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Spiele der Völker

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Nutzungslizenz

CC BY-SA: Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliographische Daten

fullscreen: Spiele der Völker

Monographie

Strukturtyp:
Monographie
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-713600
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-713600
Persistenter Identifier:
BV047354740
Titel:
Spiele der Völker
Untertitel:
Eindrücke und Studien auf einer Weltfahrt nach Afrika und Ostasien
Autor:
Hagemann, Carl
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
Schuster & Loeffler
Erscheinungsjahr:
1919
Signatur:
2023 SA 5804'3'
Lizenz:
Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)
Sammlung:
Allgemeiner Bestand
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Rituale und Bräuche
Sport

Kapitel

Strukturtyp:
Kapitel
Titel:
China
Sammlung:
Allgemeiner Bestand

Kapitel

Strukturtyp:
Kapitel
Titel:
Chinesische Lichtspiele
Sammlung:
Allgemeiner Bestand

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Spiele der Völker
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Vorblatt
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalt
  • Vorwort: Vorwort
  • Kapitel: Afrika
  • Vorblatt
  • Kapitel: Negertänze in Deutsch-Ostafrika
  • Kapitel: Arabisches Variété
  • Leerseite
  • Kapitel: Indien
  • Vorblatt
  • Kapitel: Teufelstänze der Singhalesen
  • Kapitel: Eine Volksbühne auf Ceylon
  • Kapitel: Indischer Tempeltanz
  • Kapitel: Hindu-Theater
  • Kapitel: Palast-Tänzerinnen des Maharadscha
  • Kapitel: Schiri, Gwaliors letzte Sängerin
  • Kapitel: Der Gentleman-Juggler von Benares
  • Kapitel: Vergnügungsnächte in Birma
  • Kapitel: Birmesische Marionetten
  • Kapitel: Malayisch-europäische Oper
  • Kapitel: Javanische Schattenspiele
  • Kapitel: Tanzschule in Djokjakarta
  • Kapitel: Japan
  • Vorblatt
  • Kapitel: Das No
  • Kapitel: Die klassische Schaubühne der Japaner
  • Kapitel: Japanische Tanzstücke
  • Kapitel: Die Puppen von Osaka
  • Kapitel: Europäisch-japanisches Dilettanten-Theater
  • Kapitel: Sängerinnen und Tänzerinnen
  • Kapitel: Straßen ohne Nacht
  • Kapitel: Brettl des kleinen Mannes
  • Kapitel: Häusliche Spiele, Feste und Zeremonien
  • Kapitel: Kämpfer und Ringer
  • Kapitel: Tanz der alten Hauptstadt
  • Kapitel: Masken-Pantomimen
  • Kapitel: Koreanisches Variété
  • Kapitel: China
  • Vorblatt
  • Kapitel: Theater-Dämmerung
  • Kapitel: Chinesische Lichtspiele
  • Kapitel: Gaukler in Peking
  • Kapitel: Singsong-Girls
  • Kapitel: Abgesang an China
  • Leerseite
  • Sachregister: Namenverzeichnis
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

die untere Hälfte der vordern Fläche durch eine Holzlatte abgeteilt 
und von einem Tuch bedeckt ist. Ich habe in China keine solchen 
Puppenspiele zu sehen bekommen. Sie sind in den großen Städten 
heute zu selten. Man erzählte mir aber, daß ihre Puppen aus Holz 
geschnitzt wären und ebenfalls dieselben Stücke spielten wie die 
Menschen im Theater. 
Übrigens gibt es auch von der Entstehung der chinesischen Holz- 
puppen ein paar hübsche Legenden. . Nach der Chronik Yüeh-fu- 
tsa-lu hat man in China schon im zweiten Jahrhundert vor 
Christi Geburt mit ihnen gespielt. Kaiser Kao-tzu, der Gründer 
der Han-Dynastie (von 206 vor bis 25 nach Christi Geburt), soll 
einstmals in schlimmer militärischer Lage gewesen sein. Die Hun- 
nen hatten schon im dritten Monat seine Hauptstadt belagert, und da 
die Lebensmittel zur Neige gingen, sah man den Augenblick immer 
näher kommen, wo sich die Besatzung den Feinden ‚ergeben müßte, 
Da verfiel ein Ratgeber des Kaisers, der früher einmal Gesandter 
im Hunnenreiche gewesen war, auf den Gedanken, die ihm als sehr 
eifersüchtig bekannte Frau des Königs in Aufregung zu versetzen, 
Er ließ zu diesem Zweck sehr große und vor allem sehr schöne Frauen- 
puppen anfertigen und von unsichtbaren Leuten auf der Stadtmauer 
spazieren führen. Als diese Puppen nun tatsächlich, wie vorauszu- 
sehen war, die Aufmerksamkeit und das Interesse des Hunnenkönigs 
erregten, geriet die Königin dermaßen in Zorn, daß sie ihrem Gemahl 
mit der Entziehung ihrer Gunst drohte, wenn er die Belagerung 
nicht sofort aufheben würde. Und wirklich gab der König dem 
Drängen seiner Frau nach und zog alsbald mit seinem ganzen Heer 
ab. So hatten die schönen Frauenpuppen die Hauptstadt und damit 
das ganze Reich aus Not und Elend gerettet, weshalb sie zur Belohnung 
mit allen Ehren in einem besondern Saal des Palastes aufgestellt 
wurden. Der Kaiser ließ dann sofort weitere Puppen machen und 
sich und dem Volke bei den Sieges- und Freudenfesten damit vor- 
spielen. Unter der Leitung seines ebenso klugen wie geschickten 
Ratgebers natürlich. So entstand das chinesische Puppentheater, und 
so wurde zum erstenmal ein Hofmann des Kaisers Theater-Intendant. 
Nach einer Erklärung ‚des Lieh-tzu, , eines andern berühmten 
20* 
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