EVIFA - virtuelle Fachbibliothek Logo
  • Erstes Bild
  • Vorheriges Bild
  • Nächstes Bild
  • Letztes Bild
  • Doppelseitenansicht
Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Globus, 75.1899

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

Objekt: Globus, 75.1899

Monographie

Strukturtyp:
Monographie
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-714040
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714040
Persistenter Identifier:
BV047806981
Titel:
Die "härteste Bühne der Welt... "
Untertitel:
Straßenmusik in Hamburg : ethnologische und musikwissenschaftliche Annäherungen
Autor:
Rösing, Helmut
Herausgeber:
Kokot, Waltraud
Reich, Simone
Sell, Simon
Erscheinungsort:
Hamburg
Verlag:
European Port Cities
Erscheinungsjahr:
2004
Titel der Serie:
Lines
Signatur:
LB 87030 hae
Lizenz:
Rechte vorbehalten - Freier Zugang
Sammlung:
Allgemeiner Bestand
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Materielle Kultur

Vorwort

Strukturtyp:
Vorwort
Titel:
Vorwort lines - Beitraäge zur Stadtforschung aus dem Institut für Ethnologie der Universität Hamburg
Sonstige Person:
Kokot, Waltraud
Rösing, Helmut
Reich, Simone
Sell, Simon
Sammlung:
Allgemeiner Bestand

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Globus
  • Globus, 75.1899
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Vorblatt
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis des LXXV. Bandes
  • Korrekturen: Druckfehler im LXXV. Bande
  • Zeitschriftenheft: Nr. 1. 1. Januar 1899
  • Hutter: Der Abschluss von Blutsfreundschaft und Verträgen bei den Negern des Graslandes in Nordkamerun
  • Steinen, Karl von den: Indianerskizzen von Hercules Florence. I.
  • Abbildung: Abbild. 1. Guaná auf der Fahrt
  • Abbildung: Abbild. 2. Tschamakoko-Frau
  • Abbildung: Abbild. 3. Tschamakoko-Frau
  • Abbildung: Abbild. 4. Bororó mit Nasen-, Lippen- und Ohrschmuck
  • Abbildung: Abbild. 5. bis 8. Bororó-Männer und Frauen
  • Abbildung: Abbild. 9. Bororó-Kinder
  • Abbildung: Abbild. 10. Tanzende Bororó
  • Seidel, H.: Spaltenbildungen und Landverlust auf Hiddensöe
  • Andree, Richard: Alte Trommeln indianischer Medizinmänner
  • Götze, A.: Angebliche altwendische Töpfer am Harze
  • Zeitschriftenrezension: F. Max Müller: Beiträge zu einer wissenschaftlichen Mythologie. Aus dem Englischen übersetzt von Heinrich Lüders
  • Zeitschriftenrezension: Schimper, A. F. W.: Pflanzengeographie auf physiologischer Grundlage
  • Zeitschriftenrezension: Ernst von Hesse-Wartegg: Schantung und Deutsch- China. Von Kiautschou ins heilige Land von China und vom Jangtsekiang nach Peking im Jahre 1898. Mit 145 in den Text gedruckten und 27 Tafeln Abbildungen, 6 Beilagen und 3 Karten
  • Zeitschriftenrezension: Das Reichsland Elsass-Lothringen. Landes- und Ortsbeschreibung
  • Kleine Nachrichten
  • Zeitschriftenheft: Nr. 2. 7. Januar 1899
  • Zeitschriftenheft: Nr. 3. 14. Januar 1899
  • Zeitschriftenheft: Nr. 4. 21. Januar 1899
  • Zeitschriftenheft: Nr. 5. 28. Januar 1899
  • Zeitschriftenheft: Nr. 6. 4. Februar 1899
  • Zeitschriftenheft: Nr. 7. 18. Februar 1899
  • Zeitschriftenheft: Nr. 8. 25. Februar 1899
  • Zeitschriftenheft: Nr. 9. 4. März 1899
  • Zeitschriftenheft: Nr. 10. 11. März 1899
  • Zeitschriftenheft: Nr. 11. 18. März 1899
  • Zeitschriftenheft: Nr. 12. 25. März 1899
  • Zeitschriftenheft: Nr. 13. 1. April 1899
  • Zeitschriftenheft: Nr. 14. 8. April 1899
  • Zeitschriftenheft: Nr. 15. 15. April 1899
  • Zeitschriftenheft: Nr. 16. 22. April 1899
  • Zeitschriftenheft: Nr. 17. 29. April 1899
  • Zeitschriftenheft: Nr. 18. 6. Mai 1899
  • Zeitschriftenheft: Nr. 19. 20. Mai 1899
  • Zeitschriftenheft: Nr. 20. 27. Mai 1899
  • Zeitschriftenheft: Nr. 21. 3. Juni 1899
  • Zeitschriftenheft: Nr. 22. 10. Juni 1899
  • Zeitschriftenheft: Nr. 23. 17. Juni 1899
  • Zeitschriftenheft: Nr. 24. 24. Juni 1899
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

