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Der Chinese in der Öffentlichkeit und der Familie, wie er sich selbst sieht und schildert

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

CC BY-SA: Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliographische Daten

Objekt: Der Chinese in der Öffentlichkeit und der Familie, wie er sich selbst sieht und schildert

Monographie

Strukturtyp:
Monographie
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-714140
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714140
Persistenter Identifier:
BV047835037
Titel:
Das altdeutsche Handwerk
Autor:
Heyne, Moritz
Sonstige Person:
Schröder, Edward
Crome, Bruno
Erscheinungsort:
Strassburg
Verlag:
Verlag von Karl J. Trübner
Erscheinungsjahr:
1908
Signatur:
LC 23015 H619
Lizenz:
Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)
Sammlung:
Allgemeiner Bestand
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Materielle Kultur
Literatur und Sprachen > Deutsche Sprache und Literatur
Geschichte
Wirtschaftswissenschaft

Kapitel

Strukturtyp:
Kapitel
Titel:
Erster Abschnitt. Gewerbe. § 1. Das altgermanische Hausgewerbe und seine Ausbildung in der Zeit bis zum 10. Jahrhundert
Sammlung:
Allgemeiner Bestand

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Der Chinese in der Öffentlichkeit und der Familie, wie er sich selbst sieht und schildert
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Leerseite
  • Titelseite
  • Vorwort: Vorwort
  • Abbildungsverzeichnis: Verzeichnis der Bilder
  • Einleitung: Einleitung
  • Kapitel: I Aus alter Zeit
  • Abbildung: 1. Ein seltsames Mädchen. 2. Ein taoistischer Heiliger
  • Kapitel: II Vom kaiserlichen Hofe
  • Abbildung: 1. Palastdienerinnen-Wahl
  • Abbildung: 2. Feier des Geburtstags der Kaiserin-Witwe
  • Abbildung: 3. Audienz der fremden Gesandten beim Kaiser
  • Abbildung: 4. Der Zug des Kaisers. Bestrafte Neugier
  • Abbildung: 5. Jagdausflug
  • Abbildung: 6. Malunterricht im Palast
  • Abbildung: 7. Eine kaiserliche Ehrung
  • Kapitel: III Ehe- und Familienleben
  • Abbildung: 1. Ankunft der Braut
  • Abbildung: 2. Vorstellung der Braut
  • Abbildung: 3. Hochzeitsgebräuche I
  • Abbildung: 4. Hochzeitsgebräuche II
  • Abbildung: 5. Die entlarvte Braut
  • Abbildung: 6. Unangenehme Überraschung. 7. Familiengespräch
  • Abbildung: 8. Wochenstube
  • Abbildung: 9. Ein gestörtes Rendezvous
  • Abbildung: 10. Eine falsche Braut
  • Abbildung: 11. Bestrafte Eifersucht
  • Abbildung: 12. Erpressung
  • Abbildung: 13. Auf der Mauer. 14. Rasieren des Kopfes
