EVIFA - virtuelle Fachbibliothek Logo
  • Erstes Bild
  • Vorheriges Bild
  • Nächstes Bild
  • Letztes Bild
  • Doppelseitenansicht
Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Die "härteste Bühne der Welt... "

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

fullscreen: Die "härteste Bühne der Welt... "

Monographie

Strukturtyp:
Monographie
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-714040
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714040
Persistenter Identifier:
BV047806981
Titel:
Die "härteste Bühne der Welt... "
Untertitel:
Straßenmusik in Hamburg : ethnologische und musikwissenschaftliche Annäherungen
Autor:
Rösing, Helmut
Herausgeber:
Kokot, Waltraud
Reich, Simone
Sell, Simon
Erscheinungsort:
Hamburg
Verlag:
European Port Cities
Erscheinungsjahr:
2004
Titel der Serie:
Lines
Signatur:
LB 87030 hae
Lizenz:
Rechte vorbehalten - Freier Zugang
Sammlung:
Allgemeiner Bestand
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Materielle Kultur

Kapitel

Strukturtyp:
Kapitel
Titel:
Straßenmusiker in Hamburg - Leben und Musik
Sonstige Person:
Reich, Simone
Sell, Simon
Sammlung:
Allgemeiner Bestand

Abbildung

Strukturtyp:
Abbildung
Titel:
Olli (rechts) mit seinen Instrumenten Foto: Wolfgang Orschakowski
Sammlung:
Allgemeiner Bestand

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Zeitschrift für Ethnologie
  • Zeitschrift für Ethnologie, 113.1988
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis
  • Zeitschriftenheft: Bd. 113, 1988, Heft 1
  • Zeitschriftenheft: Bd. 113, 1988, Heft 2
  • Splett, Arnold: Nubian Resettlement Project (Egypt 10)
  • Leerseite
  • Stubbe, Hannes: Trauerverhalten und das Phänomen der verkehrten Welt
  • Leerseite
  • Steinmann, Ralph M.: kolam Form, Technik und Verwendung einer im Wandel begriffenen rituellen Volkskunst Tamilnadus
  • Winkler, Hansgeorg: Gewebefragment aus Chancay
  • Hartmann, Günther: Das nrówa-re-Fest der Pau d'Aarco-Kayapó, Zentral-Brasilien
  • Hartmann, Günther: Die Wayaná bei den Pau d'Arco-Kayapó, Zentral-Brasilien
  • Hartmann, Ursula: Das Ake-Motiv in den Molakana der Kuna-Indianerinnen Panamas
  • Leerseite
  • Protokoll: II. Aus der Deutschen Gesellschaft für Völkerkunde e.V. und aus der Berliner Gesellschaft für Anthropologie, Ethnologie und Urgeschichte e.V
  • Korrekturen: Erratum
  • Zeitschriftenrezension: III. Buchbesprechungen und Bibliographien Feil, Daryl K.: The Evolution of Highland Papua New Guinea Societies
  • Zeitschriftenrezension: Kramer, Fritz W.: Der rote Fes: Über Besessenheit und Kunst in Afrika. Feest, Christian F.: Indians of Northeastern Northamerica. Iconography of Religions, Section X; North America, Fascicle Seve
  • Zeitschriftenrezension: Schiefenhövel, Wulf, Judith Schuler und Ruprecht Pöschl (Hrsg.): Traditionelle Heilkundige - Ärztliche Persönlichkeiten im Vergleich der Kulturen und der medizinischen Systeme. Traditional Healers - Iatric Personalities in Different Cultures and Medical Systems. Beiträge und Nachträge zur 6. internationalen Fachkonferenz Ethnomedizin in Erlangen, 30.9.-3.10.1982. Curare, Sonderband 5
  • Zeitschriftenrezension: Seibt, Ferdinand: Revolution in Europa: Ursprung und Wege innerer Gewalt
  • Zeitschriftenrezension: Kubik, Gerhard: Nyau-Maskenbünde im südlichen-Malawi. Unter Mitarbeit von Moya Aliya Malamusi. Veröffentlichungen der Ethnologischen Kommission 4, Sitzungsberichte, 485. Band
  • Zeitschriftenrezension: von Leyden, Rudolf: Die Welt der indischen Spielkarten: Geschichte, Systematik und Herstellung (mit einem Katalog der Sammlung des Museums für Völkerkunde Wien). Veröffentlichungen zum Archiv für Völkerkunde 8
  • Zeitschriftenrezension: Kohl, Karl-Heinz (Hrsg.): Mythen der Neuen Welt: Zur Entdeckungsgeschichte Lateinamerikas. Berliner Festspiele: Eine Ausstellung des 2. Festivals der Weltkulturen, Horizonte '82. Lateinamerika
  • Zeitschriftenrezension: Scharlau, Birgit und Mark Münzel: Qellqay: Mündliche Kultur und Schrifttradition bei Indianern Lateinamerikas.
  • Zeitschriftenrezension: Kievelitz, Uwe: Kultur, Entwicklung und die Rolle der Ethnologie. Beiträge zur Kulturkunde, Band 11
  • Zeitschriftenrezension: Evers, Dietrich: Felsbilder arktischer Jäger des steinzeitlichen Skandinaviens
  • Zeitschriftenrezension: Bodley, John H.: Der Weg der Zerstörung. Stammesvölker und die industrielle Zivilisation
  • Zeitschriftenrezension: Bergdolt, Friedrich: Kultur aus Holz und Stein. Kunstgegenstände aus Papua-Neuguinea
  • Zeitschriftenrezension: Brauns, Claus-Dieter und Löffler, Lorenz G.: Mru: Bergbewohner im Grenzgebiet von Bangladesh
  • Zeitschriftenrezension: Straatman, Silke: Die Wollbilder der Huichol-Indianer. Ein Indianerstamm stellt seine Mythen dar. Marburger Studien zur Völkerkunde, Bd. 6
  • Zeitschriftenrezension: Becher, Hans: Georg Heinrich Freiherr von Langsdorff in Brasilien. Forschungen eines deutschen Gelehrten im 19. Jahrhundert. - Völkerkundliche Abhandlungen Band X
  • Zeitschriftenrezension: Hissink, Karin und Hahn, Albert: Chama-Indianer: Daten zur Kulturgeschichte (Ergebnisse der Frobenius-Expedition nach Bolivien 1952-1954)
  • Zeitschriftenrezension: Mitlewski, Bernd: Cayapa oder Chachilla: Das Spannungsverhältnis zwischen Tradition und Gegenwart in einer indianischen Stammesgesellschaft in Ecuador. Mundusreihe Ethnologie, Band 8
  • Zeitschriftenrezension: Stüben, Peter E. (Hrsg.): Die neuen "Wilden": Umweltschützer unterstützen Stammesvölker - Theorie und Praxis der Ethno-Ökologie
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

