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Zeitschrift für Ethnologie, 37.1905

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Bibliographische Daten

Seitenvorschau: Zeitschrift für Ethnologie, 37.1905

Monographie

Strukturtyp:
Monographie
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-713873
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-713873
Persistenter Identifier:
BV047583407
Titel:
Das Böhmerwaldbauernhaus
Untertitel:
mit zahlreichen Textskizzen, Plänen, Autotypien
Autor:
Schramek, Josef
Erscheinungsort:
Prag
Verlag:
J.G. Calve'sche k.u.k. Hof- u. Universitätsbuchhandlung. (Josef Koch)
Erscheinungsjahr:
1908
Signatur:
LB 66142 S377
Lizenz:
Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)
Sammlung:
Allgemeiner Bestand
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Raumforschung
Geologie und Geographie

Inhaltsverzeichnis

Strukturtyp:
Inhaltsverzeichnis
Titel:
Inhaltsverzeichnis
Sammlung:
Allgemeiner Bestand

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Zeitschrift für Ethnologie
  • Zeitschrift für Ethnologie, 37.1905
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: Chronologisches Inhaltsverzeichnis der einzelnen Hefte. Verzeichnis der Tafeln und Kartenbeilagen
  • Zeitschriftenheft: Bd. 37, 1905, Heft 1
  • Personenindex: Berliner Gesellschaft für Anthropologie, Ethnologie und Urgeschichte. 1905. Mitglieder-Verzeichnis
  • Literaturverzeichnis: Übersicht der unserer Gesellschaft durch Tausch, Ankauf oder Geschenk zugegangenen periodischen Veröffentlichungen
  • Gräbner, Fritz: I. Abhandlungen und Vorträge. 1. Kulturkreise und Kulturschichten in Ozeanien
  • Ankermann, Bernhard: 2. Kulturkreise und Kulturschichten in Afrika
  • Schmidt, Hubert: 3. Die Keramik der makedonischen Tumuli
  • Rössler, Emil: 4. Bericht über archäologische Ausgrabungen in Transkaukasien. Unternommen im Jahre 1901 im Auftrag der Kaiserlich russischen Archäologischen Kommision
  • Protokoll: Il. Verhandlungen. Sitzung vom 21. Januar 1905 [siehe Taf. I-II]
  • Protokoll: Ausserordentliche Sitzung vom 28. Januar 1905 [siehe Taf. III]
  • Zeitschriftenrezension: Ill. Literarische Besprechungen. Andree, Richard, Votive und Weihegaben des katholischen Volkes in Süddeutschland. Ein Beitrag zur Volkskunde
  • Zeitschriftenrezension: Salin, Bernhard, Die altgermanische Tierornamentik. Typologische Studie über germanische Metallgegenstände aus dem IV.-IX. Jahrhundert nebst einer Studie über irische Ornamentik
  • Zeitschriftenrezension: Köhler, Arthur, Verfassung, soziale Gliederung, Recht und Wirtschaft der Tuareg. (Geschichtliche Untersuchungen, 2. Band, 1. Heft.)
  • Zeitschriftenrezension: Grierson Hamilton, The silent trade, a contribution to the early history of human intercurse
  • Zeitschriftenrezension: Prietze, Rudolf, Haussa-Sprichwörter und Haussa-Lieder. Herausgegeben vom Verfasser
  • Literaturverzeichnis: IV. Eingänge für die Bibliothek
  • Zeitschriftenheft: Bd. 37, 1905, Heft 2/3
  • Zeitschriftenheft: Bd. 37, 1905, Heft 4
  • Zeitschriftenheft: Bd. 37, 1905, Heft 5
  • Zeitschriftenheft: Bd. 37, 1905, Heft 6
  • Literaturverzeichnis: Alphabetisches Inhaltsverzeichnis
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

