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Die allgemeine Mythologie und ihre ethnologischen Grundlagen

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Nutzungslizenz

CC BY-SA: Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliographische Daten

fullscreen: Die allgemeine Mythologie und ihre ethnologischen Grundlagen

Monographie

Strukturtyp:
Monographie
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-713366
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-713366
Persistenter Identifier:
BV047297421
Titel:
Die allgemeine Mythologie und ihre ethnologischen Grundlagen
Autor:
Ehrenreich, Paul
Erscheinungsort:
Leipzig
Verlag:
J.C. Hinrichs'sche Buchhandlung
Erscheinungsjahr:
1910
Signatur:
2023 SA 5860
Lizenz:
Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)
Sammlung:
Allgemeiner Bestand
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Religionsethnologie
Religion

Kapitel

Strukturtyp:
Kapitel
Titel:
Kapitel VIII. Mythische Formen
Sammlung:
Allgemeiner Bestand

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Die allgemeine Mythologie und ihre ethnologischen Grundlagen
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Titelseite
  • Vorwort: Vorwort
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsübersicht
  • Kapitel: Kapitel I. Einleitung
  • Kapitel: Kapitel II. Vergleichende und allgemeine Mythologie
  • Kapitel: Kapitel III. Aufgaben der allgemeinen Mythologie
  • Kapitel: Kapitel IV. Die ethnologische Betrachtungsweise
  • Kapitel: Kapitel V. Mythologische Entwickelungsstufen
  • Kapitel: Kapitel VI. Stoffe der Mythologie
  • Kapitel: Kapitel VII. Die mythologische Personifikation
  • Kapitel: Kapitel VIII. Mythische Formen
  • Kapitel: Kapitel IX. Mythendeutung
  • Kapitel: Kapitel X. Mythologische Persönlichkeiten und deren Deutung
  • Kapitel: Kapitel XI. Mythenwanderung
  • Kapitel: Kapitel XII. Schluß
  • Register: Register
  • Literaturverzeichnis: Literaturverzeichnis
  • Korrekturen: Druckfehler und Berichtigungen
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

175 
Ehrenreich, Allyzemeine Mythologie. 
elektrischen Entladungen (Donner und Blitz) schildert und 
zwar in vollster Anschaulichkeit!, "Dem entspricht denn auch 
die Bannung des besiegten Dämons in den Krater des Aetna. 
Bei diesen Kombinationen entbehrt die Handlung oft jeder 
Einheitlichkeit. Sie ist manchmal geradezu zusammengestückt. 
In vielen der sogenannten Abenteuermärchen und den primi- 
tiven Heldensagen der Naturvölker bildet meist nur die Per- 
sönlichkeit des Helden das einigende Band. Auch in den 
Kulturmythologien fehlt es nicht an Beispielen, doch wird 
hier oft nachträglich dem ganzen Komplex eine bestimmte 
[dee untergelegt, wie z. B. der Heraklessage. 
Die einzelnen Elemente können aber auch eine modifi- 
zierte Wiederholung derselben Handlung sein und zwar ist 
für den altweltlichen Mythus eine dreifache, für den neuwelt- 
lichen eine vierfache Wiederholung charakteristisch, oder die 
Handlungen werden auf mehrere wesensverwandte oder genea- 
logisch zusammenhängende Personen verteilt, Solche sind 
die bekannten mythischen Bruder- oder Freundespaare oder 
Triaden, deren enge Beziehung zu Sonne, Mond und Venus- 
gestirn oder den drei Hauptformen des Mondes allein wir 
bereits. kennen gelernt haben. 
In Amerika steht diese Verteilung oft in deutlicher Be- 
ziehung zu den Kardinalpunkten, die die Handlung ört- 
lich bestimmen. Häufig ist damit das interessante Motiv des 
Wanderrverbots verbunden, das der „verbotenen Kammer“ 
unserer Märchen (vom Typus „Blaubart“ und „Marienkind“) ent- 
spricht. Eine Richtung wird dem Helden einzuschlagen ver- 
boten, da hier Unheil seiner wartet. Der Zuwiderhandelnde 
kommt. .dann in allerlei gefahrvolle Situationen, 
Auffallend häufig ist in germanischen und slavischen 
Märchen die Mehrteilung der Handlung zugleich mit einer 
Abstufung verbunden, Es sind die sogenannten mythischen 
Stationen, deren Bedeutung in der europäischen Märchen- 
welt neuerdings Friedrichs so eingehend dargelegt hat. 
Wenn wir absehen von einigen irrtümlichen oder willkür- 
Die Beschreibung des Dämons bei Apollodor trifft in allen 
Einzelheiten auf die unten schlangenförmig gewundene, im oberen Teile 
»inienförmig sich ausbreitende vulkanische Aschenwolke zu. 
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