  • Abbildung: 15. Mutter und Kind im Pferch. 16. Billige Opfer
  • Abbildung: 17. "Fahr' mich hinüber, junger Schiffer!" 18. Eine fromme Tochter
  • Abbildung: 19. Vermählung auf dem Krankenbett
  • Abbildung: 20. Gratulation bei den Grosseltern
  • Abbildung: 21. Fest der Greise
  • Kapitel: IV Tod und Begräbnis
  • Abbildung: 1. Selbstmord junger Mädchen
  • Abbildung: 2. Selbstmord einer Familie
  • Abbildung: 3. Todesfall, Aufbahrung
  • Abbildung: 4. Begräbnis
  • Abbildung: 5. Totenfeier
  • Kapitel: V Staatliche und private Rechtspflege
  • Abbildung: 1. Betrogene Betrüger
  • Abbildung: 2. Volksjustiz
  • Abbildung: 3. Der Schwedentrunk
  • Abbildung: 4. Vor einem Regierungsgebäude
  • Abbildung: 5. Ungebührliche Polizisten
  • Abbildung: 6. Unterbrochene Lustfahrt
  • Abbildung: 7. Ein eigentümlicher Richter
  • Abbildung: 8. Kinderdiebin entdeckt
  • Abbildung: 9. Gerichtsszene
  • Abbildung: 10. Diebe im Kang
  • Abbildung: 11. Verbrecher zum Richtplatz geführt
  • Abbildung: 12. Lynchjustiz. Nonnen gezüchtigt
  • Abbildung: 13. Bestrafter Muttermord
  • Kapitel: VI Jugenderziehung
  • Abbildung: 1. Schullehrer
  • Abbildung: 2. Jugendwehr
  • Kapitel: VII Vergnügungen
  • Abbildung: 1. Private Theatervorstellung
  • Abbildung: 2. Öffentliche Theatervorstellung
  • Abbildung: 3. Akrobatinnen
  • Abbildung: 4. Vogelfang
  • Abbildung: 5. Drachenfliegen
  • Abbildung: 6. Der Taubenfreund
  • Abbildung: 7. Opiumraucherin. 8. Opiumraucher
  • Kapitel: VIII Glauben und Aberglauben
  • Abbildung: 1. Umzug mit einem Götzenbild
  • Abbildung: 2. Umzug mit einem tönernen Ochsen
  • Abbildung: 3. Buddhistischer Fanatiker
  • Abbildung: 4. Ein frommer Bauer
  • Abbildung: 5. Der bestrafte Priester
  • Abbildung: 6. Der Gott im Eis
  • Abbildung: 7. Ein taoistischer Zauberkünstler
  • Abbildung: 8. Der Höllenrichter
  • Abbildung: 9. Hungrige Geister
  • Abbildung: 10. Die tote Schwiegermutter
  • Abbildung: 11. Die eingemauerte Frau
  • Abbildung: 12. Die gespenstische Katze
  • Abbildung: 13. Sympathie und Magnetismus
  • Abbildung: 14. Der Wunderhahn
  • Abbildung: 15. Der geheilte Säufer
  • Abbildung: 16. Zauberei (Papierbild)
  • Abbildung: 17. Spiritismus (Planchette)
  • Kapitel: IX Militärisches
  • Abbildung: 1. Truppen auf dem Marsch
  • Abbildung: 2. Wie die Chinesen Schlachten gewinnen
  • Abbildung: 3. Nach dem Siege
  • Kapitel: X Sonstiges
  • Abbildung: 1. Die grosse Schildkröte
  • Abbildung: 2. Strassenszene
  • Abbildung: 3. Feuersbrunst
  • Abbildung: 4. Der teuere Schneider
  • Leerseite
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

