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Band: Die heutigen und die vorgeschichtlichen Menschenrassen

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Nutzungslizenz

CC BY-SA: Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliographische Daten

fullscreen: Band: Die heutigen und die vorgeschichtlichen Menschenrassen

Monographie

Strukturtyp:
Monographie
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-714140
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714140
Persistenter Identifier:
BV047835037
Titel:
Das altdeutsche Handwerk
Autor:
Heyne, Moritz
Sonstige Person:
Schröder, Edward
Crome, Bruno
Erscheinungsort:
Strassburg
Verlag:
Verlag von Karl J. Trübner
Erscheinungsjahr:
1908
Signatur:
LC 23015 H619
Lizenz:
Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)
Sammlung:
Allgemeiner Bestand
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Materielle Kultur
Literatur und Sprachen > Deutsche Sprache und Literatur
Geschichte
Wirtschaftswissenschaft

Kapitel

Strukturtyp:
Kapitel
Titel:
Erster Abschnitt. Gewerbe. § 1. Das altgermanische Hausgewerbe und seine Ausbildung in der Zeit bis zum 10. Jahrhundert
Sammlung:
Allgemeiner Bestand

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Mehrbändiges Werk: Der Mensch
  • Band: Die heutigen und die vorgeschichtlichen Menschenrassen
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Vorblatt
  • Sonstiges: Allgemeine Naturkunde
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalts-Verzeichnis. Verzeichnis der Abbildungen
  • Vorblatt
  • Kapitel: I. Die körperlichen Verschiedenheiten des Menschengeschlechts
  • Kapitel: 1. Die äußere Gestalt des Menschen und der menschenähnlichen Affen
  • Kapitel: 2. Die Körperproportionen des nMenschen
  • Kapitel: 3. Die Körpergröße und das Körpergewicht
  • Kapitel: 4. Die Farbe der Haut und der Augen
  • Kapitel: 5. Die Haare des Menschen
  • Kapitel: 6. Schädellehre
  • Kapitel: 7. Die Gruppierung der heutigen Menschenrassen
  • Kapitel: 8. Anthropologische Rassenbilder
  • Karte: Verbreitung des braunen Typus in Mittel-Europa. Maßstab 1:5800000
  • Abbildung: Die Verhältnisse der Pigmentgrade in Schweden (a) und Italien (b). Nach G. Retzius und C. M. Fürst, "Anthropologia Suecica" (Stockholm 1902). 1 helle Augen und blondes oder rotes Haar; 2 helle Augen und braunes Haar; melierte Augen und blondes oder rotes Haar; 3 melierte Augen und braunes Haar, helle Augen und schwarzes Haar, braune Augen und blondes oder rotes Haar; 4 melierte Augen und schwarzes Haar, braune Augen und braunes Haar; 5 braune Augen und schwarzes Haar
  • Karte: Verteilung des Schädelindex in Europa nach J. Deniker - Paris. Maßstab 1:24000000. Verteilung des Schädelindex auf der Erde. Nach W. Riplay
  • Abbildung: Feiner (1) und grober (2) Typus der Japaner. Nach E. Bälz, "Die körperlichen Eigenschaften der Japaner": "Mitteilungen der Deutschen Gesellschaft für Natur- und Völkerkunde Ostasiens" (Yokohama 1883–85). Vgl. Text S. 257
  • Abbildung: Feiner (1) und grober (2) Typus der Japanerinnen. Nach E. Bälz, "Die körperlichen Eigenschaften der Japaner": "Mitteilungen der Deutschen Gesellschaft für Natur- und Völkerkunde Ostasiens" (Yokohama 1883–85)
