Nationen der Erde mit ausführlicher Beschreibung ihrer Sitten und Gewohnheiten und einer allgemeinen Erd- und Länderkunde
Erscheinungsort:
Meißen
Verlag:
bei F.W. Goedsche
Zusätzliche Information:
Laut zusätzlichen Titelseiten in Bänden 2-4 auch im Verlag Eschrich, Löwenberg und im Verlag Wigand, Pesth, erschienen. - Kolophon in Bänden 3-4: Gedruckt bei Fr. Rückmann in Leipzig
Lizenz:
Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)
Sammlung:
Gelehrtenbibliotheken > Adolf Spamer
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Gesamtdarstellungen und Sammelwerke

Band

Strukturtyp:
Band
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-749398
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-749398
Persistenter Identifier:
BV047845403
Titel:
Vollständige Völkergallerie in getreuen Abbildungen aller Nationen mit ausführlicher Beschreibung derselben, Zweiter Band, Africa
Erscheinungsjahr:
1830
Größe der Vorlage:
256 Seiten, 52 Blätter
Zusätzliche Information:
Tafeln teilweise schwarz-weiß, teilweise koloriert. - Auf weiterer Titelseite als II. Abtheilung gezählt
Signatur:
Spa 29:2
Lizenz:
Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)
Sammlung:
Gelehrtenbibliotheken > Adolf Spamer

Nachsatzblatt

Strukturtyp:
Nachsatzblatt
Sammlung:
Gelehrtenbibliotheken > Adolf Spamer

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Illustrierte Alltags- und Sozialgeschichte Deutschlands
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Vorblatt
  • Abbildung
  • Titelseite
  • Impressum
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalt
  • Sonstiges: "Sie ist unsere einzige Zeit Unsere Lebenszeit [...]" Erich Fried, 1987
  • Kapitel: Einleitung
  • Abbildung: 1 "Ordnung und Ruhe" hat K. Holz seine Zeichnung genannt. Sie ist in ihrer Aussage kennzeichnend für die gesellschaftliche Situation Deutschlands in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts
  • Abbildung: 2 Ein Jahr vor Beginn des Ersten Weltkrieges begeht die Deutsche Sozialdemokratie den 50. Jahrestag ihres Bestehens 3 Ein Kaiserwowrt zu recter Stunde [...] Als Schmuckblatt zu Kriegsbeginn 1914 in großer Auflage veröffentlicht
  • Abbildung: 4 Mit dieser Grafik charakterisierte Thomas Theodor Heine die gesellschaftlichen Grundlagen der Weimarer Republik
  • Abbildung: 5 Karl Hubbuch (1891-1979) "Aufmarsch" [...]. Der Künstler war nach 1925 einer der engagiertesten Vertreter des sozialkritischen Verismus. 6 Auf der Reichsführertagung des "Stahlhelm" im Sommer 1944 in Hannover [...]
  • Abbildung: 7 Diese Fotomontage war als Postkarte, Wandbild u.ä. zur Indoktrination der Bevölkerung über eine vermeintliche Kontinuität deutscher Geschichte weit verbreitet
  • Kapitel: Anpassung - Hoffnung - Widerstand
  • Vorblatt
  • Kapitel: Vorbemerkung
  • Kapitel: Großkapital und Imperialismus bis an die Schwelle des Ersten Weltkriegs
  • Kapitel: Erster Weltkrieg und Ende des Kaiserreichs
  • Kapitel: Die Weimarer Republik. Zeit des Umbruchs und der Reaktion
  • Kapitel: Deutscher Faschismus
  • Kapitel: Kriegsbeginn und Kriegsende
  • Kapitel: Die Arbeit
  • Vorblatt
  • Kapitel: Vorbemerkung
  • Kapitel: Massenproduktion und Rationalisierung. Notwendigkeit und Folgen
  • Kapitel: Rationalisierung in der Landwirtschaft?
  • Kapitel: Das Handwerk zwischen Anpassung und Verdrängung
  • Kapitel: Die Küche - Fabrik der Hausfrau?
  • Kapitel: "Wir leben provisorisch - die Krise nimmt kein Ende!" Erwerbslosigkeit - Arbeitslosigkeit
  • Kapitel: Grundbedürfnisse, Realitäten ihrer Befriedigung
  • Vorblatt
  • Kapitel: Vorbemerkung
  • Kapitel: Ernährung und Gesundheit
  • Kapitel: Kleidung und Hygiene
  • Kapitel: Bauen - Siedeln - Wohnen
  • Nachwort: 50 Jahre danach. Ein Epilog
  • Anhang: Anmerkungen
  • Abbildungsverzeichnis: Abbildungsnachweis
  • Sachregister: Index
  • Abbildung: Die SS-Wohnsiedlung unmittelbar vor dem Lagertor zum Frauen-KZ Ravensbrück (1939) [...]
  • Karte: Deutschland nach dem 1. Weltkrieg. Gebietsabtretungen als Folge des Versailler Vertrages (28.6.1919)
  • Karte: Kriegsvorbereitungen in Deutschland von 1933 bis 1.9.1939
  • Karte: Faschistische Konzentrationslager von 1933 bis 1945
  • Leerseite
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