IV 
TOD UND BEGRÄBNIS. 
UNGER MÄDCHEN. 
1. SELBSTMORD J 
IN einer großen Verwandtschaft in Kwangtung lebten acht ziem- 
„Alich gleichaltrige Mädchen, die eine so innige Freundschaft 
verband, daß sie beschlossen hatten, für ihr ganzes Leben unzer- 
trennlich zu bleiben. Als sie eines Tages gemeinsam spazieren 
gingen, gewahrten sie auf einem Teiche einen Hahn, der in Gefahr 
war zu ertrinken; sie retteten ihn und nahmen ihn mit sich nach 
Hause. Nach einiger Zeit ging der frühere Besitzer des Hahns 
bei ihrem Hofe vorüber, erkannte den Hahn als den seinigen 
wieder und behauptete, daß man ihn ihm gestohlen habe. Da er 
den jungen Mädchen trotz aller gegenteiligen Versicherungen der- 
selben nicht glaubte, fühlten sie sich so gekränkt, daß sie auf den 
törichten Gedanken kamen, gemeinsam in den Tod zu gehen. Zu 
diesem Zweck kleideten sie sich alle, außer einer, gleich an und 
banden sich fest zusammen; die nicht mit den andern gleich- 
gekleidete forderten sie auf, nach .Hause zurückzukehren um sich 
dort umzuziehen und dann zurückzukehren und mit ihnen zu- 
sammen zu sterben. Unterwegs gelangte dieses achte Mädchen zu der 
Erkenntnis, welche unsinnige Tat sie zu begehen im Begriff seien; 
der gefaßte Entschluß wurde ihr leid und sie kehrte deshalb nicht 
zu den Freundinnen zurück. Als diese längere Zeit vergeblich auf 
sie gewartet hatten, sprangen sie ohne ihre Gefährtin ins Wasser, 
wo sie alle ihren Tod fanden.“ 
Das rege Ehrgefühl der Chinesen und die Leichtigkeit, mit 
der sie ihr Leben fortwerfen, läßt diese Geschichte ‚durchaus 
glaubhaft erscheinen, aber es gibt auch andere Selbstmorde junger 
Mädchen im Süden des Reichs, die amtlich beglaubigt sind und 
ein sehr eigentümliches Licht auf die sozialen Zustände dort 
werfen. Seit einer längeren Reihe von Jahren haben sich dort 
Verbindungen von jungen Mädchen gebildet, die sich untereinander 
verpflichtet haben, keine Ehe einzugehen und falls eine von ihnen 
dazu gezwungen werden sollte, gemeinsam in den Tod zu gehen. 
Fälle in denen diese Absicht tatsächlich ausgeführt worden, sind 
in der amtlichen Peking Zeitung erwähnt und der Regierung 
ist es bis jetzt nicht gelungen, dem Unwesen Einhalt zu tun. Die 
schlechte Behandlung, der junge Frauen von ihren Schwieger- 
müttern häufig ausgesetzt sind, mag zu diesem Entschluß der 
'ungen Mädchen beigetragen haben, der in einigen Bezirken zu 
»iner wirklichen Epidemie der Geister geführt zu haben scheint. 
— Der Selbstmord junger Frauen ist nichts Seltenes, aber mit ihm 
nischt sich ein starkes Gefühl der Rachsucht, denn die Frau, die 
zu diesem verzweifelten Schritte greift, weiß mit Gewißheit, daß 
hr Tod durch die Regierung und noch mehr durch ihre Ver- 
yandten bitter an denen gerächt werden wird, denen die moralische 
Schuld daran zugeschrieben werden kann. Zur Ausführung des 
Selbstmordes wird gewöhnlich Hängen, Ertränken oder Vergiften, 
neistens mit Opium gewählt und die Selbstmörderin legt ihre 
jesten Kleider an, da sie glaubt, in diesen dann auch in der Unter- 
welt zu erscheinen. Eine nicht ungewöhnliche Ursache eines 
Selbstmordes sind auch Spielverluste, die die Frau dazu getrieben 
naben, ihren eigenen Besitz und oft auch den ihres Mannes zu 
verkaufen oder zu verpfänden; die Furcht vor Entdeckung treibt 
sie dann zu dem verhängnisvollen Schritt. 
Es gibt aber auch eine andere Art des Selbstmords, die 
rauen hohes Lob und amtliche Ehrenbezeigungen einbringt, näm- 
lich wenn eine Frau sich tötet, um schlechter Behandlung durch 
ainen siegreichen Feind zu entgehen. Bei dem Kriege der Engländer 
zegen China 1840—42 fanden die ersteren in den von ihnen er- 
;stürmten Plätzen, die Leichen zahlreicher Frauen, die sich in die 
3runnen gestürzt hatten, um dem zu entgehen, was sie unnötiger- 
veise glaubten, von den Engländern fürchten zu müssen. Ähn- 
.iches wiederholte sich in dem Kriege 1862 und wieder bei der 
Zinnahme von Peking 1900. In einem Handbuch für junge Mädchen 
ınd Frauen wird ihnen gelehrt, ihr Angesicht durch Wunden zu 
antstellen, um den Gelüsten siegreicher Feinde zu entgehen oder 
sich den Tod zu geben, und wie die alte christliche Kirche kein 
Wort des Tadels für ihre Märtyrerinnen hatte, die aus ähnlichen 
Gründen ähnlich endeten, wird auch die Chinesin, die den Tod der 
Schande vorzieht, hoch gepriesen. 
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