Karl von den Steinen: Indianerskizzen von Hercules Florence. 
5 
Indianerskizzen von Hercules Florence. 
Von Karl von den Steinen. 
I. 
Georg Heinrich von Langsdorff, geboren 1774 
in Wöllstein (Rheinhessen), ist als Teilnehmer an der 
ei’sten russischen Weltumsegelung unter dem Oberbefehl 
Krusensterns und als Verfasser des jener Fahrt ge 
widmeten Buches „Bemerkungen auf einer Reise um die 
Welt, Frankfurt 1812“ den Geographen und Ethnologen 
nicht unbekannt. Dagegen sollte eine andere selbständig 
von ihm in den Jahren 1825 bis 1829 ausgeführte 
Forschungsreise durch das innere Brasilien seinem Namen, 
aufser etwa in der Flora brasiliensis, wenig zugute 
kommen. Sie war mit einem Stahe von mehreren Ge 
lehrten und Zeichnern im Aufträge des Zaren Alexanders I. 
unternommen worden; auch gelangten die Sammlungen 
der Expedition nach St. Petersburg. Den Rio Tiete auf 
wärts ging sie, einer der alten Paulistenstrafsen folgend, 
aus dem Flufsnetz des Parana in das des Paraguay bis 
nach Cuyabä und nach längerem Aufenthalte in Matto- 
grosso den Tapajoz hinunter zum Amazonenstrom. Dafs 
sie so gut wie in Vergessenheit geraten, dafs ein viel weiter 
reichender Plan nicht verwirklicht werden konnte, er 
klärt sich durch den unglückseligen Verlauf. Langsdorff 
wurde in Mattogrosso geisteskrank; er ist in diesem 
Zustande den ganzen Tapajoz abwärts gefahren und 
wurde dann nach Europa geschafft, wo er noch bis 1852, 
ohne zu genesen, am Leben blieb. 
Ein Bericht über die Reise erschien erst im Jahre 1875 
in der Revista Trimensal do Instituto Historico 1 ), ver- 
fafst von dem Zeichner Hercules Florence, aus dem 
Französischen übersetzt und mit einer Einleitung ver 
sehen von Alfredo d’Escragnolle de Taunay, dem 
gefeierten Redner und Stilisten des Kaiserreichs. Er 
betitelt sich „Esbogo“ (Skizze) der Reise und ist von dem 
Künstler flott entworfen und mit vielen wertvollen Einzel 
heiten ausgestattet. Nun hat aber Florence, der selbst 
1879 in Brasilien gestorben ist, eine Anzahl von Skizzen 
auch seines Zeichenstiftes hinterlassen, die mir von seiner 
Familie zur Veröffentlichung freundlichst überlassen 
sind und von denen ich die ethnographisch wichtigsten 
— Indianertypen aus dem Gebiete des oberen Paraguay 
und des Tapajoz — den Lesern des „Globus“ hiermit 
vorlegen möchte 2 ). Abbildungen von diesen Indianern 
des centralen Südamerika sind, die Mundurukü aus 
genommen, aus jener Zeit nicht vorhanden; von den 
Apiakä besitzen wir auch heute noch keine, so dafs 
sie besondere Aufmerksamkeit verdienen. Hervorragend 
Ö Rio de Janeiro 1875, Band 38, I, S. 231; 1876, Band 39, 
II, S. 157. 
8 ) Die Pflicht der Dankbarkeit gebietet einige kurze An 
gaben über die Lebensumstände von Hercules Florence. 
Er wurde den 29. Februar 1804 zu Nizza geboren und kam 
jung nach Brasilien. In Porto Feliz, dem Einschiffungsorte 
der Expedition am Rio Tietd, lernte er seine erste Gattin 
kennen, eine Tochter des Arztes Francisco Alvares Macbado, 
eines eifrigen Politikers, der in dieser Eigenschaft seiner Zeit 
Präsident von Rio Grande do Sul gewesen ist. Seine zweite 
Gattin, geh. Krug, war eine Deutsche, aus Kassel stammend. 
Aus beiden Eben gingen 21 Kinder hervor. Florence wohnte 
in und bei Campinas, S. Paulo, als Besitzer einer Kaffee 
plantage. Er beschäftigte sich viel mit Experimentieren und 
erfand die „Pulvographie“, ein photographisches Druckver 
fahren. Er verschied in Campinas am 30. März 1879. — 
Taunay, den Herausgeber der Esbogo, verbindet eine schmerz 
liche Erinnerung mit der Langsdorffschen Expedition. Ein 
Oheim von ihm, Adriano Taunay, der ebenfalls Teilnehmer 
war und mit dem Botaniker Riedel den Madeira hinabfahren 
sollte, kam in den Wellen des Guaporö ums Leben. 
interessant sind alsdann die der Bororo, über die ich 
1887 berichtet habe. Ich bin geradezu überrascht über 
die Treffsicherheit des Zeichners in allem charakteristi 
schen Detail und sehe, dafs die Bororo des Paraguay 
1827 genau so ausgesehen haben, wie die des S. Lou- 
rengo 1886. Für sie hat die Vergleichung mit den 
20er Jahren eine Bedeutung noch deshalb, weil aus 
eben derselben Zeit eine schöne Sammlung von ihren 
Ethnographicis, die von dem Österreicher Natterer, 
dem unermüdlichsten aller Brasilienreisenden 3 * ), herrührt, 
in dem Wiener Hofmuseum erhalten ist. 
Den Abbildungen sind kurze handschriftliche Be 
merkungen, meist über die Farben, beigefügt. Ich werde 
sie, soweit sie von Interesse sind, sowie andere, die sich 
glücklicherweise in dem „Esbogo“ finden, wiedergeben. 
(Revista Trimensal citirt R. Tr.) 
Es kann hier nicht die Aufgabe sein, auf die Wege 
und Schicksale der Expedition näher einzugehen. Sie 
zerfällt in zwei natürliche Abschnitte: 1. von Porto Feliz 
am Rio Tiete, wo sie sich 1826 Anfang Juni einschiffte, 
nach Cuyabä, und 2. von Cuyabä zum Amazonas; in den 
ersten gehören die Abbildungen, die diesem Artikel I 
beigegeben sind, und in den letzteren die, die in II 
folgen werden. 
Eine langwierige Reise! 530 Leguas von Porto Feliz 
bis Cuyabä auf nicht weniger als zehn Wasserläufen: 
Tiete, Paranä, Pardo, Sanguesuga, und, indem die Boote 
auf Karren zwei Leguas über Land geschleppt werden, 
in das Stromsystem des Paraguay: Camapuan, Coxim, 
Taquary, Paraguay, S. Lourengo, Cuyabä. Ankunft in 
der Stadt Cuyabä nach fast acht Monaten am 30. Ja 
nuar 1827. 
Wie man damals in Brasilien fuhr und noch heute 
fährt, rudernd und mit der „Singa“-Stange schiebend, 
veranschaulicht die kleine Skizze, Abbild. 1.: Guanä, 
Abbild. 1. Guanä auf der Fahrt. 
die sich aus ihrem Dorfe ein wenig oberhalb Miranda 
nach Cuyabä begeben. Auch befand sich Cuyabä gegen 
über eine Niederlassung des Stammes, wo noch jetzt 
einige Individuen leben. Mehr als alle anderen Indianer 
hatten sich diese Guanä mit der europäischen Kultur 
vertraut gemacht, sie trieben Handel mit schön gewebten 
Tüchern, Gürteln, Hängematten, Sätteln, Tabak und 
Fischen. Wer in den Tropen auf längerer Flufsfahrt 
das Ruder geschwungen hat, wird auf der Zeichnung 
nicht ohne gelindes Entsetzen wahrnehmen, dafs die 
Neophyten der Civilisation in dem Boote zum Teil Cy 
linder tragen. (Das ist heute anders. Ich habe in brasi 
lischen Landstädtchen an Sonntagen wundervolle Erb 
stücke dieser Hutform gesehen, aber niemals auf dem 
Kopfe des freien Indianers; wie man denn überhaupt 
früher mehr für seine Erziehung gethan hat.) Das Haar 
hängt frei herunter, während auf einer hier nicht wieder- 
3 ) Vergleiche über ihn: Dr. Emilio Göldi, Johannes 
von Natterer. Boletin do Museu Paraense I, p. 190. Para 1896.
	        

