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Zeitschrift für Ethnologie, 62.1930

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

fullscreen: Zeitschrift für Ethnologie, 62.1930

Monographie

Strukturtyp:
Monographie
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-714006
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714006
Persistenter Identifier:
BV047663338
Titel:
Aachener Sprichwörter und Redensarten
Herausgeber:
Schollen, Matthias
Erscheinungsort:
Aachen
Verlag:
Druck und Verlag der La Ruelle'schen Accidenzdruckerei u. Lith. Anst
Erscheinungsjahr:
1913
Signatur:
2023 SA 5803'2'
Lizenz:
Attribution-NonCommercial-ShareAlike 4.0 International (CC BY-NC-SA 4.0)
Sammlung:
Allgemeiner Bestand
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Kunst und Wissen

Anhang

Strukturtyp:
Anhang
Titel:
Anhang. Aachen und die Aachener im Munde Einheimischer und Auswärtiger
Sammlung:
Allgemeiner Bestand

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Zeitschrift für Ethnologie
  • Zeitschrift für Ethnologie, 62.1930
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalt [Teil 1/2]
  • Titelseite
  • Dieseldorff, E. P.: I. Abhandlungen und Vorträge. Kunst und Religion der Mayavölker II. Die Copaner Denkmäler
  • Stahl, Günther: Zigarre; Wort und Sache
  • Snethlage, E. Heinrich: Unter nordostbrasilianischen Indianern
  • Knoche, Walter: Bisenbopte auf den Seen von Ecuador
  • Krämer, Augustin: Der Urmonotheismus
  • Berner, Ulrich: Rationales und Irrationales in der Wirtschaftsentwicklung primitiver Völker
  • Findeisen, Hans: Landkarten der Jenissejer (Ketó). (Aus den Ergebnissen einer mit Unterstützung der Notgemeinschaft der Deutschen Wissenschaft ausgeführten ethnographischen Studienreise nach Nordsibirien, 1927-28
  • Ladyshenskij, A. M.: Zur Erforschung der Rechtsgewohnheiten der Bergvölker des Kaukasus
  • Zondervan (Zeist), H.: Das Völkergemisch Sumatras
  • Schroller, H.: Die Stein- und Kupferzeit Siebenbürgens
  • Fischer, Eugen: Sind die alten Kanarier ausgestorben? Eine anthropologische Untersuchung auf den Kanarischen Inseln, ausgeführt mit der Notgemeinschaft der Deutschen Wissenschaft
  • Wölfel, Dominik Josef: Sind die Ureinwohner der Kanaren ausgestorben? Eine siedlungsgeschichtliche Untersuchung, ausgeführt mit Hilfe der Notgemeinschaft der Deutschen Wissenschaft
  • Hartmann, Hermann: Die Sprache der Baja
  • Stötzner, Walther: Der dahurische Karren
  • Adler, B.: Die deutschen Kolonien Neudorf und Gnadenberg bei Suchum (Südwest Kaukasus)
  • Schroeder: Einige neue Stücke aus Gräbern der Chibchas
  • Hefter, John: Il. Kleine Mitteilungen. Über das Regenbittopfer. Auszug eines chinesischen Textes aus dem Sammelwerk T'ien-jang-ko-ts'ung-shu
  • Protokoll: Bericht über den 24. Internationalen Amerikanisten-Kongreß in Hamburg 7.-13. September 1930