Trauerverhalten 
201 
Geht man davon aus, daß diese Vorstellung von der verkehrten Welt als Jenseits- 
und Totenbereich ein alter religiöser Vorstellungskomplex ist, so müßte er sich auch 
!m Trauerverhalten der ihn enthaltenen Ethnien widerspiegeln. Soziologen wie 
Fuchs (1969) haben mit Recht betont, daß der Status des Trauernden in mannig 
facher Weise eine Isolierung aus der Welt der Lebenden und eine Annäherung an 
den Status des Toten vorgibt. 
Es lassen sich eine Vielzahl von ethnographischen Beobachtungen anführen, die 
deutlich machen, daß eins der auffälligsten Merkmale des Trauerverhaltens vieler 
Ethnien die völlige Umkehrung und Gegensätzlichkeit ihres sonst üblichen Alltags- 
Verhalten bildet (Stubbe, 1981, 1984). Wo Bart und langes Haar gelten, da fallen sie 
^ährend der Trauer der Schere zum Opfer. Auf dieses „Trauerparadox“ hat bereits 
Fierodot in seinen Historien (2, 36) im Hinblick auf Ägypten aufmerksam gemacht. 
M'asmansdorff (1885) und Frazer (1886) haben mit Recht die Aufmerksamkeit dar 
auf gelenkt, daß die Trauerkleidung im direkten Gegensatz zu der im gewöhnlichen 
Leben getragenen steht. Wilken (1886) schreibt: „Wir sehen aus den vorstehenden 
Mitteilungen, welche große Verschiedenheit bei den Völkern des indischen Archi 
pels in der Sitte des Trauerns durch das Anlegen einer besonderen Kleidung besteht. 
E ) asjenige aber, was wir in erster Linie behaupteten, daß nämlich diese Trauerklei 
dung des direkte Gegenteil der gewöhnlichen sei, haben wir bestätigt gesehen. Wäh- 
re nd man für gewöhnlich helle oder bunte Farben wählt, gibt man in der Trauer 
gleichmäßig weißen oder schwarzen Stoffen den Vorzug, oder es werden dann selbst 
^vohl einmal so gut wie alle Kleider abgelegt oder allein einige zerlumpte und alte 
getragen. Doch auch das Entgegengesetzte finden wir; dort wo man gewöhnlich so 
gut wie nackt geht, pflegt man — wir erinnern allein an die Papuas der Südostküste 
v on Neuguinea — gerade in Zeiten der Trauer einige Körperteile zu bedecken. Pflegt 
^an sich sonst mit allerlei Zierat zu schmücken, in Veranlassung eines Sterbefalles 
Se hen wir diesen ablegen oder, wenn dies weniger leicht geschehen kann, den 
Schmuck auf die eine oder andere Weise dem Anblick entziehen, während in einigen 
Fallen ein eigener Trauerschmuck dafür an die Stelle tritt. Pflegen die Frauen zu an 
drer Zeit das Haar sorgfältig zu waschen und zu kämmen, gelegentlich der Trauer 
^Trd dies oft nicht getan, manchmal läßt man selbst die Locken lose über die Schul 
en herabhängen, statt sie, wie sonst, aufzustecken. Wird endlich, besonders bei den 
^Fauen, der Kopf durchgängig nicht bedeckt, bei oder nach einem Begräbnis wird er 
^cht selten unter einer Kappe oder einem Tuch verborgen.“ (Wilken, 1886: 244 f.). 
^ u ch in den neuzeitlichen Trauerbräuchen Mitteleuropas spielt dieses Phänomen 
^ e r Verkehrung eine bedeutende Rolle. Groß (1973) weist darauf hin, daß im Hohn- 
^ ar dt (Crailsheim) während des Trauermonats früher von den Männern der Drei- 
s Pitz sechs Wochen lang umgekehrt aufgesetzt und entweder der abgerundete oder 
^ er spitze Teil nach vorne gedreht wurde. Groß interpretiert dieses Verhalten als 
^onäherung an die Toten (andere Beispiele bei Höhn, 1904). 
Ornek (1979) berichtet, daß die Trauerkleidung in Anatolien dunkel (bis schwarz) 
Utl d manchmal auch weiß ist. In manchen Gegenden Anatoliens besteht der Brauch 
il ° c h heute, die Kleidung in der Trauerzeit umgekehrt zu tragen. So tragen die Frauen
	        

