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Sociologus, N.F. 51/53.2001/03

Zugriffsbeschränkung

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Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

fullscreen: Sociologus, N.F. 51/53.2001/03

Monographie

Strukturtyp:
Monographie
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-714142
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714142
Persistenter Identifier:
BV047836760
Titel:
Geschichte des Symbols
Untertitel:
Ein Versuch
Autor:
Schlesinger, Max
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
Verlag von Leonhard Simion NF
Erscheinungsjahr:
1912
Signatur:
LC 91000 S342
Lizenz:
Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)
Sammlung:
Allgemeiner Bestand
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Kunst und Wissen
Kunst
Religion
Literatur und Sprachen > Verschiedene Sprachen

Kapitel

Strukturtyp:
Kapitel
Titel:
Drittes Buch. Die Symbolerscheinung
Sammlung:
Allgemeiner Bestand

Kapitel

Strukturtyp:
Kapitel
Titel:
1. Kapitel. Symbolische Stufen und Symboldeutung im Altertum
Sammlung:
Allgemeiner Bestand

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Sociologus
  • Sociologus, N.F. 51/53.2001/03
  • Zeitschriftenheft: 51. Jahrgang, 2001, Heft 1/2
  • Zeitschriftenheft: 52. Jahrgang, 2002, Heft 1
  • Zeitschriftenheft: 52. Jahrgang, 2002, Heft 2
  • Titelseite
  • Werbung
  • Titelseite
  • Anmerkungen
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalt/Contents
  • Ganzer, Burkhard: Charismatische Mobilisierung und Identität: zum Verhältnis der iranischen Nomaden zur Islamischen Republik
  • Dobler, Gregor: Lokale Ziele und das Wissen der Experten: Zwei Entwicklungsprojekte auf der Ile d'Ouessant
  • Dilger, Hansjörg: Mission Completed – Democracy Safe? The Tanzanian Union, International Election Monitoring and the General Elections 2000
  • Sieveking, Nadine: Empowerment via Embodiment: The Transcultural Practice of African Dance in Berlin – Die Bedeutung des Körpers in transkultureller Praxis am Beispiel der afrikanischen Tanzszene in Berlin
  • Zeitschriftenrezension: Michael Bollig/Jan-Bart Gewald (eds.), People, Cattle and Land. Transformations of a Pastoral Society in Southwestern Africa. (History, Cultural Traditions and Innovations in Southern Africa, vol. 13)
  • Anmerkungen: Hinweise für Autoren. Instructions for Authors
  • Werbung
  • Zeitschriftenheft: 53. Jahrgang, 2003, Heft 1
  • Zeitschriftenheft: 53. Jahrgang, 2003, Heft 2
  • Farbkeil

Volltext

138 
Burkhard Ganzer 
sich Indizien bevorstehender Ausbrüche angeben ließen, als die vor 
rangige erscheinen. Mancherorts ist hierbei sogar ein sozialtechnisches 
Interesse an der Beeinflußbarkeit von Revolutionen dieser Art zu ver 
muten - und wohl auch eines an der hypothetischen Frage, wie die ira 
nische hätte verhindert werden können. Doch gibt es auch objektive 
Ursachen dieses Ungleichgewichts: Die Islamische Republik betrach 
tete das Wirken westlicher Wissenschaftler im Iran als Teil der westli 
chen Einflußnahme und brachte es zusammen mit dieser zunächst zu 
einem abrupten Stillstand. Auch später, in der Phase fortschreitender 
Konsolidierung, war Forschung nur in sehr begrenztem Umfang mög 
lich. Aussagen über die sozialen Folgen der Revolution lassen daher 
hinsichtlich ihrer empirischen Fundierung und ihrer Verallgemeiner- 
barkeit generell zu wünschen übrig. Das gilt in umso höherem Grade, 
je weniger zugänglich die betreffende Bevölkerungsgruppe ist, je ge 
ringer ihre Möglichkeiten, sich selbst vernehmbar zu äußern, und je 
partikularer die Methoden sind, mit denen die Erkenntnisse über sie 
beschafft werden. Es gilt also vor allem für die ethnologische/sozial 
anthropologische Erforschung der ländlichen Einwohnerschaft Irans, 
und hier im besonderen für die der marginalen, wiewohl zahlenmäßig 
nicht unbeträchtlichen 2 Bevölkerungsgruppe der tribal organisierten 
und z.T. noch nomadischen Viehzüchter/Kleinbauern ( c asäyer 3 ). 
Die ethnographische Mitteilung über die postrevolutionäre Lage von 
Gruppen dieser Kategorie beschränkt sich für das erste Jahrzehnt fast 
ganz auf die Beiträge von Beck (1983, 1986), die vorwiegend die Qash- 
qa’i betreffen, sowie die von Loeffler (1986, 1989/90) - nebst einem 
„Anonymus“ (1983, 1984) und einem „Special correspondent“ (1982) - 
die sich mit den Boyr-Ahmadi befassen. Die jüngste Mitteilung dieser 
Art, mit dem Hauptaugenmerk auf den Bakhtyari, stammt von Digard 
(1998). Ein wenig älter ist die von Tapper (1994), die jedoch die Asha- 
yer im allgemeinen avisiert und sich von den anderen auch dadurch 
unterscheidet, daß sie neben den faktischen auch theoretische und me 
thodische Probleme, wenn nicht unbedingt selbst diskutiert, so doch 
berührt und ins Spiel bringt. Sie in erster Linie soll deshalb im folgen 
den diskutiert werden - diskutiert und mit Beobachtungen konfron 
tiert, die der Verfasser während eines ethnologischen Feldforschungs 
aufenthalts 1996/97 bei einer Ashayer-Gruppe, den Doshman-Ziyari 
der Provinz Kohgiluye wa Boyr-Ahmad (Südwest-Iran) 4 , machen 
konnte. 
2 1,15 Mio. im Jahre 1987, siehe Amirahmadi 1993:702. 
3 Zur genaueren definitorischen Bestimmung siehe Firüzän 1362[1984]:11 ff., 
Amirahmadi 1993, Tapper 1994:197 f. 
4 Kohgiluye wa Boyr-Ahmad, die kleinste der iranischen Provinzen (ca. 200 
km nordwestl. Shiraz gelegen), mit einer fast gänzlich aus 1 asäyer bestehenden,
	        

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