  • Lublinski, Ida: Ergänzungen zu Ida Lublinski: "Entstehung und Weiterentwicklung des Altorientalischen Mythos", Z. f. E., Jg. 1929, S. 278-304
  • Protokoll: Ill. Verhandlungen. Sitzung vom 18. Januar 1930
  • Protokoll: Sitzung vom 15. Februar 1930
  • Protokoll: Sitzung vom 15. März 1930
  • Protokoll: Sitzung vom 12. April 1930
  • Protokoll: Sitzung vom 10. Mai 1930
  • Protokoll: Außerordentliche Sitzung vom 31. Mai 1930
  • Protokoll: Sitzung vom 21. Juni 1930
  • Protokoll: Sitzung vom 19. Juli 1930
  • Protokoll: Außerordentliche Sitzung vom 4. Oktober 1930
  • Protokoll: Sitzung vom 18. Oktober 1930
  • Protokoll: Sitzung vom 20. Dezember 1930
  • Zeitschriftenrezension: IV. Literarische Besprechungen. Theod. Wilh. Danzel: 1. Kultur und Religion des primitiven Menschen
  • Zeitschriftenrezension: Wilhelm Koppers: Familie. I. Ehe und Familie (Sonderdruck aus dem "Handworterbuch der Soziologie". Fritz Flor: Staat der Naturvolker. (Staatslexikon)
  • Zeitschriftenrezension: Röck, Fr., Die kulturhistorische Bedeutung von Ortungsreihen und Ortungsbildern
  • Zeitschriftenrezension: Labouret, Henri et Rivet, Paul, Le Royaume d'Arda et son évangélisation au XVII siécle
  • Zeitschriftenrezension: Bernatzik, H. A., Zwischen Weißem Nil und Belgisch Kongo
  • Zeitschriftenrezension: "Der Weltkreis". Mitteilungen der Vereinigung für Völkerkunde und verwandte Wissenschaften, Berlin. Herausgegeben und verlegt im Auftrage der Vereinigung von Hans Findeisen, Jahrg. 1929/30, Nr. 1-12; Jahrg. 1931, Nr. 1-4. Bd. I
  • Zeitschriftenrezension: Hans Findeisen. Reisen und Forschungen in Nordsibirien. Skizzen aus dem Lande der Jenissejostjaken
  • Zeitschriftenrezension: Paul Leser: I. Rheinische Pflüge, Ethnologica, Band III. II. Geschichte der Pflugforschung. III. Westöstliche Landwirtschaft, Festschrift für P. W. Schmidt
  • Zeitschriftenrezension: Herbert Kühn: Kunst und Kultur der Vorzeit Europas. Das Paläolithikum
  • Zeitschriftenrezension: Heinrich Schütz, Der sterbende Gletscher, Vergehen und Werden zu Ende der Eiszeit
  • Zeitschriftenrezension: K. H. Roth-Lutra, Beiträge zur Anthropologie der Pfalz. Mitteilungen des Pfälzischen Vereins für Naturkunde Pollichia. Neue Folge. Bd. III. K. H. Roth-Lutra, Stufengraduelle Abweichungstabellen von Körperbaumerkmalen rheinpfälzischer Mittelschüler. Zeitschrift für Konstitutionslehre. 15. Band. 1930. K. H. Roth-Lutra, Typengrenzen-Abweichungsdiagramme und Abweichungstabellen von 37 Rassenmerkmalen rheinpfälzischer Männer und Jünglinge. Zeitschrift für Anatomie und Entwicklungsgeschichte. 93. Band. 1930
  • Literaturverzeichnis: V. Eingänge für die Bibliothek
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis
  • Inhaltsverzeichnis: Sachregister
  • Inhaltsverzeichnis: [Inhalt Teil 2/2]
  • Impressum
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

