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Globus, 86.1904

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

Objekt: Globus, 86.1904

Monographie

Strukturtyp:
Monographie
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-713154
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-713154
Persistenter Identifier:
BV047107487
Titel:
Neues Zeitalter oder verkehrte Welt
Untertitel:
Anthropologie als Kritik
Autor:
Greverus, Ina-Maria
Erscheinungsort:
Darmstadt
Verlag:
Wissenschaftliche Buchgesellschaft
Erscheinungsjahr:
1990
Signatur:
2023 SA 5865
Lizenz:
Attribution-NonCommercial-NoDerivatives 4.0 International (CC BY-NC-ND 4.0)
Sammlung:
Allgemeiner Bestand
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Kunst und Wissen
Sozial- und Kulturanthropologie > Theorie und Methodologie
Soziologie
Philosophie

Kapitel

Strukturtyp:
Kapitel
Titel:
10. Zwischen okkultem Jargon und gekonnter Collage
Sammlung:
Allgemeiner Bestand

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Globus
  • Globus, 86.1904
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Vorblatt
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis des LXXXVI. Bandes
  • Korrekturen: Berichtigungen zum LXXXVI. Bande. Berichtigungen zum LXXXV. Bande
  • Leerseite
  • Zeitschriftenheft: Nr. 1. 1. Juli 1904
  • Hutter: Völkergruppierung in Kamerun. Mit einer Karte als Sonderbeilage
  • Senftenberg, Oscar Parish von: Zwei Reisen durch Ruanda 1902 bis 1903. Aus Tagebüchern, Briefen und hinterlassenen Papieren des Oberleutnants F. R. von Parish zusammengestellt. Mit 1 Karte und 13 Abbildungen
  • Seidel, H.: Tobi in Westmikronesien, eine deutsche Insel mit acht Namen
  • Parkinson, R.: Tätowierung der Mogemokinsulaner
  • Singer, H.: Südwestafrikanische Bahnfragen
  • Zeitschriftenrezension: Georg Friederici: Berittene Infanterie in China und andere Feldzugserinnerungen. Mit 70 Abb. und 1 K.
  • Zeitschriftenrezension: Handbuch des Deutschtums iin Auslande. Einleitung von Fr. Paulsen. Statistische, geschichtliche und wirtschaftliche Übersicht von F. H. Henoch. Adreßbuch der deutschen Auslandschulen von W. Dibelius und G. Lenz. Mit 5 Karten
  • Zeitschriftenrezension: Henri Dehérain: Études sur l'Afrique. Soudan oriental, Étiopie, Afrique équatoriale, Afrique du Sud. Mit 11 Kartenskizzen
  • Kleine Nachrichten
  • Zeitschriftenheft: Nr. 2. 7. Juli 1904
  • Zeitschriftenheft: Nr. 3. 14. Juli 1904
  • Zeitschriftenheft: Nr. 4. 21. Juli 1904
  • Zeitschriftenheft: Nr. 5. 28. Juli 1904
  • Zeitschriftenheft: Nr. 6. 4. August 1904
  • Zeitschriftenheft: Nr. 7. 18. August 1904
  • Zeitschriftenheft: Nr. 8. 25. August 1904
  • Zeitschriftenheft: Nr. 9. 1. September 1904
  • Zeitschriftenheft: Nr. 10. 8. September 904
  • Zeitschriftenheft: Nr. 11. 15. September 1904
  • Zeitschriftenheft: Nr. 12. 22. September 1904
  • Zeitschriftenheft: Nr. 13. 29. September 1904
  • Zeitschriftenheft: Nr. 14. 6. Oktober 1904
  • Zeitschriftenheft: Nr. 15. 13. Oktober 1904
  • Zeitschriftenheft: Nr. 16. 20. Oktober 1904
  • Zeitschriftenheft: Nr. 17. 27. Oktober 1904
  • Zeitschriftenheft: Nr. 18. 3. November 1904
  • Zeitschriftenheft: Nr. 19. 17. November 1904
  • Zeitschriftenheft: Nr. 20. 24. November 1904
  • Zeitschriftenheft: Nr. 21. 1. Dezember 1904
  • Zeitschriftenheft: Nr. 22. 8. Dezember 1904
  • Zeitschriftenheft: Nr. 23. 15. Dezember 1904
  • Zeitschriftenheft: Nr. 24. 22. Dezember 1904
  • Sonstiges: [Inhalt, Eingesendete Neuigkeiten, Werbung]
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