Download

Downloads

Das gesamte Werk oder die angezeigte Seite kann hier in verschiedenen Formaten heruntergeladen werden.

Ganzer Datensatz

METS METS (Gesamtwerk) PDF
TOC
Mirador

Diese Seite

PDF Bildanzeige Vorschau Bildanzeige Klein Bildanzeige Mittel Bildanzeige Master Mirador

Seitenauswahl

Herunterladen

Bildfragment

Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild Link zu einem IIIF Bildfragment

Formate und Verlinkungen

Formate und Verlinkungen

Die Metadaten stehen in verschiedenen Formaten zur Verfügung. Außerdem gibt es Links zu externen Systemen.

Links

OPAC DFG-Viewer Mirador

Zitieren

Zitieren

Folgende Zitierlinks stehen für das gesamte Werk oder die angezeigte Seite zur Verfügung:

Ganzer Datensatz

RIS

Diese Seite

Zitierempfehlung

Bitte das Zitat vor der Verwendung prüfen.

Werkzeuge zur Bildmanipulation

Werkzeuge nicht verfügbar

Bildausschnitt teilen

Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Kontakt

Haben Sie einen Fehler gefunden, eine Idee wie wir das Angebot noch weiter verbessern können oder eine sonstige Frage zu dieser Seite? Schreiben Sie uns und wir melden uns sehr gerne bei Ihnen zurück!

Wie lautet der fünfte Monat des Jahres?:

Hiermit bestätige ich die Verwendung meiner persönlichen Daten im Rahmen der gestellten Anfrage.