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Anthropos, 23.1928

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

Objekt: Anthropos, 23.1928

Monographie

Strukturtyp:
Monographie
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-713409
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-713409
Persistenter Identifier:
BV047325509
Titel:
Skandinavische Balladen des Mittelalters
Herausgeber:
Greverus, Ina-Maria
Erscheinungsort:
Reinbek bei Hamburg
Verlag:
Rowohlt
Erscheinungsjahr:
1963
Signatur:
2023 SA 5944
Lizenz:
Attribution-NonCommercial-NoDerivatives 4.0 International (CC BY-NC-ND 4.0)
Sammlung:
Allgemeiner Bestand
Wissensgebiet:
Literatur und Sprachen > Verschiedene Sprachen
Sozial- und Kulturanthropologie > Kunst und Wissen

Vorblatt

Strukturtyp:
Vorblatt
Sammlung:
Allgemeiner Bestand

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Anthropos
  • Anthropos, 23.1928
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: Index
  • Zeitschriftenheft: Bd. 23, 1928, Heft 1, 2
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: Index [Analecta et Additamenta Bibliographie]
  • Camboué, Paul: Apercu sur les Malgaches et leurs conceptions d'art sculptural
  • Scheidt, Walter: Rasse und Volk. Bemerkungen zu dem gleichnamigen Buch von Prof. Dr. W. Schmidt, S. V. D.
  • Beyer, Hermann: Symbolic Ciphers in the Eyes of Maya Deities
  • Walk, L.: Die ersten Lebensjahre des Kindes in Südafrika
  • Dangel, Richard: Die Zeitrechnung der kalifornischen Indianer
  • Winnikow, I.: † Leo Sternberg [Nachruf]
  • Angulo, Jaime de: La Psychologie religieuse des Achumawi
  • Bleichsteiner, Robert: Beiträge zur Kenntnis der elamischen Sprache
  • Koppelmann: Die Verwandtschaft des Koreanischen und der Ainu-Sprache mit den indogermanischen Sprachen
  • Schebesta, Paul: Gesellschaft und Familie bei den Semang auf Malakka
  • Schrijnen, Joseph: Le Premier Congrès International de Linguistes à la Haye du 10 à 15 avril 1928. Résumé, donné à la clôture du Congrès
  • Hartmann, H.: Some Customs of the Luwo (or Nilotic Kavirondo) living in South Kavirondo
  • Heine-Geldern, Robert: Die Megalithen Südostasiens und ihre Bedeutung für die Klärung der Megalithenfrage in Europa und Polynesien
  • Boehmer, Julius: Analecta et Additamenta
  • Miscellanea
  • Literaturverzeichnis: Bibliographie
  • Literaturverzeichnis: Avis
  • Literaturverzeichnis: Zeitschriftenschau. - Revue des Revue
  • Werbung
  • Zeitschriftenheft: Bd. 23, 1928, Heft 3, 4
  • Zeitschriftenheft: Bd. 23,1928, Heft 5, 6
  • Leerseite
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

Die ersten Lebensjahre des Kindes in Südafrika. 
85 
Kindes genäht 388 . Nach Kinn darf sich dem Kaffernkind erst von der Zeit an, 
wo ihm dieses isiswepu um den Hals gelegt wurde, jedermann nahen, ohne 1 m 
Schaden zu bringen. Bisheran war dies nur alten Frauen und Kindein im 
pubertätsalter gestattet. Das Amulett wird vom Kinde in Gefahren als erste Flute 
verwendet 387 . 
Vollständig frei vom Gebrauche solcher Zauberamulette zeigen sich die 
Buschmänner. Wohl geben die Buschmannfrauen ihren Kleinen Kettchen um 
den Hals; es handelt sich dabei jedoch einzig um Schmuck, mit welchem der 
Mutterstolz das Kind zu zieren sucht. 
Unter den Geburtsgebräuchen spielt das Feuer eine auffallende un 
merkwürdige Rolle. Es seien hiefür Berichte von drei Stämmen angeführt. Die 
Hottentotten zünden bei der Geburt ein Feuer an. An diesem Feuer darf nicht 
gebraten und gekocht werden, keine Asche darf davon genommen werden; es wird 
unterhalten, bis die Nabelwunde geheilt ist :!88 . Bei den Herero spielt sich die Ge- 
burts- und Namengebungsfeier am heiligen Feuer ab. In seiner Nähe steht auch 
die Geburtshütte, welche die Mutter erst nach der Verheilung des Nabels des 
Kindes verlassen darf. Die Suto löschen nach der stattgefundenen Geburt das 
Feuer in der Hütte aus. Ein neues Feuer muß von einem „reinen Jüngling“ ge 
drillt werden, ein Feuer rein wie er selbst“. „Das Auslöschen des alten Feuers 
und das'Entzünden eines" neuen hängt mit der Fähigkeit des Feuers, schwarz 
magisch wirkende Zaubersubstanzen aufzunehmen, zusammen. Vor allem anderen 
ist das Feuer der Schwächung unterworfen und es muß vor Verunreinigung zu 
nächst bewahrt werden um immer seine volle Mächtigkeit, die man so se 1 - 
llöti &t, zu besitzen. Deshalb ist es notwendig, das Feuer nicht nur uberhaup i 
einem Todesfall, sondern bei allen Begebenheiten, die eine soKhe Schwachur^ 
hervorrufen können, zu löschen und ein neues Feuer zu ei zeugen . 
Auffassung Brauer’s hat viel für sich. Man wird sich jedoch hüten müssen, 
eine solche'Erklärungsweise auf die analoge, jedoch nur äußerlich ähnhehe Hotten- 
tottensitte anzuwenden. Bei ihnen, ebenso wie bei den Herero, hat das Feuei n 
magische, sondern eher religiöse Bedeutung. 
27. Geburtsfest. 
Die Abhaltung einer Geburtsfestfeier ist bei der größeren Anzahl der süd 
afrikanischen Stämmen üblich. Keine Meldung hegt darüber von den Hottentotten 
un <i Bergdama vor Bezüglich der Buschmannstamme geben die Nachrichten 
k «n einheitliches Bild. Mit Tanz und Schmaus halten ber genügendem Lebens 
mittelvorrat die Auin 390 und Aikwe« 1 " ihre Geburtsfestfeier. Die Namib kennen 
nach TgnNK eine solche Festlichkeit nicht 392 . Die Feier der Herero besteht aus 
to- mit reichlichem Zeremoniell umgebenen Ahnendarstellung des Kindes am 
as# 47. 47. 
:,K7 43, 27. 
:,s " 64, I. 87. 
3SB 17, 80. 
aH " 42, 135; 64. 1. 87. 
3J1 62, 9Q. 
•' ,9 ' 86, 168.
	        

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