In diesem Zusammenhang gehört eine der letzten Beschwichtigungen Neben Kartoffeln, für die man auf dem Schwarzen Markt jetzt 30 bis 
der Kaiserlichen Regierung noch vom 8. November 1918, die drohende 40 Mark je Zentner verlangte, blieben ebenso Fleisch, Fett, Obst, Ge- 
Revolution zu verhindern: Das Kriegsernährungsamt stellte erhöhte müse und Milch Mangelware, denn erst ab Juli 1919 gestatteten die 
Brotrationen und Frieden in Aussicht, wenn Ruhe und Ordnung ge- Alliierten die Einfuhr von Nahrungsmitteln in das hungernde Deutsch- 
währleistet würden. Dazu hieß es: “Seit vier Jahren hat das deutsche — land.'?? Daf die Entente an eine von ihr befürchtete Mehring-Diktatur 
Volk die Lasten und Entbehrungen des Krieges mit bewundernswerter keine Lebensmittel liefern werde, hatten die USA der Ebert-Regie- 
Standhaftigkeit getragen. Jetzt steht der Friede und die Aufhebung der rung mitgeteilt und tatsächlich machten die Westmächte die Entspan- 
Hungerblockade in naher Aussicht. Damit wird auch eine Entspannung nung der deutschen Ernährungssituation “von der Vermeidung des 
unserer Ernährungslage eintreten. Am 1. Dezember wird die Brotration Bolschewismus” abhängig. 
erhöht werden, andere Erleichterungen werden allmählich folgen. Vor- Städte und Gemeinden, die der Krieg zu einer Verwaltung des Man- 
aussetzung dafür wie überhaupt für die Weiterversorgung der Bevölke- gels gezwungen hatte, sahen sich nun nach dem 11. November mit 
rung ist unbedingte Aufrechterhaltung der Ordnung [im Original ge- einer berechtigten, aber falschen Erwartung der Bevölkerung konfron- 
sperrt, J.]. Jede Störung verhindert die regelmäßige Lebensmittelzufuhr tiert. Der Wunsch, sich nach den Jahren des Hungers satt essen zu 
und bedroht die Großstädte und die Industriebezirke mit unsagbarem können wie nach gutschmeckendem Essen überhaupt, dazu ein psy- 
Elend. Wir wenden uns an das gesamte deutsche Volk, diese schwere chologisch erklärbarer Nachholbedarf an Fleisch, “guter” Butter, “or- 
Gefahr abzuwenden.”!!? Dieser Aufruf zeigte einmal mehr, daß die — dentlichem" Brot u.v.a.m. konnten trotz des Kriegsendes sowie des 
Ernährungsfrage in ihrer großen politischen Tragweite bis zum letzten Regierungsversprechens nicht eingelöst werden. Ein Bericht der 
Tag ein Grundproblem des Krieges blieb. Stadtverordnetenversammlung in Essen zu Beginn des Jahres 1919 
Kriegsende und Revolution vergrößerten die Hoffnungen unter der faßte diese schwierige Situation so zusammen: “Es wird immer schwe- 
Bevölkerung auf eine Verbesserung der Ernidhrungssituation. “Auf die rer, dem Publikum klarzumachen, daB trotz der Beendigung des ei- 
Sicherung einer geregelten Volksernáhrung wird hingearbeitet werden", —gentlichen Kriegszustandes unsere Verhältnisse in keiner Weise bes- 
versprach dann auch Friedrich Ebert in seinem Aufruf *An das deutsche ser geworden sind. Bei diesem Sachverhalt muß auch heute davon 
Volk!” vom 12. November 1918. Doch die allgemeine Krise schlug gesprochen werden, daß unsere Lebensmittellage nicht für den Au- 