  • Abbildung: Senkrechter Gesichtsumfang und Silhouette eines 63 Jahre alten zahnlosen Japaners. Nach E. Bälz, "Die körperlichen Eigenschaften der Japaner": "Mitteilungen der Deutschen Gesellschaft für Natur- und Völkerkunde Ostasiens" (Yokohama 1883–85)
  • Abbildung: Querschnitt des Gesichtsschädels in der Höhe der Jochbogen: 1 bei Japanern, 2 bei Europäern. Nach E. Bälz, "Die körperlichen Eigenschaften der Japaner": "Mitteilungen der Deutschen Gesellschaft für Natur- und Völkerkunde Ostasiens" (Yokohama 1883–85)
  • Abbildung: Europäer-Auge (1) und Japaner-Augen (2,3). Nach E. Bälz "Die körperlichen Eigenschaften der Japaner": "Mitteilungen der Deutschen Gesellschaft für Natur- und Völkerkunde Ostasiens" (Yokohama 1883–85). Rechtes Auge eines 15jährigen kalmückischen Mädchens (1) und linkes Auge desselben Mädchens mit in die Höhe gezogenem oberen Augenlid (2). Nach E. Metschnikow, "Über die Beschaffenheit der Augenlider bei den Mongolen und Kaukasiern": "Zeitschrift für Chronologie", Bd. 6, S. 153 (Berlin 1874)
  • Abbildung: Mißbildung der Augenlider (Epikanthus)
  • Abbildung: Japaner-Schädel mit weit vorstehenden Jochbeinen. Nach E. Bälz, "Die körperlichen Eigenschaften der Japaner": "Mitteilungen der Deutschen Gesellschaft für Natur- und Völkerkunde Ostasiens" (Yokohama 1883–1885). Vgl. Text S. 267
  • Abbildung: Chinesische Typen: 1 und 2 vornehme Chinesen, 3 und 4 Soldaten. Nach K. A. Haberer, "Schädel und Skelettteile aus Peking" (Jena 1902)
  • Abbildung: Kalmücken. Nach Photographie
  • Abbildung: Samojeden. Nach Photographie von C. Günther in Berlin
  • Abbildung: Lappen. Nach Photographie von C. Günther in Berlin
  • Abbildung: Lappen. Nach Photographie von C. Günther in Berlin
  • Abbildung: Lappen-Weiber. Nach Photographie von C. Günther in Berlin. Vgl. Text S. 274
  • Abbildung: Estimos von Grönland. Nach Photographie von C. Günther in Berlin
  • Abbildung: Eskimofamilie von Labrador. Nach Photographie. Vgl. Text S. 279
  • Abbildung: Ein Chippeway-Indianer. Nach Photographie von C. Günther in Berlin
  • Abbildung: Ramanura. Nach Photographie von Herrm. Meyer
  • Abbildung: Rahuquá aus Guffuru (1) und Ulakáluf (2). Nach Photographie von Herrm. Meyer
  • Abbildung: Rahuquáfrau aus Guíkuru. Nach Photographie von Herrm. Meyer. Vgl. Text S. 284
  • Abbildung: Elevations-Inder der Rafe bei brasilianischen Indianerinnen und bayerischen Hebammenschülerinnen. Nach R. E. Ranke und F. Birkner
  • Abbildung: Ein Patagonier. Nach Photographie
  • Abbildung: Eine Patagonierin. Nach Photographie. Vgl. Text S. 289
  • Abbildung: Eine Feuerländer-Familie. Nach Photographie
  • Abbildung: Umrisse von Sänden und Füßen der Feuerländer
  • Abbildung: Knöchene Waffen und Geräte der Feuerländer. Nach den Originalen der Hagenbeckschen Sammlung zu Hamburg
  • Abbildung: Feuerländer-Waffen: 1 Bogen und Pfeil, 2 Harpunen. Nach den Originalen der anthropologisch-prähistorischen Sammlung des Staates in München (Geschenk von R. Hagenbeck). Vgl. Text S. 297
