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Vom Rand ins Zentrum

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Nutzungslizenz

CC BY-SA: Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliographische Daten

Objekt: Vom Rand ins Zentrum

Monographie

Strukturtyp:
Monographie
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-714028
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714028
Persistenter Identifier:
BV047683213
Titel:
Echte Tiroler-Lieder
Untertitel:
erste Nachlese
Weitere Titel:
Echte Tirolerlieder
Herausgeber:
Kohl, Franz Friedrich
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
Im Selbstverlage des Herausgebers
Erscheinungsjahr:
1900
Signatur:
2022 A 2
Lizenz:
Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)
Sammlung:
Allgemeiner Bestand
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Kunst und Wissen

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Vom Rand ins Zentrum
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorblatt
  • Titelseite
  • Impressum
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalt
  • Kapitel: Berliner Blätter, Heft 65, 2014
  • Kapitel: Zur Vorgeschichte. Wie dieser Band entstanden ist
  • Kapitel: Was kommt nach dem "transnational turn"? Perspektiven für eine kritische Migrationsforschung
  • Kapitel: "Von der Notwendigkeit und Unmöglichkeit von Kategorien". Ein Gespräch zur aktuellen kritischen Analyse von Rassismus zwischen Manuela Bojadzijev, Urmila Goel, Serhat Karakayalı, Doris Liebscher, Nora Sternfeld und Ceren Türkmen
  • Kapitel: Mit Mobilität aus der Sackgasse der Migrationsforschung? Mobilitätskonzepte und ihr Beitrag zu einer kritischen Gesellschaftsforschung
  • Kapitel: Migrantisierung und Entmigrantisierung der Familie. Ein kritischer Blick auf Migration aus dem Kosovo in die EU
  • Kapitel: Klasseneinteilungen. Zur Geschichte und Gegenwart von Segregation an Berliner Grundschulen
  • Kapitel: Eintrittskarten und Einzelfälle. Wie das Sozialrecht Migration reguliert. Dorothee Frings im Gespräch mit Manuela Bojadzijev und Duygu Gürsel
  • Kapitel: "Kollaboratives Forschen" als Methode in der Migrations- und Sozialarbeitswissenschaft im Handlungsfeld Flucht und Migration
  • Kapitel: Ein Angebot, das wir nicht ausschlagen können. Stellungnahme zum Protest der Berliner Mieterinitative Kotti & Co
  • Autorenindex: Autor_innenverzeichnis
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

Verhältnisse erklärt. Diese Wendung schließt an einen erweiterten Gebrauch 
des Postkolonialen an, der sich ebenfalls auf die Gesellschaft richtet, die in ihrer 
historischen Entwicklung wie ihrer zeitgenössischen Verfasstheit als kolonial 
konstituiert verstanden wird - während ein engeres Verständnis den Begriff al- 
lein auf (ehemals) kolonialisierte Personengruppen und Gesellschaften bezieht. 
Eine Überschreitung dieses begrenzten Begriffsverständnisses ermöglicht eine 
Perspektivverschiebung, welche die heutige Renaissance neo- und kryptokolo- 
nialer Politiken und die darüber konstituierten Verflechtungsräume insgesamt 
in den Blick zu nehmen erlaubt und solchermaßen statt eines Europas in einer 
postkolonialen Welt ein postkoloniales Europa zu erkennen gibt (vgl. Randeria/ 
Römhild 2013). 
In Bezug auf die Migrationsforschung wäre weiter an einer produktiven 
Verschränkung dieser sich aufeinander zubewegenden, weil gleichermaßen 
analytisch auf Gesellschaft zielenden »Posts« des Postmigrantischen und des 
Postkolonialen zu arbeiten (vgl. unter anderem Gilroy 2004; Ndikung/Römhild 
2013). Dabei gelten in der Migrationsforschung ähnliche, aber auch weitere 
Herausforderungen: Hier stellt sich nämlich die Frage, wie wir uns von einem 
»Text« entfernen können, der identitäre Zuschreibungen von MigrantInnen und 
Deutschen im Verhältnis zueinander reproduziert. Von neuen Beschreibungen 
und Begriffen, die Problematiken und nicht Gruppen in den Fokus nehmen, 
kommen wir auch zu neuen Analysen über eine Gesellschaft, für die Migrati- 
on konstitutiv ist. In Bezug auf die Kommunikation zwischen Wissenschaft und 
Gesellschaft bedeutet das, nicht länger über, sondern mit Migrant_innen zu 
forschen, um zu fragen: Wer forscht wie über wen und wer beforscht wie wen. 
(Die Forderung nach) Politisierung zielt auch hier nicht nur auf die Inhalte der 
Forschung, sondern auch auf die komplizierte Frage danach, wer überhaupt 
wie und mit welchem Ziel Forschung zu Migration betreibt, welche Positio- 
nen, Perspektiven und welche Politik damit verbunden ist. Diese methodolo- 
gischen Fragen könnten auch helfen, theoretische und praktische Fragen neu 
zusammenzusetzen. 
Statt aber das transnationale Paradigma entsprechend in Richtung einer 
Kritik und Differenzierung kollektiver Identitätsbehauptungen und zumutun- 
gen - von »Minderheiten« und »Mehrheiten« - weiterzuentwickeln, erscheint 
Diaspora - wie »Diversität« - oft nur als neuer Begriff für alte Konzepte eines 
ethnisch verfassten Multikulturalismus (vgl. Römhild 2014). Und noch weni- 
ger wird die Chance genutzt, damit auf implizite Verbindungen und mögliche 
Gemeinsamkeiten zwischen den diversen »Anderen« hegemonialer Normalität 
aufmerksam zu machen - statt die dazwischen verlaufenden kategorialen Gren- 
zen zu reproduzieren. Mit solchen Vorstößen in noch weitgehend unbekann- 
te Terrains einer postethnischen, postmigrantischen Diaspora könnte jedoch 
eine neue Anschlussfähigkeit der Migrationsforschung an die Gesellschaftsfor- 
schung behauptet werden (vgl. Ndikung/Römhild 2013). 
Ar
	        

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