sich auf dem Gebiet der Ernährungswirtschaft besonders stark nieder: genblick, nicht für zwei bis drei Wochen, aber für den weiteren Aus- 
“Nicht die Niederlage schuf die Krise, sondern die Krise steigerte das blick ganz außerordentlich ernst ist.” Statt Kartoffeln wurden in Essen 
Ausmaß der Katastrophe.” !? Die verbürokratisierte Kriegsernährungs- zu Beginn des Jahres weiterhin Steckrüben ausgegeben. Die Brot- 
wirtschaft konnte den Zusammenbruch der Versorgungslagenichtauf-  rationen waren zwar für zwei bis drei Wochen gesichert, aber die Ver- 
halten. Man brauche direkt einen Wegweiser bei der Überorganisation sorgung mit Fett und Gemüse konnte nur als mangelhaft gelten.!?6 - Im 
der Magenfrage, hatte schon im Márz 1917 die Handels-Zeitung be- Dezember 1919 mußten abermals Kohlrüben für Kartoffeln ausgege- 
klagt!?! , und das nunmehrige "Reichsernührungsamt" meldete noch ben werden, erwies sich die Versorgung zur Jahreswende 1919/20 
fiir den November 1918, daf tiglich 800 Menschen mehr als vor dem noch prekárer als ein Jahr zuvor. Die Ration des “Kriegsbrotes” wurde 
Krieg an Hunger sterben und bis Mai/ Juni 1919 auch die letzten deut- auch 1920 nicht nur gekürzt, noch immer dienten Haferflocken, Boh- 
schen Nahrungsvorräte aufgebraucht sein würden. Nur ein sofortiger nen- und Erbsenmehl zur Streckung des stark ausgemahlenen un- 
Import von wenigstens 6.700 t Fett, 180.000t Fleisch oder Fleischwaren bekömmlich Mehls.!?” - In Osterreich betrug die offizielle Wochen- 
und 420.000 t Getreide, Mehl oder Reis je Monat könnten die größte menge an Brot und Mehl 1919 1.625 g, “tatsächlich wurden in der 
Not lindern helfen. !?? Importe aber hatten sich seit 1916 wiefolgtredu- ersten Dezemberwoche nur ausgegeben 690 Gramm”’.!?8 Das bedeu- 
ziert: (Angaben in 1.000 Tonnen) tete besonders für die meisten Frauen, die “heimische Kriegsöko- 
Butter u. and.  frisches  Fleisch-  Brot- nomie" weiterhin aufrechtzuerhalten. 
tier. Fette Fleisch waren getreide Wenn auch die Rationierung allmählich abgebaut werden konnte - 0 
1916 95.730 69.325 50,588 240.750 1919 bei Eiern und Fisch, im Herbst 1920 bei Kartoffeln und Fleisch 
Nov. 1918 15.144 2764 6.041 42.628123 -, blieb der Zwangskonsum für Brot, Getreide, Butter und Milch beste- 
hen. “Die Lebensmittelkarten sind wáhrend des Krieges und auch noch 
Auch in der Landwirtschaft waren die Erträge enorm zurückgegangen noe nach dem Kriege ein so unentbehrliches Requisit des täglichen 
(dz/ha): Lebens geworden und gewesen wie etwa ein Taschentuch oder eine 
Roggen Weizen Kartoffeln Zahnbürste”, schrieb später der Wiener Staatssekretär für Volkser- 
1913 19,3 24,1 157,1 nährung Hans Loewenfeld-Russ in seinen Erinnerungen. "? Wer aus- 
1919 13,9 16,8 98,8 schließlich mit den Rationen der Lebensmittelkarten auskommen 
Es wurden geerntet (in 1.000 t): mußte und mit den blühenden Schleichhandelspreisen nicht mithalten 
1913 12.222 4.656 54.121 konnte, litt auch in der Nachkriegszeit schlimmste Not. “Die langjährige 
1919 6.100 2.169 21.479124 Unterernährung hat grauenvoll gewirkt”, notierte 1920 eine Abgeord- 
251
	        

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