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Volkskundliche Streifzüge

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Nutzungslizenz

CC BY-SA: Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliographische Daten

fullscreen: Volkskundliche Streifzüge

Monographie

Strukturtyp:
Monographie
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-713240
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-713240
Persistenter Identifier:
BV047244734
Titel:
Volkskundliche Streifzüge
Untertitel:
zwölf Vorträge über Fragen der deutschen Volkskunde
Autor:
Reuschel, Karl
Erscheinungsort:
Dresden und Leipzig
Verlag:
C.A. Koch's Verlagsbuchhandlung
Erscheinungsjahr:
1903
Signatur:
LB 15015 R445
Lizenz:
Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)
Sammlung:
Allgemeiner Bestand
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Gesamtdarstellungen und Sammelwerke
Sozial- und Kulturanthropologie > Materielle Kultur
Sozial- und Kulturanthropologie > Kunst und Wissen

Kapitel

Strukturtyp:
Kapitel
Titel:
Sage, Märchen, Aberglaube
Sammlung:
Allgemeiner Bestand

Kapitel

Strukturtyp:
Kapitel
Titel:
Entstehung und Verbreitung der Volksmärchen
Sammlung:
Allgemeiner Bestand

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Anthropos
  • Anthropos, 73.1978
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorblatt
  • Titelseite
  • Impressum
  • Inhaltsverzeichnis: Index Auctorum
  • Inhaltsverzeichnis: Index recensentes
  • Leerseite
  • Zeitschriftenheft: Bd. 73, 1978, Heft 1-2
  • Speth, William W.: The Anthropogeographic Theory of Franz Boas
  • Urton, Gary: Beasts and Geometry: Some Constellations of the Peruvian Quechuas
  • Brown, Judith K.: The Recruitment of a Female Labor Force
  • Hofmann, Inge: Welches Tier lieferte die biblischen Tachasch-Felle?
  • Beidelman, T. O.: Kaguru Oral Literature: Texts (Tanzania)
  • Hulstaert, G.: Notes sur la langue des Bafotó (Zaire)
  • Prindle, Peter H.: Marriage by Exchange in East Nepal
  • Burton, John W.: Living with the Dead: Aspects of the Afterlife in Nuer and Dinka Cosmology (Sudan)
  • Vorbichler, Anton: Die mythischen Namen der Balese-Efe-Erzählkunst (Nordost-Zaire)
  • Zerries, Otto: Besuch bei den Waika (Yanoama)-Indianern des oberen Orinoco: Ein Wiedersehen nach zwanzig Jahren (1974)
  • Manning, Frank E.: Carnival in Antigua (Caribbean Sea). An Indigenous Festival in a Tourist Economy
  • Fernald, Russell D.: A Comparison of Four Variations of Mancala Found in Central Africa
    Fernald, Russell D.: A Comparison of Four Variations of Mancala Found in Central Africa
  • Hoffpauir, Robert: Subsistence Strategy and Its Ecological Consequences in the Nepal Himalaya
  • Müller, Ernst Wilhelm: Analecta et Additamenta
  • Miscellanea
  • Literaturverzeichnis: Bibliographia
  • Literaturverzeichnis: Publicationes recentes
  • Literaturverzeichnis: Periodica
  • Autorenindex
  • Zeitschriftenheft: Bd. 73, 1978, Heft 3-4
  • Zeitschriftenheft: Bd. 73, 1978, Heft 5-6
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

