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Nachrichten über deutsche Altertumsfunde, 8.1897

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

fullscreen: Nachrichten über deutsche Altertumsfunde, 8.1897

Monographie

Strukturtyp:
Monographie
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-714006
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714006
Persistenter Identifier:
BV047663338
Titel:
Aachener Sprichwörter und Redensarten
Herausgeber:
Schollen, Matthias
Erscheinungsort:
Aachen
Verlag:
Druck und Verlag der La Ruelle'schen Accidenzdruckerei u. Lith. Anst
Erscheinungsjahr:
1913
Signatur:
2023 SA 5803'2'
Lizenz:
Attribution-NonCommercial-ShareAlike 4.0 International (CC BY-NC-SA 4.0)
Sammlung:
Allgemeiner Bestand
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Kunst und Wissen

Kapitel

Strukturtyp:
Kapitel
Titel:
A. Lebenslauf
Sammlung:
Allgemeiner Bestand

Kapitel

Strukturtyp:
Kapitel
Titel:
II. Vom reifen Menschen
Sammlung:
Allgemeiner Bestand

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Nachrichten über deutsche Altertumsfunde
  • Nachrichten über deutsche Altertumsfunde, 8.1897
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalt. [Zeitschrift für Ethnologie]. Verhandlungen der Berliner Gesellschaft für Anthropologie, Ethnologie und Urgeschichte mit besonderer Paginirung. Nachrichten über deutsche Alterthumsfunde 1897 mit besonderer Paginirung und Register
  • Inhaltsverzeichnis: Verzeichniss der Tafeln. Verzeichniss der Zinkographien, Lithographien, Autotypien und Holzschnitte im Text. 1. Zeitschrift für Ethnologie, 1897. 2. Verhandlungen der Berliner Gesellschaft für Anthropologie, Ethnologie und Urgeschichte, 1897. 3. Nachrichten über deutsche Alterthumsfunde, 1897
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalts-Verzeichniss. [Nachrichten über deutsche Alterthumsfunde]
  • Zeitschriftenheft: Bd. 8, 1897, Heft 1
  • Zeitschriftenheft: Bd. 8, 1897, Heft 2
  • Zeitschriftenheft: Bd. 8, 1897, Heft 3
  • Zeitschriftenheft: Bd. 8, 1897, Heft 4
  • Zeitschriftenheft: Bd. 8, 1897, Heft 5
  • Zeitschriftenheft: Bd. 8, 1897, Heft 6
  • Meyer, H.: Hügelgräber am Losenmeere in der Haarstorfer Feldmark (Kreis Uelzen). (Vorgelegt in der Sitzung der Berliner Anthropologischen Gesellschaft vom 19. Juni 1897.)
  • Weineck, Franz: Ein Urnenfeld bei Schlepzig, Kr. Lübben, in der Niederlausitz
  • Baier, Rudolf: Ein Küstenfund auf Rügen. (Vorgelegt in der Sitzung der Anthropologischen Gesellschaft zu Berlin am 16. Oct. 1897.)
  • Götze, Alfred: Bronzeschwert von Felchow, Kreis Angermünde, Brandenburg
  • Götze, Alfred: Nachtrag zu dem Depotfund von Bergen auf Rügen. [s. S. 44 ff.]
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

