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Homo sapiens ferus oder die Zustände der Verwilderten und ihre Bedeutung für Wissenschaft, Politik und Schule

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Nutzungslizenz

CC BY-SA: Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliographische Daten

fullscreen: Homo sapiens ferus oder die Zustände der Verwilderten und ihre Bedeutung für Wissenschaft, Politik und Schule

Monographie

Strukturtyp:
Monographie
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-714040
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714040
Persistenter Identifier:
BV047806981
Titel:
Die "härteste Bühne der Welt... "
Untertitel:
Straßenmusik in Hamburg : ethnologische und musikwissenschaftliche Annäherungen
Autor:
Rösing, Helmut
Herausgeber:
Kokot, Waltraud
Reich, Simone
Sell, Simon
Erscheinungsort:
Hamburg
Verlag:
European Port Cities
Erscheinungsjahr:
2004
Titel der Serie:
Lines
Signatur:
LB 87030 hae
Lizenz:
Rechte vorbehalten - Freier Zugang
Sammlung:
Allgemeiner Bestand
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Materielle Kultur

Kapitel

Strukturtyp:
Kapitel
Titel:
Straßenmusiker in Hamburg - Leben und Musik
Sonstige Person:
Reich, Simone
Sell, Simon
Sammlung:
Allgemeiner Bestand

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Homo sapiens ferus oder die Zustände der Verwilderten und ihre Bedeutung für Wissenschaft, Politik und Schule
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorblatt
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsübersicht
  • Einleitung: Einleitung
  • Kapitel: I. Zusammenstellung der Beobachtungen
  • Kapitel: II. Beurtheilung
  • Kapitel: III. Schlußwort
  • Werbung
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

W 
5 
liches Leben führen. So wird ein im Jahre 1663 in den Lithauischen 
Wäldern unter den Bären gefundener Knabe beschrieben, der Stimme 
und Verhalten von Bären zeigte, mit denen er gelebt hatte und von 
denen er aufgezogen worden war. Er kannte keine andere Nahrung als 
rohes Fleisch, bis er nach vieler Mühe unsere Speisen essen und zu— 
gleich reden lernte.“ 
Nach L. Morori's, Redwits entlehnter Darstellung )) geschah die 
Entdeckung im J. 1661. „Jäger, die in den Lithauischen Waͤldern ihre 
Beute verfolgten, sahen einen Trupp Bären. Unter ihnen bemerkten 
sie zwei kleine Wesen, welche menschliche Gestalt hatten. Sie verfolgten 
sie mit solchem Eifer, daß sie eins auffingen, ungeachtet seines Wider— 
standes und Geschreies, seines Zähnefletschens und seiner Vertheidigung 
mit den Nägeln, gleich der eines jungen ungezähmten Bären. Man 
fesselte ihn und brachte ihn nach Warschau vor den König und die 
Königin von Polen. Der ganze Adel und die ganze Stadt lief herbei, 
um das Kind zu sehen, welches damals etwa neun Jahre alt zu sein 
schien. Seine Haut war extrem weiß, ebenso seine Haare. Seine Glie— 
der waren gut proportionirt und vollkräftig. Sein Gesicht war hübsch, 
seine Augen blau, alle seine Sinne aber so verthiert, er des Verstandes 
und der Vernunft so entblößt, daß er von einem Menschen nichts zu 
haben schien als den Körper. Er hatte nicht einmal den Gebrauch der 
Sprache, und alle seine Neigungen waren thierischer Art. Man erkannte 
ihn indessen als Menschen an, und in dieser Eigenschaft wurde er durch 
den Bischof von Posen getauft und Joseph genannt. Die Königin von 
Polen wollte seine Pathin sein, der Gesandte von Frankreich wurde sein 
Pathe. Man hatte keine geringe Mühe, die wilde Natur dieses Kindes 
zu mäßigen und zu zähmen, sowie auch ihm einige Begriffe von Reli— 
gion beizubringen; denn er lernte niemals sprechen, obwohl er eine 
fehlerlose Zunge hatte. Man bemerkte indessen doch, daß die Zeit des 
Unterrichtes keine gänzlich verlorene war; denn wenn man ihm den Na— 
men Gott nannte, so erhob er Hände und Augen zum Himmel. Der 
König gab ihn einem polnischen Edelmann, der ihn in sein Haus auf—⸗ 
nahm, damit er mit den übrigen Bedienten Dienste leiste. Allein er 
konnte nie die Wildheit seines Naturels aufgeben, die er unter den 
Thieren erworben hatte. Gleichwohl nahm er die Gewohnheit an, auf 
zwei Füßen zu gehen, und er ging hin, wohin man ihn rief. Rohes 
und gekochtes Fleisch waren ihm gleich willkommen. Kleider konnte er 
) Lovis Moréri, Le Grand Dictionnaire historique. Tome VI. Basle 
1732, p. 994. Ursin.
	        

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