Welches Tier lieferte die biblischen Tachasch-Felle? 
61 
97 • 263, der einen Pottwal vermuten möchte). Über die damit verbundenen 
^Stellungen ist uns nichts bekannt. Ist es aber möglich, daß die Juden in der 
las P°ra in Babylon, fernab vom Meer, mit Robbenfellen und deren Bedeu- 
| Ull g in Berührung gekommen sind - und das bereits im 6. vorchristlichen Jahr 
hundert ? 
In Kleinasien, am Nordrand des Golfs von Smyrna in der Nähe der Mün- 
n g des Hermos, an der Karawanenstraße, die vom Innern Anatoliens bis 
na ch Syrien und Persien führte, lag die Stadt Phokaia, die „Robbenstadt“. Sie 
Sc huf sich im 7. und 6. Jh. v. Chr. eine Thalassokratie und war als stärkste 
griechische Handels- und Kulturmacht an der Gründung einer Reihe von Ko- 
nien beteiligt. In der Münzprägung hatte sich Phokaia, das in wirtschaftlicher 
usicht als Knotenpunkt des großen Wirtschaftsweges von Persien bis zu 
611 Säulen des Herakles bezeichnet werden kann, dem persischen Stater an- 
Wschlossen. Auf die ältesten Münzen des 6. Jh.s ist ein Robbenkopf geprägt, 
1 n n wird eine schwimmende Robbe und schließlich drei Robben im Liebes- 
HuH als Symbol für die Stadt genommen (Langlotz 1966: 22 f.). Aber auch 
Städte Teos und Rhodos haben Robben auf ihren Münzen (Keller 1889: 
"24). Auf der Karawanenstraße, deren 2500 km lange Strecke zwischen Sar- 
" s und Susa in 92 Tagen bewältigt werden konnte, scheint die Kenntnis der 
.^ODben und ihrer Bedeutung nach Babylon gelangt zu sein, zu den dort im 
X] 1 lebenden Juden. Auch in Sardes gab es eine jüdische Diasporagemeinde, 
z urnindest für die persische Zeit nachgewiesen werden konnte, wenn auch 
^°ch unsicher ist, ob sie bereits nach dem Fall von Jerusalem 587 v. Chr. gegrün- 
e wurde (Kornfeld 1970: 212). Darüber hinaus ist der Anteil der syrischen 
niesopotamischen Kulturen an der Entwicklung der griechischen Kultur 
J a nnt (vgl. Grant 1974: 157 ff.), und so darf es auch nicht wundernehmen, 
w enn griechische Vorstellungen in jenen Kulturen akzeptiert wurden. Haben 
Wl1 nun auch versucht, die Schwierigkeiten hinsichtlich einer jüdischen Über- 
Dkrne griechischer magischer Vorstellungen in der babylonischen Gola aus 
, m V ege zu räumen, so bleibt doch noch das Problem der Bezeichnung der 
0 Penfelle als Tachasch-Felle. Das griechische Wort cpcoxv] hilft uns nicht 
Ve ßer, ebensowenig läßt sich das hebräische Fremdwort ths aus irgendeiner 
ar 9iken Nachbarsprache erklären. 
Hun kommt außer im Exodus, den Numeri und bei Ezechiel Tachasch 
^° c h einmal im Alten Testament vor, jedoch nicht als Material, sondern als 
Uennarne. Und zwar heißt es Genesis 22, 24: Nahor, der Bruder des Abraham, 
_ eil §t mit einer Nebenfrau außer anderen Söhnen auch den Tachasch. Dieser 
1 Oer Genesis wird der Quellenschicht J zugeschrieben, deren Entstehungs- 
V ° n Bohrer (1965; 160, 165) in die Jahrzehnte 850-800 v. Chr. datiert 
i r ' Hie Verwandten des Abraham werden alle von Sem abgeleitet und decken 
ihren Namen einen ganz bestimmten geographischen Raum ab, wobei die 
/Tr ne Lahors im obermesopotamisch-nordsyrischen Gebiet zu suchen sind 
l90g RMANN 1973: 67 ’ 69 > V S L auch Kalt 1931: 805 i Rad 1952: 209; Hastings 
^ • 974 machte wegen des gleichen Namens das „Meerschwein“ zum Totem- 
eir^ ^ eS ^l ammes )- A us ägyptischen Quellen ist uns seit dem Neuen Reich 
6 legend namens Ta-h-si bekannt, mit der Ägypten einige kriegerische
	        

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