. B. Ankermann: 
ostpapuanischen Kultur besitzt. Ohne weiteres kann man als 
ostpapuanisch bezeichnen: Geheimbünde und Masken, Anthropophagie, 
Rohr- und Holzschilde, das Klangbrett (als Urform der Marimba), Pan- 
pfeife; wahrscheinlich ostpapuanisch, obwohl auch in-anderen Kulturkreisen 
vorkommend, sind: Rindenstoff, Holztrommel, Menschenfiguren. Unter- 
suchen wir umgekehrt, welche Bestandteile der ostpapuanischen Kultur 
sich in Westafrika finden, so vermissen wir ginzlich die Kolbenkeule, 
Schleuder und das Baumhaus; Keule und Schleuder könnten durch eiserne 
Schlagwaffen .und den Bogen verdrängt worden sein. Das Zweiklassen- 
system ist mir aus Afrika nicht bekannt, die kognatische Descendenz ist 
häufig, ebenso die Bestattung im Hause, doch lässt sich aus Mangel an 
genügendem Material die Verbreitung beider nicht feststellen. Von dem 
Rest scheidet einiges als in Ozeanien überhaupt nicht vertreten, völlig aus: 
alle Saiteninstrumente, Sansa, Giftordal, Metalltechnik. Zweifelhaft ist 
die Herkunft der Giebeldachháuser; da die typische Form des ost- 
papuanischen Hauses noch nicht bekanut ist, so bleibt noch immer die 
Möglichkeit, dass auch das Giebelhaus in diesen Kulturkreis gehört. Un- 
gewiss bleibt ferner die Herkunft der Beschneidung im westafrikanischen 
Kulturkreis. 
Dagegen kann man von einer Reihe von Dingen mit Bestimmtheit 
sagen, dass sie nicht ostpapuanisch sind. Dazu gehört vor allem Bogen 
und Pfeil, deren Verbreitung in Ozeanien die Möglichkeit, sie dem ost- 
papuanischen Kulturkreise anzugliedern, entschieden ausschliesst. 
Der Bogen ist, wie schon erwähnt, dem  westafrikanischen ähnlich, 
der Pfeil aber unterscheidet sich von dem westafrikanischen durch die 
fehlende Fiederung; die Blattfiederung, typisch für den ältesten afrikanischen 
Pfeil, kommt in Ozeanien nicht vor, dagegen in Hinterindien. Demselben 
Kulturkreis wie der Bogen, nämlich dem melanesischen, kónnte noch 
entstammen das Giebeldachhaus (hier noch ohne Wände, nur aus dem 
Dach bestehend), das primitive Rauchgerät, die Rohrpfeife (der Baubau 
Neuguineas) und die Felltrommel (in Sanduhrform). Mit dem Rest ist für 
Afrika nichts anzufangen. 
Der Webstuhl und die Herstellung von Geweben aus Pflanzenfaser 
findet sich nur in Mikronesien, die Felltrommel mit Schnurspannung nur 
in einem Teile Polynesiens. Alle übrigen Bestandteile der westafrikanischen 
Kultur müssen wir weiter westlich, in Indonesien, suchen. 
Als allgemeines Resultat der Vergleichung der westafrikanischen 
Kultur mit den Kulturen Ozeaniens ergibt sich die Erscheinung, auf die 
ich schon im Anfang meines Vortrages hingewiesen habe: in Afrika 
Durcheinandermengung, in Ozeanien Scheidung der Kulturen. Ich will 
natürlich nicht behaupten, dass die ozeanischen Kulturen einander gar 
nicht beeinflusst und gemischt haben — ein Blick auf Dr. Grübners 
Karten beweist das Gegenteil — aber die Inselnatur Ozeaniens begünstigt 
und ermöglicht doch wenigstens die Sonderung bis zu einem gewissen 
Grade. Wir finden also in Afrika Kulturelemente, die sich in Ozeanien 
in verschiedene Gruppen ordnen lassen, zu einem Ganzen, dem west- 
afrikanischen Kulturkreise, verschmolzen. Man kann sieh das wohl kaum 
(2
	        

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