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Am Ur-Quell, 1/3.1890/92

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

fullscreen: Am Ur-Quell, 1/3.1890/92

Monographie

Strukturtyp:
Monographie
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-713907
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-713907
Persistenter Identifier:
BV047607399
Titel:
Dalmatien und Montenegro
Untertitel:
Blicke ins "Kulissenland"
Autor:
Floericke, Kurt
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
Vereinigung Heimat und Welt
Erscheinungsjahr:
1911
Signatur:
2019 A 48
Lizenz:
Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)
Sammlung:
Allgemeiner Bestand
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Soziale Organisation und Praxis

Nachsatzblatt

Strukturtyp:
Nachsatzblatt
Sammlung:
Allgemeiner Bestand

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Am Ur-Quell
  • Am Ur-Quell, 1/3.1890/92
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel: Ex Libris August Leowis of Menar
  • Vorsatzblatt
  • Titelseite
  • Autorenindex
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalt
  • Zeitschriftenheft: N. F. Band 1, 1890, Nr.1
  • Zeitschriftenheft: N. F. Band 1, 1890, Nr. 2
  • Zeitschriftenheft: N. F. Band 1, 1890, Nr. 3
  • Zeitschriftenheft: N. F. Band 1, 1890, Nr. 4
  • Zeitschriftenheft: N. F. Band 1, 1890, Nr. 5
  • Zeitschriftenheft: N. F. Band 1, 1890, Nr. 6
  • Zeitschriftenheft: N. F. Band 1, 1890, Nr. 7
  • Zeitschriftenheft: N. F. Band 1, 1890, Nr. 8
  • Zeitschriftenheft: N. F. Band 1, 1890, Nr. 9
  • Zeitschriftenheft: N. F. Band 1, 1890, Nr. 10
  • Zeitschriftenheft: N. F. Band 1, 1890, Nr. 11
  • Zeitschriftenheft: N. F. Band 1, 1890, Nr. 12
  • Titelseite
  • Titelseite
  • Autorenindex
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalt
  • Zeitschriftenheft: N. F. Band 2, 1891, Heft 1
  • Zeitschriftenheft: N. F. Band 2, 1891, Heft 2
  • Zeitschriftenheft: N. F. Band 2, 1891, Heft 3
  • Zeitschriftenheft: N. F. Band 2, 1891, Heft 4
  • Zeitschriftenheft: N. F. Band 2, 1891, Heft 5
  • Zeitschriftenheft: N. F. Band 2, 1891, Heft 6
  • Zeitschriftenheft: N. F. Band 2, 1891, Heft 7
  • Zeitschriftenheft: N. F. Band 2, 1891, Heft 8
  • Zeitschriftenheft: N. F. Band 2, 1891, Heft 9
  • Zeitschriftenheft: N. F. Band 2, 1891, Heft 10
  • Zeitschriftenheft: N. F. Band 2, 1891, Heft 11
  • Zeitschriftenheft: N. F. Band 2, 1891, Heft 12
  • Titelseite
  • Titelseite
  • Autorenindex
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalt
  • Zeitschriftenheft: N. F. Band 3, 1891, Heft 1
  • Zeitschriftenheft: N. F. Band 3, 1891, Heft 2
  • Zeitschriftenheft: N. F. Band 3, 1891, Heft 3
  • Zeitschriftenheft: N. F. Band 3, 1891, Heft 4
  • Zeitschriftenheft: N. F. Band 3, 1891, Heft 5
  • Zeitschriftenheft: N. F. Band 3, 1891, Heft 6
  • Zeitschriftenheft: N. F. Band 3, 1891, Heft 7
  • Schell, O.: Über den Zauber mit dem menschlichem Körper und dessen einzelnen Teilen im Bergischen
  • Chamberlain, A. J.: Der Wettlauf. Eine Sager Kitonaqa
  • Wasserzieher: Das Weib in der Sprache. Eine Umfrage
  • Freytag, L.: Tiere im Glauben der Aelpler
  • Haase, E.: Diebzauber
  • Held, Josef v.: Königtum und Göttlichkeit
  • Schell, O.: Geheime Sprachweisen
  • Haase, K. Ed.: Schimpfwörter
  • Krauss: Katzenspron. Eine Umfrage von Krauss
  • K., F. S.: Volkmedizin
  • Frischbier, H.: Ostpreussischer Alltagglaube und Brauch
  • Krause, Norbert: Abderiten von heute
  • L., A.: Kleine Mitteilungen
  • Nachruf: Isidore Loeb
  • Zeitschriftenheft: N. F. Band 3, 1891, Heft 8
  • Zeitschriftenheft: N. F. Band 3, 1891, Heft 9
  • Zeitschriftenheft: N. F. Band 3, 1891, Heft 10
  • Zeitschriftenheft: N. F. Band 3, 1891, Heft 11
  • Zeitschriftenheft: N. F. Band 3, 1891, Heft 12
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

