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Neues Zeitalter oder verkehrte Welt

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Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

CC BY-NC-ND: Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliographische Daten

fullscreen: Neues Zeitalter oder verkehrte Welt

Monographie

Strukturtyp:
Monographie
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-713154
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-713154
Persistenter Identifier:
BV047107487
Titel:
Neues Zeitalter oder verkehrte Welt
Untertitel:
Anthropologie als Kritik
Autor:
Greverus, Ina-Maria
Erscheinungsort:
Darmstadt
Verlag:
Wissenschaftliche Buchgesellschaft
Erscheinungsjahr:
1990
Signatur:
2023 SA 5865
Lizenz:
Attribution-NonCommercial-NoDerivatives 4.0 International (CC BY-NC-ND 4.0)
Sammlung:
Allgemeiner Bestand
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Kunst und Wissen
Sozial- und Kulturanthropologie > Theorie und Methodologie
Soziologie
Philosophie

Kapitel

Strukturtyp:
Kapitel
Titel:
3. Sinn und der Haushalt des Lebens
Sammlung:
Allgemeiner Bestand

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Neues Zeitalter oder verkehrte Welt
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Vorblatt
  • Titelseite
  • Impressum
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalt
  • Vorwort: Vorwort: Anthropologie als Kritik
  • Kapitel: 1. Anthropologische Wege
  • Kapitel: 2. Impressionen und Notizen zu einer verkehrten Welt
  • Kapitel: 3. Sinn und der Haushalt des Lebens
  • Kapitel: 4. Wegbereiter des Neuen Zeitalters
  • Kapitel: 5. Unreife Gesellschaft und primäre Liebe
  • Kapitel: 6. Spirituelle Ökologie
  • Kapitel: 7. Spirituelle Sublimation der primären Liebe
  • Kapitel: 8. Imitatio der absoluten Wirklichkeit
  • Kapitel: 9. Charisma und Verwandlung
  • Kapitel: 10. Zwischen okkultem Jargon und gekonnter Collage
  • Kapitel: 11. Offene Gedanken: Hoffnung oder verkehrte Welt
  • Anhang: Anmerkungen
  • Literaturverzeichnis: Bibliographie
  • Personenindex: Namenregister
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

3. SINN UND DER HAUSHALT DES LEBENS 
3.1 Über den Sinn der Produktion von Sinn 
Den gemeinten Sinn (Max Weber) menschlicher Kulturen, und 
das heißt den ihrer Werte und Normen, ihres Wissens, ihrer Ver- 
haltensweisen, ihrer materiellen und immateriellen Schöpfungen, 
zu erforschen gilt als die eigentliche Aufgabe einer verstehenden 
Humanwissenschaft. Der gemeinte Sinn ist eine Kategorie des 
gesellschaftlichen Geltens von Sinn, den das Individuum mit sei- 
ner Kulturgruppe teilt. Dieser gemeinte Sinn; der auch als letzter 
Sinn immer nur als gesellschaftliches Konstrukt erfaßt werden 
kann, ermöglicht es dem Menschen, sich.in einem gemeinsamen 
Handeln in Welt zu erfahren und zu verstehen. Alfred Schütz ver- 
tiefte in den Verstehenswissenschaften die Unterscheidung zwi- 
schen objektivem und subjektivem Sinn. Dieser objektive Sinn 
meint nicht ein schlechthin Gültiges, sondern das intersubjektiv 
Geltende in einer gemeinsam gelebten Welt, einer Lebenswelt ge- 
teilter Erfahrungen, geteilten Wissens und geteilten Lebensvoll- 
zugs. Keine menschliche Gemeinschaft kann ohne Sinngebung 
ihr gesellschaftliches Leben aufbauen. Verschieden ist nicht die 
Sinngebung an sich, sondern verschieden sind die je geltenden 
Inhalte des objektiven Sinns. Verstehen heifit, diesen intersubjek- 
tiv gültigen Sinn der Anderen zu erkennen. 
Wenn dieses Verstehen des objektiven Sinns der Anderen aus 
dem Gehaltensein in einer eigenen sinnvollen Lebenswelt ge- 
schieht, mufi der objektive Sinn der Anderen keine praktische 
Relevanz für das verstehende Subjekt haben. Ich kann ein frem- 
des Ritual in seiner Sinnhaftigkeit verstehen, ohne es zu teilen. 
Aber als Subjekt in meiner je gelebten intersubjektiven Welt ge- 
winnt unser objektiver Sinn eben als relevanter eine andere Di- 
mension des Verstehens. Das Verstehen meiner eigenen Welt hat 
für mich die Bedeutung meiner sozialen und kulturellen Identi- 
tát, des Dazugehórens, der subjektiven Relevanz eines gesell- 
schaftlich geteilten Sinns. Das ist der subjektive Sinn im lebens- 
7
	        

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