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Zeitschrift für Ethnologie, 80/81.1955/56

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

Volltext: Zeitschrift für Ethnologie, 80/81.1955/56

Monographie

Strukturtyp:
Monographie
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-714040
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714040
Persistenter Identifier:
BV047806981
Titel:
Die "härteste Bühne der Welt... "
Untertitel:
Straßenmusik in Hamburg : ethnologische und musikwissenschaftliche Annäherungen
Autor:
Rösing, Helmut
Herausgeber:
Kokot, Waltraud
Reich, Simone
Sell, Simon
Erscheinungsort:
Hamburg
Verlag:
European Port Cities
Erscheinungsjahr:
2004
Titel der Serie:
Lines
Signatur:
LB 87030 hae
Lizenz:
Rechte vorbehalten - Freier Zugang
Sammlung:
Allgemeiner Bestand
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Materielle Kultur

Kapitel

Strukturtyp:
Kapitel
Titel:
Straßenmusik. Was sie ist und war
Sammlung:
Allgemeiner Bestand

Kapitel

Strukturtyp:
Kapitel
Titel:
Was bedeutet "Straßenmusik"?
Sonstige Person:
Rösing, Helmut
Sammlung:
Allgemeiner Bestand

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Zeitschrift für Ethnologie
  • Zeitschrift für Ethnologie, 80/81.1955/56
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis
  • Leerseite
  • Zeitschriftenheft: Bd. 80, 1955, Heft 1
  • Zeitschriftenheft: Bd. 80, 1955, Heft 2
  • Plischke, Hans: I. Abhandlungen und Vorträge Über die Palau-Inseln um 1790
  • Karsten, Rafael: Zur Psychologie des indianischen Medizinmannes
  • Hilke, H.: Forschungsreise in das Land der Präniloten im Südost-Sudan 1954/55
  • Veerkamp, Dieter: "Stummer Handel" in Schmiedesagen Europas und Südasiens
  • Ibarra Grasso, Dick Edgar: Esquema de la Arqueología Boliviana
  • Schlosser, Katesa: Die Herero im Britisch-Betschuanaland-Protektorat und ein Besuch in einer ihrer Siedlungen: Ncwe-le-tau
  • Funke, Friedrich: Herkunft und Wanderungen der Nicht-Abung-Völker in Lampung
  • Schmitz, Carl A.: Zur Ethnographie der Huon-Halbinsel, Nordost-Neuguinea
  • Zeitschriftenrezension: Il. Buchbesprechungen und Bibliographien Herrmann, Ferdinand: Zur Beurteilung der Sexualsymbolik bei Naturvölkern. Studium Generale, 6. Jgg., 1953, Heft 6
  • Zeitschriftenrezension: Wirsing, Giselher: Die Rückkehr des mondo-mogo (Afrika von morgen)
  • Zeitschriftenrezension: Chatterji, Usha: La danse hindoue
  • Zeitschriftenrezension: Scott, Ronald W.: Social Ethics in Modern Hinduism
  • Zeitschriftenrezension: Hall, D.G. E: Burma
  • Zeitschriftenrezension: Rao, P. Sethumadava: Among the Gonds of Adilabad
  • Zeitschriftenrezension: Swahn, Jan-Ojvind: The Tale of Cupid and Psyche (Aarne- Thompson 425 & 428).
  • Zeitschriftenrezension: Hermanns, Matthias: The Indo-Tibetans. The Indo-Tibetan and Mongoloid Problem in the Southern Himalaya and Northeast India
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis
  • Leerseite
  • Zeitschriftenheft: Bd. 81, 1956, Heft 1
  • Zeitschriftenheft: Bd. 81, 1956, Heft 2
  • Impressum
  • Leerseite
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