  • Abbildung: Feuerstein-Pfeilspitzen der Feuerländer. Nach den Originalen der anthropologisch-prähistorischen Sammlung des Staates in München. Vgl. Text S. 297
  • Abbildung: Zulukaffern. Nach Photographie von C. Günther in Berlin
  • Abbildung: Zulu-Mädchen. Nach Photographie von C. Günther in Berlin
  • Abbildung: Zulu-Mädchen. Nach Photographie von C. Günther in Berlin
  • Tafelbeschreibung: Eingeborene aus den deutschen Schutzgebieten [...]
  • Tafel: Eingeborene aus den deutschen Schutzgebieten
  • Tafel: [Eingeborene aus den deutschen Schutzgebieten]
  • Abbildung: Ein Ewe-Neger. Nach Photographie von R. Lohmeyer
  • Abbildung: Junge Männer aus Queensland. Nach Photographie von C. Günther in Berlin
  • Abbildung: Ein Mädchen aus Queensland. Nach Photographie von C. Günther in Berlin. Vgl. Text S. 311
  • Abbildung: Australier aus Queensland. Nach Photographie von C. Günther in Berlin. Val. Text S. 313
  • Abbildung: Australier mit Bumerang. Nach Photographie von C. Günther in Berlin
  • Abbildung: Das Papua‑Mädchen Randaze. Nach Photographie von C. Günther in Berlin
  • Abbildung: Ein Neu-Irländer. Nach Photographie von C. Günther in Berlin. Vgl. Text S. 321
  • Abbildung: Krav. Nach Photographie von C. Höpfner in Halle a. S.
  • Abbildung: Krav. Nach Photographie von C. Höpfner in Halle a. S.
  • Abbildung: Ein erwachsener Kretin. Nach R. Virchow, "Abhandlungen zur wissenschaftlichen Medizin" (Frankfurt a. M. 1856), VII, 2: "Über den Kretinismus, namentlich in Franken, und über pathologische Schädelformen" (1851)
  • Abbildung: Ein kretinöses Kind. Nach R. Virchow, Abhandlungen zur wissenschaftlichen Medizin (Frankfurt a. M. 1856), VII, 2: "Über den Kretinismus, namentlich in Franken, und über pathologische Schädelformen" (1851). Ein kretinöses neugeborenes Kind. Nach R. Birchow, Abhandlungen zur wissenschaftlichen Medizin (Frankfurt a. M. 1856), VII, 2: "Über den Kretinismus, namentlich in Franken, und über pathologische Schädelformen" (1851)
  • Abbildung: Die mikrokephale Selene Becker. Nach Gipsabguß. Vgl. Text S. 337
  • Abbildung: Fibeln (1-3) und Schwerter (4-6) der La Tène-Zeit. Nach D. Tischler im "Korrespondenzblatt der deutschen anthropologischen Gesellschaft" (1885). Beschreibung im Text, S. 631
  • Abbildung: Münzstempel und Schwerscheide der La Tène-Zeit. Nach D. Tischler im "Korrespondensblatt der deutschen anthropologischen Gesellschaft" (1885). Vgl. Text S. 631 und 632
  • Abbildung: Typische Formen der Gewandnadeln oder Fibeln. Nach I. Undset, „Das erste Auftreten des Eisens in Nordeuropa“, deutsch von J. Mestorf (Hamburg 1882); O. Montelius, "Die Kultur Schwedens in vorchristlicher Zeit", übersetzt von C. Appel (2. Aufl., Berlin 1885); O. Tischler, "Über die Formen der Gewandnadeln" in J. Ranke, "Beiträge zur Anthropologie und Urgeschichte Bayerns", Bd. 4 (München 1881). 1. Einfachste Fibelform (Fundort: Gardasee). - 2. Ungarischer Typus. - 3. Griechischer Typus. - 4-12. Altitalische Typen: 4-8. Bogenfibeln; 9 u. 10. Kahnfibeln; 11 u. 12. Schlangenfibeln
  • Kapitel: II. Die Ur-Rassen in Europa
  • Sachregister: Sachregister
  • Personenindex: Autorenregister
  • Leerseite
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