94 — 
Ein Küstenfund auf Rügen. 
Vorgelegt in der Sitzung der Anthropologischen Gesellschaft zu Berlin am 16. Oct. 1897.) 
Im Jahre 1895 übernahm der Maurermeister Dórfer in Sagard auf der Halb- 
insel Jasmund die Lieferung eines Theiles des zur Herstellung der auf Rügen zu 
erbauenden sogenannten Kleinbahnen erforderlichen Kieses. Er fand diesen in 
ausreichender Menge unmittelbar neben dem auf dem genannten Jasmund belegenen 
Dorfe Lietzow. 
Letzteres Dorf wird von zwei mit einander in Verbindung stehenden Binnen- 
gewüssern, dem Grossen und Kleinen Jasmunder Bodden, bespült und in der Ver- 
einigung beider Bodden ist vor einer Reihe von Jahren ein Damm gelegt, welcher 
den landfesten Theil Rügens mit der Halbinsel Jasmund verbindet. Dieser Damm 
trägt die von der Stadt Bergen kommende Eisenbahn, die weiter nach Sassnitz 
führt. Dort, wo der Eisenbahndamm den Boden Jasmunds berührt, setzt sich an 
diesen in der Breite von ungefähr 250 Schritt eine Landzunge an, die sich 
südwärts in ungefährer Länge von 500 Schritt in den Kleinen Jasmunder Bodden 
hineinzieht. Ein Theil dieser Landzunge hat sich nun als kieshaltig erwiesen und 
ist zu dem oben angegebenen Zwecke in Benutzung genommen. 
Schon im Jahre 1895 hatten einzelne in Lietzow sich aufhaltende Fremde, auf 
die dort aufgeschütteten Kieshügel aufmerksam geworden, in ihnen Steine bemerkt, 
die eine, wenn auch sehr rohe, Arbeit der menschlichen Hand verriethen. Im 
Laufe des Sommers 1896 wiederholten sich solche Funde. So verbreitete es sich, 
dass dort zu Lietzow der zum Transport anfgeschüttete Kies Steinalterthümer 
zeige. Im October 1896 wurden die Arbeiten zur Kiesgewinnung, die längere Zeit 
geruht hatten, wieder aufgenommen und um dieselbe Zeit wurde mir die Kunde 
von den Vorkommnissen zu Lietzow zugetragen. Da ich eine persänliche In- 
augenscheinnahme der dortigen Sachlage für geboten erachtete, begab ich mich 
ungesäumt nach Lietzow und fand — was meine Erwartungen weit übertraf. 
Die Oberflüche der 1—2 Fuss über den Spiegel des Kleinen Jasmunder 
Boddens emporragenden Landzunge ist mit einer ungeführ einen Fuss starken 
schwarzen Erdschicht überdeckt. Unter dieser liegt —- wenigstens dort, wo 
bisher gegraben war — eine l'/,» dicke Schicht von dichtem grobkérnigem 
Kiese, meist aus Feuersteinbrocken bestehend, unter welchen sich in bedeutender 
Zahl gróssere Flintstücke befinden, die sich sofort entweder als bearbeitet oder als 
Abfille bei der Arbeit ausweisen. Die Arbeit der Kiesgewinnung geht in der 
Weise vor sich, dass die kieselgemischte Erde gesiebt und so eine Scheidung der 
groberen Bestandtheile bewirkt wird. Unter diesen letzteren braucht man nur zu 
suchen, um bald auf Spuren menschlicher Arbeit zu stossen. Es sind die Findlinge 
sämmtlich rohe Arbeiten, in grossen Schlägen geschlagen, wahrscheinlich die ersten 
Erzeugnisse der Handfertigkeit unserer ältesten Bewohner. In gar manchen Stücken 
erkennt nur das geübte Auge beabsichtigte menschliche Einwirkung. Und wer 
sich nicht von einem starken antiquarischen Interesse leiten lässt, wird sich kaum 
bücken mögen, die formlos erscheinenden Steine vom Boden aufzulesen. Um so 
mehr setzt bei genauerem Hinsehen die ungeheure Menge der Funde in Erstaunen, 
welche die Arbeit der menschlichen Hand verrathen. Tausende und Tausende 
solcher werden sich dort ohne langes Suchen finden lassen. 
Die unter den Funden am häufigsten vorkommende Form ist die der sogenannten 
prismatischen Messer, deren eine Seite von einem grösseren Blocke glatt abgespalten 
ist, die andere aber durch mehrere in der Länge laufende Spaltflächen gebildet 
wird. Dann folgen Aexte, deren Querdurchschnitt ein verschobenes Viereck bildet.
	        

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