  
Rationales und Irrationales in der Wirtschaftsentwicklung primitiver Völker. 213 
zweifellos ins Extrem verfallen. Gewiß spielen Zauber, Mythe, Religion 
in dem Leben, und zwar in dem täglichen Leben der Naturvölker eine ganz 
ungeheure und kaum zu überschätzende Rolle. Aber bevor der Mensch 
religiöse Bedürfnisse gehabt hat, hat er doch zunächst einmal Hunger ge- 
habt. Bei dem Studium der Landwirtschaften der primitiven Völker hat 
sich mir immer mehr die Erkenntnis aufgedrängt, daß im großen und ganzen 
die Betriebsweisen von einer verblüffenden Zweckmäßigkeit sind, wenigstens 
dann, wenn man sich in das ganze natiirliche, soziale und sonstige Milieu 
dieser Volker hineinversetzt!). Auch das, was dem Europäer heute als 
minderwertig und rückständig erscheint, hat in den meisten Fällen schon 
einen guten und zwar durchaus rationalen Sinn. Selbstverständlich haben 
diese eingeborenen Landwirte ihre Betriebsweise nicht gefunden wie ein 
moderner akademischer Landwirt. Das landwirtschaftliehe Kalkül hat 
sich zweifellos nicht so vollzogen, wie wir es gewóhnt sind, sondern wohl 
mehr in einer unbewuBten, oder besser gesagt, unterbewuDten Weise. Aber 
es muB dagewesen sein, wie man an den Ergebnissen deutlich sieht. 
Ich will hier gleich auf einen der Kernpunkte eingehen. Nach Hahn ist 
der Pflug nicht erfunden als ein wirtschaftliches, sondern als ein Kult- 
gerät, ein Werkzeug des Fruchtbarkeitszaubers. Erst spáter hat man die 
wirtschaftliche Bedeutung erkannt. Hahn nimmt sogar an — Cr drückt sich 
hier zwar nicht ganz präzise aus, aber es entspricht zweifellos seiner Vor- 
stellungswelt — daf) diese Verwendung des Pfluges sehr, sehr spit in den 
Vordergrund getreten ist. Ich betone hier noch einmal, beweisen frei- 
lich läßt sich so etwas sehr schwer. Aber es erscheint mir zweifellos 
dieser Entwicklungsweg als unmöglich. Ebensosehr wie die frühere Auf- 
fassung, die in dem Pfluge nur ein wirtschaftliches Instrument sah. Es 
bleiben noch zwei Möglichkeiten. Erstens der Pflug ist erfunden als religióses 
Kultgerat. Aber gleich nach der Erfindung ist er in weitestem Umfange 
und mit tiefeinschneidender Bedeutung in den praktischen Gebrauch 
übergegangen. Oder zweitens, was mir persönlich noch wahrscheinlicher 
ist, was aber fast auf dasselbe herauskommt, der Pflug ist zunächst er- 
funden als wirtschaftliches Gerät. Sofort nach oder vielleicht besser 
gesagt im Augenblick der Erfindung ist den Gebrauchern die religiös- 
sexuelle Analogie des Vorganges klar geworden, und damit ist sofort der 
Pflug mit allen den religiösen, zauberischen Vorstellungen umkleidet, 
die z. T. bis an die Gegenwart an ihm haften geblieben sind. Ich bin in 
diesem Punkt nicht nur anderer Ansicht wie Hahn, sondern ich lehne es 
grundsätzlich ab, ihm hier zu folgen. Denn das von ihm in so überreichem 
Mae zusammengetragene Material hat samt und sonders nur die Beweis- 
kraft und kann sie nur haben, daß der Pflug neben der wirtschaftlichen 
auch eine religiöse Bedeutung hat. Nirgends findet sich m. E. auch nur 
die Andeutung eines Beweises, daB er nur religióse Bedeutung gehabt hat?). 
Ganz unmóglich erscheint mir die Hahnsehe Auffassung, daf der Pílug 
aus seinem Ursprungslande — welches sei dahingestellt — durch eine 
religiöse Mission sich weiter verbreitet habe. Ich habe nachgewiesen?), 
1) Siehe hier etwa Berner: Die wirtschaftlichen Grundlagen für Entstehung 
und Verbreitung von Hackbau, Gartenbau und Ackerbau. Zeitschr. für Ethnologie. 
Jahrgang 1925, Heft 3—6, 5. 271—282. — Ferner als schónes Spezialbeispiel : 
Hubert Auhagen: Beiträge zur Kenntnis der Landesnatur und Landwirtschaft 
Syriens. Berichte über Land- und Forstwirtschaft Heft 16. Berlin 1907. 
2) Nach der Hahnschen Methode könnte man auch zu folgendem Ergebnis 
kommen. Messer und Scheide ferner Schlüssel und Schloß haben im Volksmunde 
sogar in der Literatur — ich erinnere mich an eine Stelle bei Shakespeare — eine 
ausgesprochene sexualsymbolische Bedeutung. Also sind Messer und Scheide, 
Schloß und Schlüssel nicht als praktische Geräte sondern als Gegenstände des 
Fruchtbarkeitszaubers erfunden worden. 9) A. 8. O. 
  
 
	        

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