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Spiele der Völker

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Nutzungslizenz

CC BY-SA: Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliographische Daten

Objekt: Spiele der Völker

Monographie

Strukturtyp:
Monographie
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-713873
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-713873
Persistenter Identifier:
BV047583407
Titel:
Das Böhmerwaldbauernhaus
Untertitel:
mit zahlreichen Textskizzen, Plänen, Autotypien
Autor:
Schramek, Josef
Erscheinungsort:
Prag
Verlag:
J.G. Calve'sche k.u.k. Hof- u. Universitätsbuchhandlung. (Josef Koch)
Erscheinungsjahr:
1908
Signatur:
LB 66142 S377
Lizenz:
Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)
Sammlung:
Allgemeiner Bestand
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Raumforschung
Geologie und Geographie

Kapitel

Strukturtyp:
Kapitel
Titel:
I. Das Hochgebirgshaus
Sammlung:
Allgemeiner Bestand

Tafel

Strukturtyp:
Tafel
Titel:
Taf. VII. Haus Nr. 13 in Heuraffl. (Amat.-Phtgr. Jos. Höpfl - Friedberg.) Haus Nr. 1 in Blumenau. (L. Joh. Königbauer - Blumenau.)
Sammlung:
Allgemeiner Bestand

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Spiele der Völker
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Vorblatt
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalt
  • Vorwort: Vorwort
  • Kapitel: Afrika
  • Vorblatt
  • Kapitel: Negertänze in Deutsch-Ostafrika
  • Kapitel: Arabisches Variété
  • Leerseite
  • Kapitel: Indien
  • Vorblatt
  • Kapitel: Teufelstänze der Singhalesen
  • Kapitel: Eine Volksbühne auf Ceylon
  • Kapitel: Indischer Tempeltanz
  • Kapitel: Hindu-Theater
  • Kapitel: Palast-Tänzerinnen des Maharadscha
  • Kapitel: Schiri, Gwaliors letzte Sängerin
  • Kapitel: Der Gentleman-Juggler von Benares
  • Kapitel: Vergnügungsnächte in Birma
  • Kapitel: Birmesische Marionetten
  • Kapitel: Malayisch-europäische Oper
  • Kapitel: Javanische Schattenspiele
  • Kapitel: Tanzschule in Djokjakarta
  • Kapitel: Japan
  • Vorblatt
  • Kapitel: Das No
  • Kapitel: Die klassische Schaubühne der Japaner
  • Kapitel: Japanische Tanzstücke
  • Kapitel: Die Puppen von Osaka
  • Kapitel: Europäisch-japanisches Dilettanten-Theater
  • Kapitel: Sängerinnen und Tänzerinnen
  • Kapitel: Straßen ohne Nacht
  • Kapitel: Brettl des kleinen Mannes
  • Kapitel: Häusliche Spiele, Feste und Zeremonien
  • Kapitel: Kämpfer und Ringer
  • Kapitel: Tanz der alten Hauptstadt
  • Kapitel: Masken-Pantomimen
  • Kapitel: Koreanisches Variété
  • Kapitel: China
  • Vorblatt
  • Kapitel: Theater-Dämmerung
  • Kapitel: Chinesische Lichtspiele
  • Kapitel: Gaukler in Peking
  • Kapitel: Singsong-Girls
  • Kapitel: Abgesang an China
  • Leerseite
  • Sachregister: Namenverzeichnis
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

bischem Blut. Man kann also ermessen, wie sich die schlechten Eigen- 
schaften dieser, ohnehin nicht sonderlich begnadeten Völker im Cha- 
rakter des modernen Ägypters ein Stelldichein geben und was die 
geistige und vor allem die künstlerische Kultur von diesen edlen Ge- 
wächsen und letzten Ablegern einstiger orientalischer Herrlichkeit 
zu erwarten hat. Das moderne Ägypten ist deshalb reif, eingeschluckt 
zu werden, wozu sich die Engländer ja schon seit längerm in der 
ihnen eigenen . Bedächtigkeit und Zielsicherheit anschicken. 
Wenn sich der Ägypter in Kairo amüsieren will, geht er also in 
eins der arabischen Varietes, Diese meist schmutzigen und auch 
sonst wenig anheimelnden Lokale sind aber ebenfalls weder arabisch 
noch Variete&s. Das Singen und Tanzen wird von syrischen Jüdinnen 
besorgt. Weiter gibt es hier nichts. Der Ägypter hat gar keinen 
Sinn für Abwechslung. Im Gegenteil. Nichts fesselt ihn mehr, als 
wenn die Favoritin dort oben sein Lieblingslied drei- ader gar fünf- 
mal wiederholt, Er wird sie jedesmal nur immer stärker beklatschen. 
Auch findet er gar nichts dabei, wenn eine und dieselbe Sängerin 
sich gleich stundenlang ohne Unterbrechung produziert. Und doch 
verstehen die meisten Zuhörer gar nicht einmal, was gesungen wird, 
Die Lieder sind größtenteils in Schriftarabisch abgefaßt, dem klassi- 
schen Dialekt aus dem sechsten Jahrhundert, der sich von der heu- 
tigen Umgangssprache etwa so unterscheidet, wie Provencalisch und 
Neufranzösisch. Das hindert den Ägypter aber nicht im mindesten, 
die Bravour des Vortrags und die Unerschöpflichkeit des Repertoires 
dadurch noch ganz besonders zu feiern, daß er zwölf Flaschen Bier 
auf die Bühne bringen und der Allverehrten vor die Füße stellen 
läßt. Und zwar entkorkt. Allerdings trinkt sie das Bier nicht aus 
und Kkredenzt es auch nicht den halbkreisförmig um sie herumsitzen- 
den Musikern. Nachdem sie die Gabe mit huldvollem Lächeln quit- 
tiert hat, werden sämtliche Flaschen wieder zugekorkt, fortgetragen 
und hinten an der Bar verkauft. Die Hälfte des Erlöses bekommt die 
Sängerin, die andere Hälfte die Direktion. Es sind Gemütsmenschen, 
„x
	        

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