312 
Anthropologische Rassenbilder. 
„Das Körperhaar ist im ganzen ziemlich wenig entwickelt. Beide junge Männer haben 
wenig Bart: an der Oberlippe und den Wangen vereinzelte kurze Haare, am Kinn eine etwas 
reichlichere, jedoch gleichfalls dünne Behaarung. Nur die Augenbrauen sind kräftig aus⸗ 
zebildet. Das Kopfhaar ist rein schwarz, etwas hart anzufühlen, nicht sehr dicht, von geringer 
dänge. Selbst bei dem Mädchen, das sich das Haar nach Aussage des Führers noch nicht ge⸗ 
chnitten hat, reicht es nur bis zum Nacken; infolge der besseren Kultur erscheint es glänzend. 
Aber bei allen behält es eine gewisse Neigung zur Auflösung und Verwirrung. In bezug auf 
die Richtung der einzelnen Haare unterscheidet es sich sehr bestimmt sowohl von dem straffen, 
glatten Haar der Mongolen und Malaien als von dem Wollhaar der Neger und Negritos; 
es ist mehr schlicht, jedoch mit entschiedener Neigung zu welliger Biegung, die sich aber nicht 
am Anfang, sondern erst im weiteren Verlauf bemerkbar 
macht. Daher ist es nichts weniger als kraus, kaum lockig. Bei 
dem jungen Mädchen biegen sich eigentlich nur die Enden 
um, ohne sich jedoch in wirkliche Locken zusammenzufügen. 
„Bei der mikroskopischen Untersuchung der Haare er⸗ 
cheinen die einzelnen sehr dunkel, bei schwachen Ver⸗ 
zrößerungen fast rein schwarz, bei stärkeren blauschwarz. 
Nur die Enden, die sehr dünn werden und fast ganz zu⸗ 
zespitzt auslaufen, sind hell gelbbraun oder fast farblos. Bei 
dem jungen Mädchen, bei dem die Enden schon für das bloße 
Auge eine mehr bräunliche Färbung zeigen, sind die Haare 
eine längere Strecke vor dem Ende ungemein dünn, zuletzt 
zanz fein zugespitzt und mikrostopisch von hellgelblicher 
Farbe, schließlich ganz farblos.“ Auch fand Virchow bei ihr 
einzelne Haare, die schon in ihrem breiteren Teil mehr hell⸗ 
bräunlich aussahen; diese hatten einen wenig entwickelten, 
mehrfach unterbrochenen, ungefärbten Markzylinder, so 
daß der in Form feiner, gelbbräunlicher Körnchen vor⸗ 
handene Farbstoff ausschließlich die Rinde durchsetzte. „An 
den dunkeln Haaren ist Marksubstanz nicht wahrnehmbar. Hier zeigt sich das Haar bis zur 
Oberfläche ganz dicht von schwärzlichen oder dunkelbraunen Körnchen durchsebt, die meist 
aufenweise angeordnet sind, jedoch auch vereinzelt durch die ganze Substanz verbreitet liegen. 
Im ganzen erscheint die Färbung daher mehr fleckig, jedoch sehr gesättigt. Die Form der 
Haare ist durchweg drehrund. 
„Die Farbe der Augen ist braun, das Weiße im Auge, die Bindehaut, durch bräunliche 
Färbung sehr unrein. Bei den Männern liegt der Augapfel tief und erscheint daher klein und 
lauernd; bei dem Mädchen tritt er in recht gefälliger Form offen und freundlich hervor. 
Bei allen hat das Auge Glanz und der Blick Festigkeit, aber die verschiedene Haltung der 
dider gibt dem männlichen Auge ein mehr gekniffenes Aussehen, während das weibliche 
groß und rundlich erscheint. 
„Die Stirn ist bei allen etwas niedrig, bei dem Mädchen gewölbt und in der Mitte 
vortretend, bei den Männern etwas zurückliegend und namentlich bei dem älteren mit 
starken knöchernen Augenbrauenwülsten. Die Nase ist vor allem kurz und niedrig, und da 
zugleich die Flügel sehr breit und die Nasenlöcher weit sind, so folgt daraus jene häßliche
	        

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