Download

Downloads

Der Text kann in verschiedenen Formaten heruntergeladen werden.

Ganzer Datensatz

ALTO TEI Volltext
TOC

Diese Seite

ALTO TEI Volltext

Bildfragment

Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild Link zu einem IIIF Bildfragment

Formate und Verlinkungen

Formate und Verlinkungen

Die Metadaten stehen in verschiedenen Formaten zur Verfügung. Außerdem gibt es Links zu externen Systemen.

Links

OPAC DFG-Viewer Mirador

Zitieren

Zitieren

Folgende Zitierlinks stehen für das gesamte Werk oder die angezeigte Seite zur Verfügung:

Ganzer Datensatz

RIS

Diese Seite

Zitierempfehlung

Bitte das Zitat vor der Verwendung prüfen.

Werkzeuge zur Bildmanipulation

Werkzeuge nicht verfügbar

Bildausschnitt teilen

Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Kontakt

Haben Sie einen Fehler gefunden, eine Idee wie wir das Angebot noch weiter verbessern können oder eine sonstige Frage zu dieser Seite? Schreiben Sie uns und wir melden uns sehr gerne bei Ihnen zurück!

Wie lautet die vierte Ziffer in der Zahlenreihe 987654321?:

Hiermit bestätige ich die Verwendung meiner persönlichen Daten im Rahmen der gestellten Anfrage.