  
294 Friedrich Funke: 
transporte vom javanischen Hafen Merak über die Sundastraße nach Tandjung 
Karang, der Pforte von Lampung. Bis zu 200 Menschen umfaßt manchmal ein 
solcher Transport. Die Umsiedler kommen meist aus Ostjava. Dort werden sie 
von Beauftragten der staatlichen Transmigrationsbehörde für die Umsiedlung 
nach Südsumatra angeworben. Nur solche Umsiedlungswilligen werden an- 
genommen, die durch eine amtliche Untersuchung als körperlich tauglich be- 
funden werden. In einem Sammeltransport geht es dann von Ost- oder Zentral- 
java nach Djakarta. Unterwegs erhält jeder Transmigrant ein Taschengeld von 
2,50 Rp. täglich, von dem er sich ernährt. In einem Durchgangslager in Dja- 
karta werden alle Umsiedler nochmals untersucht. Dann erfolgt der Weiter- 
transport nach Merak an der Westspitze Javas, wo die Eisenbahnlinie endet. 
Dort gehen die Transmigranten auf ein Dampfschiff, das sie in einer Nacht 
über die Sundastraße nach Tandjung Karang, dem Hafen von Lampung, be- 
fördert. Von hier werden sie in das jeweilige Ansiedlungsgebiet weiter- 
geleitet. Während die normalen Transmigranten unmittelbar mit ihrer ge- 
samten Familie umsiedeln, dürfen die ehemaligen Guerillas ihre Angehörigen 
erst später nachkommen lassen. 
Meist verbleiben die Ankömmlinge in ihrem neuen Siedlungsraum zu- 
náchst noch einige Zeit lang in einem Auffanglager, das aus großen und 
geräumigen Baracken besteht. Nun erhalten sie einen Zuschuß von Baumaterial 
im Werte von 1000 Rp. für die Errichtung eines Familienhauses. Meist haben 
sich die Siedler inzwischen aber schon selbst eine Notunterkunft gebaut. Bau- 
holz fällt ja schon bei Beginn der Rodungsarbeiten an, die unmittelbar nach 
dem Eintreffen im Auffanglager beginnen. Zuerst wird immer eine kleine 
Rodung angelegt, um Raum für das spätere Wohnhaus und für den für Javanen 
unbedingt erforderlichen Garten zu schaffen. Sobald diese Arbeit geleistet ist, 
kommt bei den Guerillas die Familie nach. Dann wird der für den Anbau von 
Reis erforderliche Grund gerodet. Ein Teil des für diese Anbaufelder erforder- 
lichen Saatgutes wird von der Regierung gestellt, muß später aber bezahlt 
. werden. — Insgesamt betragen die Aufwendungen der Regierung für jede 
javanische Umsiedlerfamilie rund 5000 Rp. Dieser Betrag setzt sich zusammen 
aus den Unkosten des Transportes von Java nach Lampung einschließlich der 
Unterhaltszuschüsse von 2,50 Rp. je Tag und Person und aus dem Zuschuß 
für den Hausbau. ; 
Das Transmigrationsgebiet in Mittellampung ist heute in zwölf Ketja- 
matans (Unterdistrikte) eingeteilt. Die Pläne für die Verwaltungsreform in 
Lampung sehen vor, daß in nächster Zeit daraus neun autonome Negeris wer- 
den, wie die neuen Verwaltungseinheiten genannt werden. 
Vornehmlich drei Bezirke sind es, in denen heute die Javanen entweder 
den größten oder aber einen wesentlichen Anteil der Bevölkerung in Lampung 
Tengah bilden. In der Umgebung von Metro, dem Mittelpunkt der Trans- 
migration, bildet die Altbevölkerung heute nur noch eine Minderheit von 
5 Prozent. Es handelt sich dabei um Orang Abung vom Stamme Uban. Die 
restlichen 95 Prozent sind javanische Transmigranten, die seit den dreißiger 
Jahren dort ansässig sind. 
Der zweite Umsiedlerbezirk in Mittellampung ist das sogenannte Gebiet 
Wai Seputih, womit der Raum zwischen Metro und dem Wai Seputih gemeint 
ist. Hier liegen diejenigen Transmigrationsprojekte, die zur Zeit die Haupt- 
masse der umgesiedelten Javanen aufnehmen. Das größte Projekt trägt den 
Namen Purbolinggo. Durch großzügige Stauanlagen soll hier die Voraussetzung 
für den Überschwemmungsreisbau geschaffen werden. In diesem Gebiet beträgt 
der Anteil der Altbevölkerung jedoch heute noch vier Fünftel. Es sind die 
Abung-Stámme Unji und Uban, die seit der ersten Hilfte des 16. Jahrhunderts 
hier wohnen. 
  
 
	        

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