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Band: Das deutsche Dorf, [Erster Band], Süddeutschland

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Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

CC BY-SA: Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliographische Daten

fullscreen: Band: Das deutsche Dorf, [Erster Band], Süddeutschland

Mehrbändiges Werk

Strukturtyp:
Mehrbändiges Werk
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-715339
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-715339
Persistenter Identifier:
BV047657679
Titel:
Das deutsche Dorf
Autor:
Rebensburg, Heinrich
Erscheinungsort:
München
Verlag:
R. Piper & Co., Verlag
Lizenz:
Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)
Sammlung:
Allgemeiner Bestand
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Raumforschung
Kunst
Geschichte
Geologie und Geographie

Band

Strukturtyp:
Band
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-713989
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-713989
Persistenter Identifier:
BV047657697
Titel:
Das deutsche Dorf, [Erster Band], Süddeutschland
Untertitel:
mit hundertvierundneunzig Abbildungen
Erscheinungsjahr:
1913
Größe der Vorlage:
VII, 203 Seiten
Signatur:
LB 71085 R291-1
Lizenz:
Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)
Sammlung:
Allgemeiner Bestand

Kapitel

Strukturtyp:
Kapitel
Titel:
IV. Das oberdeutsche Bauernhaus
Sammlung:
Allgemeiner Bestand

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Mehrbändiges Werk: Das deutsche Dorf
  • Band: Das deutsche Dorf, [Erster Band], Süddeutschland
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorblatt
  • Frontispiz: [1.] Eichen im Schwarzwald
  • Titelseite
  • Vorwort: Vorbemerkungen und Quellennachweis der Abbildungen
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsübersicht
  • Kapitel: I. Der Bauer und das Dorf in alter und neuer Zeit
  • Kapitel: II. Siedelungsarten
  • Kapitel: III. Die Dorfkirche
  • Kapitel: IV. Das oberdeutsche Bauernhaus
  • Kapitel: V. Gemeindebauten und Wirtshaus
  • Kapitel: VI. Technische und gewerbliche Bauten
  • Kapitel: VII. Der Baum im Dorfbild
  • Kapitel: VIII. Dorfstraße und Dorfkern
  • Kapitel: IX. Dorf und Landschaft
  • Abbildungsverzeichnis: Verzeichnis der Abbildungen
  • Werbung
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

IV 
Das oberdeutsche Bauernhaus 
Ueber den Stand der ländlichen Bauweise zu Anfang des 
16. Jahrhunderts unterrichtet uns Albrecht Dürer. Ohne Zweifel 
liegen beiden Blättern (Abb. 3 und 4) Motive aus seiner mittel⸗ 
fränkischen Heimat zugrunde: vom Kalkreuther Bild ist es sicher, 
bom Ranonenbild wahrscheinlich. Ueber der Kanone, halb hinter 
dem Baumstumpf am linken Bildrand sich verbergend, wird ein 
riesiges Sattelstrohdach sichtbar, das, entsprechend den drei 
Reihen von Schleppluken, im Innern drei Stockwerke zu enthalten 
scheint; dies Dach ruht auf einem Blockständerbau, an dem Fenster⸗ 
sffnungen zu erkennen sind. Dachfenster gibt es sonst auf beiden 
Bildern kaum; in dieser systematischen Häufung bedeuten sie also 
wohl eher ein zeichnerisches Mittel zur Belebung einer großen 
vordergrundfläche, eher eine Reminiszenz an die hohen Nürn-⸗ 
berger Hausdächer, als an ein ländliches Studienblatt. — Aber, 
sollen wir in Dürers Heimat einen so ausgeprägten Einheitsbau 
vermuten, dem niedersächsischen oder dem Schwarzwaldhaus 
berwandt? — Weiter rechts, oberhalb des weidenden Gauls, 
wieder ein Riesenwalmdach, an einen Heuberg ebenso wie an den 
Schwarzwälder Einbau gemahnend! Ja, auch ein Fahrweg 
führt über die Wiese und mündet mitten unter dem Walm ins 
Haus ein. — Eine solche Hauseinfahrt wird auf dem Kalkreuther 
Blatt durch genaue Zeichnung verdeutlicht; am linken Bildrand 
steht eine Scheune mit kurzem rechteckigem Grundriß, das Tor 
liegt an der langen Seite, hat fast die Breite des kurzen Dack⸗ 
sattels, den die Walme übrig lassen, und, um mehr lichte Höhe 
zu gewinnen, ist es, von der Außenwand nach innen zu, der Längs⸗ 
achse nähergerückt. So kommt jene Frontgestalt zustande, die 
vielen niederdeutschen Bauernhäusern eigen ist, bei denen das 
Dach zu beiden Seiten der Toreinfahrt über niedrigere Flügel⸗ 
bauten tiefer vorgezogen ist. Doch dieser Bau ist unverkennbar 
nurr Scheune, und wie es scheint, leichter konstruiert als die 
nachbarlichen Wohnbauten: Das Ständergerüst ist nur mit einem 
Rutengeflecht verkleidet. Vermutlich zu Reparaturzwecken ist ein 
Teil des Strohkleids vom Dach entfernt und das Spstem der
	        

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