229 
Aug. Ephraim Goeze führt in seinem 1788 erschienenen Buche „Nütz 
liches Allerlei“, III. Teil, S. 87 uf. ein an sich selber erfahrenes 
Mittel, Warzen zu vertreiben, an. Er schneidet einen Apfel so durch, 
dass das Kernhaus nicht getroffen wird. Dann ritzt er die Warze 
mit einer Nadel und bestreicht beide Hälften des Apfels mit Blut, 
passt sie genau aufeinander und bindet sie mit einem Faden fest zu 
sammen. Hierauf vergräbt er den Apfel an einem Ort, wo er ge 
schwind verfault, und — die Warzen verschwanden nach 14 Tagen. 
Man stelle sich mit dem Bücken gegen das Brunnengeländer, bestreiche 
jede Warze über Kreuz mit einer Erbse oder grossen Bohne, und 
werfe sie dann über die Schulter in den Brunnen hinein. Dithm. 
Stapelholm. Man soll das 3 Abende nacheinander tun, heisst es in 
Sehestedt i. Schleswigschen. Vrgl. auch Miillenhoff, S. 515. Man 
nehme den Kopf eines Aals, bestreiche mit der Schnittfläche die 
Warzen und vergrabe dann den Aalkopf; sowie er in der Erde ver 
west, verschwinden auch die Warzen. Dithm. Bei zunehmendem 
Mond stelle man sich mit dem Gesicht gegen den Mond, bestreiche 
mit einem Finger kreuzweise die Warzen und spreche: Wat ick ankik 
gewinnt, wat ick awerstrik verswindt; oder auch, man nehme so viele 
Erbsen, als man Warzen hat. Dithm. (Wird auch gegen eine Quese 
auf dem Auge angewandt). In einem Zwirnfaden werden so viele 
Knoten gebunden, als Warzen vorhanden sind, indem man über jeder 
Warze eine Schlinge zuzieht; den Faden vergrabe man dann an einem 
vielbegangenen Ort. Wie er dann verwest, verschwinden auch die 
Warzen. Wer den Faden aufhebt, bekommt die Warzen. Dithm. 1 ) 
Einem vorüberlaufenden Schimmel ruft man zu: „Schimmel, nimm’t 
mit, kannst beter dregen as ick“ indem man dabei dreimal über die Warze 
streicht. Dithmarschen. 2 ) Dass man in Dithmarschen und in Däne 
mark auch dem Doppelreiter die Warzen mitgiebt, ist bereits Urds- 
brunnen VII., S. 48 mitgeteilt. In Stapelholm sagt man, wenn ein 
Doppelreiter vorbeikommt, rid’t twe op en Pärd — de achders is all 
min Warten wert. Mit dem Saft des gemeinen Schöllkrauts (Chele- 
donium majus L., in Dithm. Wartenkrüt, Gegend von Sehestedt: 
Schellkrut) ätzt man Warzen weg. 
Schliesslich wollen wir noch anmerken, dass man Warzen erhält, 
wenn einer dem andern die Warzen abzählt und wenn man Blut von 
einer Warze auf irgend eine Stelle der Haut kriegt. 
II. Volksmann. 
Ostpreussischer Alltagglaube und Brauch. 
Von weiland II. Frisch bi er. 
1. Wenn in die Kirche geläutet wird, so nehmen die 
Männer die Mützen ab und setzen sie gleich wieder auf. (Angerburg. 
Ü Vrgl. auch Schriften des Naturwissenschaftlichen Vereins für Schleswig- 
Holstein, Bd. II., H. 1, S. 13. 
2 ) Kr. Steinburg, s. Handelmann, Antiquarische Miscellen S. 383.
	        

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