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Mitteilungen der Anthropologischen Gesellschaft in Wien, N.F. 6=16.1886

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Nutzungslizenz

CC BY-SA: Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliographische Daten

fullscreen: Mitteilungen der Anthropologischen Gesellschaft in Wien, N.F. 6=16.1886

Monographie

Strukturtyp:
Monographie
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-713907
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-713907
Persistenter Identifier:
BV047607399
Titel:
Dalmatien und Montenegro
Untertitel:
Blicke ins "Kulissenland"
Autor:
Floericke, Kurt
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
Vereinigung Heimat und Welt
Erscheinungsjahr:
1911
Signatur:
2019 A 48
Lizenz:
Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)
Sammlung:
Allgemeiner Bestand
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Soziale Organisation und Praxis

Kapitel

Strukturtyp:
Kapitel
Titel:
Dalmatien
Sammlung:
Allgemeiner Bestand

Kapitel

Strukturtyp:
Kapitel
Titel:
VII. Im Wetterwinkel des Balkan
Sammlung:
Allgemeiner Bestand

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Mitteilungen der Anthropologischen Gesellschaft in Wien
  • Mitteilungen der Anthropologischen Gesellschaft in Wien, N.F. 6=16.1886
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalt
  • Autorenindex: Autoren-Register
  • Zeitschriftenheft: Bd. 16, 1886, Heft 1
  • Zeitschriftenheft: Bd. 16, 1886, Heft 2
  • Hauser, Karl Baron: Die Römerstrassen Kärntens
  • Woldrich, Johann N.: Beiträge zur Urgeschichte Böhmens. Dritter Theil
  • Abbildung
  • Abbildung
  • Abbildung
  • Abbildung
  • Abbildung
  • Abbildung
  • Abbildung
  • Abbildung
  • Abbildung
  • Abbildung
  • Abbildung
  • Abbildung
  • Haberlandt, M.: Ueber Schrifttafeln von der Osterinsel
  • Krauss, Friedrich S.: Sreca. Glück und Schicksal im Volksglauben der Südslaven
  • Zeitschriftenheft: Bd. 16, 1886, Heft 3
  • Zeitschriftenheft: Sitzungsberichte, 1886, Nr. 1
  • Zeitschriftenheft: Sitzungsberichte, 1886, Nr. 2
  • Zeitschriftenheft: Sitzungsberichte, 1886, Nr. 3/4
  • Zeitschriftenheft: Sitzungsberichte, 1886, Nr. 5
  • Zeitschriftenheft: Sitzungsberichte, 1886, Nr. 6
  • Zeitschriftenheft: Sitzungsberichte, 1886, Nr. 7
  • Anhang: [Tafeln]
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

Eisenobjecte. Dieselben sind sehr schlecht erhalten, 
da sie dem Feuer ausgesetzt waren. Bei sorgfältiger Reinigung 
liessen sich die Formen jedoch von dem mit ihnen innig 
verbundenen lehmigen Rost befreien. Das Eisenmesser be- 
steht aus der vollständigen Klinge mit einem kurzen Hand- 
griff, von dem ein kleines Stück abgebrochen ist. Die Klinge 
hat die bekannte schön geschweifte Form, ist 11°5 cm lang, 
in der Mitte 2:6 cm breit; der Rücken dürfte ziemlich stark 
gewesen sein (s. Textfigur 26). Die Messerspitze dürfte 
von einem zweiten, gleichen Messer herrühren. Die Lanzen- 
spitze ist in einer Länge von 14 cm erhalten; das 
breitere Ende der runden Dülle ist abgebrochen, die Wan- 
dung des vorhandenen Endes derselben ist massiv (0:6 cm 
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nit einer Bronzeklinge versehen waren. Die erhaltenen Griff- 
;nden sind flach, 3‘5 cm breit, nur 3‘4 cm lang und abge- 
‚undet. Die beiden Querstäbe ragen bogenförmig nach hinten, 
ind 55 cm lang und endigen mit runden Köpfchen; die 
Länge des gegen die Schwertklinge reichenden Stückes beträgt 
58 cm (s. Textfigur 24). Ausserdem kamen hier zwei Stücke 
ichlacken vor. . 
Gefässscherben. Die meisten Scherben sind dick, 
;rob, unverziert und schwach gebrannt, ohne Graphitanstrich. 
— Ein grösseres Fragment eines kleinen, becherförmigen, 
»auchigen Topfes mit Henkel, ohne Verzierung, aus san- 
ligem, braunem Lehm, deutlich von der Hand geformt, 
ässt die Form erkennen fs. Textfigur 27): H= 10cm? B=° 
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Fig, 81. 
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Fig. 25. Fig. 26. 
Bronze- und Eisenobjecte nebst Gefässen aus der Nekropole Nr. 1 bei Albrechtec. Fig. 29, 30 und 31 in n. Gr.; 
Fig. 24 in 1/,, Fig. 23 in %., Fig. 25, 26 und 28 in !/,, Fig. 27 in 1!/, n. Gr. (Sammlung Wonnition). 
dick); von der Dülle verläuft zur Spitze eine schwache 
erhabene Rippe in der Mitte der beiden Seitenflächen; die 
grösste Breite gegen die Dülle zu dürfte 5°5 cm betragen haben 
(siehe Textfigur 25), Von einem zweiten Exemplar ist die 
obere Hälfte erhalten. Sehr interessant sind die beiden Eisen- 
griffe von Schwertern (für Dolche wären sie wohl zu 
stark). Dieselben liegen schief übereinander und sind nicht 
nur fest miteinander verbacken, sondern auch mit Knochen- 
fragmenten verbunden, ein Beweis, dass sie mit der Leiche 
im Feuer waren. Dieselben lagen mit den übrigen Eisenresten 
in derselben Tiefe und alle etwa 30—40 cm von einander ent- 
fernt. Es liegt keine Andeutung vor, ob dieselben vielleicht 
zD = 135 cm, Md = 11°5cm, Wd = 08cm. Der Henkel reicht 
»ei 1:3 cm über den Rand hinauf. Von einem kleinen, 
eineren Gefässe sind zwei Randstücke vorhanden; dieselben 
ind aus geschlemmtem, feinem, lichtem Lehm verfertigt, 
ichwach gebrannt und sehr zierlich und sorgfältig geformt. 
Der 03 cm dicke Rand biegt sich schwach nach innen zu 
nem ebensodicken, 14 cm hohen Halse um und hierauf 
ıcharfkantig nach aussen, so dass eine scharfe, herumlaufende 
Cante entsteht, von der dann die 03 cm dicke Bauchwand 
;leichmässig herabläuft; die Kante zeigt auf ihrer oberen 
"läche, also von oben gesehen, ein einfaches Strickormament 
s. Textfigur 28).
	        

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