GLOBUS . 
ILLUSTRIERTE ZEITSCHRIFT FÜR LÄNDER - und VÖLKERKUNDE . 
VEREINIGT MIT DEN ZEITSCHRIFTEN : „ DAS AUSLAND“ UND „ AUS ALLEN WELTTEILEN“ . 
HERAUSGEGEBEN VON H . SINGER UNTER BESONDERER MITWIRKUNG VON Prof . Dr . RICHARD ANDREE 
VERLAG von FRIEDR . VIEWEG & SOHN . 
Bd . LXXXVI . Nr . l . 
BRAUNSCHWEIG . 
Nachdruck nur nach Übereinkunft mit der Verlagshandlung gestattet . 
i . Juli 1904 . 
Völkergruppierung in Kamerun . 
Von Hauptmann a . I ) . Hutter . 
Mit einer Karte als Sonderbeilage . 
Hie Völkerkarte Kameruns bietet ein außerordentlich vielseitiges Bild . Auf den ersten Blick eigentlich ein anscheinend unentwirrbares ethnisches Chaos . Und die Orientierung und namentlich Fixierung noch schwieriger gestaltet der Umstand , daß auch für sie Heraklits Wort galt und gilt : „ ttdvra qel“ . Zeitenweise war und ist Stillstand ; dann begann und beginnt es aufs neue zu fluten und zu wandern — freiwillig und unfreiwillig . 
Um in diesem Völkergewirr Klärung zu gewinnen , müssen wir zu den gebräuchlichen wissenschaftlichen Scheidemitteln , der Linguistik und Anthropologie , noch ein drittes heranholen : die Geschichte . 
Mit diesen drei kritischen Hilfsmitteln vereinfacht sich das ganze buntscheckige Völkerbild auf drei große Grundtöne . Drei große verschiedene Bevölkerungsgruppen schälen sich heraus : die Bantuneger , die Sudanneger und Nicht - Negerrassen angehörige fremde Einwanderer . 
Bantu - und Sudanneger bilden die weitaus größte Masse der gegenwärtigen eingeborenen Bevölkerung meruns . Die ethnische Grenzlinie zwischen diesen beiden Hauptgruppen ist fast überall scharf gezeichnet ; sie deckt sich fast durchweg mit der der geographischen abschnitte des Landes : des Urwaldes und der Steppe . 
Die Bantu haben voll und ganz das Urwaldgebiet inne ; wie lange schon , vermögen wir nicht zu sagen . Aber sicher sitzen bereits seit Jahrhunderten stämme im Kameruner Waldland ; Cao traf 1486 an der Küste Neger , deren Beschreibung ganz und gar auf sie paßt . Mpangwe nannte und nennt sich dieser große Zweig der Bantu im Hinterlande von Gabun , Fan und Mwai im Campogebiet und nördlich davon , und splittert sich in eine Masse kleinerer Stämme schiedenster Benennung . Daß sie jedoch keine Auto - chthonen sind , darf wohl aus ihren Überlieferungen geschlossen werden , denen zufolge sie von Süden und Südosten heraufgequollen sind . Auch heute noch ist diese Zugrichtung zu erkennen . 
Und noch ein Moment läßt sich gegen die nahme ihrer Autochthonenschaft anführen : ein in dem Waldreich der Bantu in Kamerun nach Sprache , Sitte und Körperbau gänzlich verschiedenes rätselhaites Volk oder vielmehr die spärlichen Reste eines solchen . Unter dem Namen Zwergvölker kennt sie die Forschung . Allei - dings , ob man in diesen geistig und körperlich total minderwertigen , verstreut lebenden Familien ( man kann Globus LXXXVI . Nr . 1 . 
von keinem Stammesverband sprechen ) einen gänzlich degenerierten Zweig der Bantu vor sich hat , oder aber eine im Aussterben begriffene eigene Rasse : darüber wissen wir vorerst nichts Bestimmtes . Immerhin dürfte der letztere Fall der wahrscheinlichere sein , und man muß dann wohl diese Begielli oder Beküe oder Bashfri oder Bakölo ( wie sie gegendenweise verschieden genannt werden ) als die Überbleibsel der wirklichen rung dieser Waldgebiete ansprechen . Der Urwald ( nauer einzelne gleich Oasen sich vorfindende , günstigere Lebensbedingungen gestattende Strecken in ihm ) ist gleich abgeschlossener Gebirgsgegend so recht der ration wie nicht minder der Konservierung günstig . Auch in anderen Gebieten Afrikas ist das Vorhandensein solcher volklicher Überbleibsel konstatiert : südlich der Niam - Niam von Schweinfurth , im oberen Kongogebiet von Stanley ; und immer ist ihr Fundort der dichteste Urwald . Dürfen wir in ihnen am Ende gar die mangels Anlage , mangels Zeit der Entwickelung oder aber infolge Überalterung degenerierte , den heutigen Negerrassen vorangegangene Urbevölkerung Afrikas überhaupt muten ? 
Die zweite große Hauptgruppe , die der Sudanneger , enthält in der für sie von Wissenschaft und Praxis nun einmal angenommenen Bezeichnung , eben Sudanneger , auch schon die geographische Lokalität . 
Denn bekanntlich versteht man unter Sudan die tropischen Länder zwischen dem Südrand der Sahara ( 15 bis 16° nördl . Br . ) und den Äquatorialwaldgebieten Westafrikas , deren letzte nördlichste Ausläufer auf etwa 4 bis 5° nördl . Br . liegen . Als ungefähre Ost - und grenze wird der Ostrand des Scharibeckens bzw . der südlich gerichtete Stromteil des Niger angenommen . Dieses hiermit approximativ abgegrenzte Gebiet gliedert sich wieder in West - , Mittel - und Ostsudan . Ein Blick auf die Karte zeigt , daß das mittlere und nördliche Kamerun ( oder um die politische Landbenennung einzuführen : Adamaua und Deutsch - Bornu ) demnach nur einen kleinen Bruchteil des eben umrissenen gewaltigen Abschnittes , etwa die südliche Hälfte des mittleren Sudan bildet . Sein phischer Typus ist Steppenland , zum Teil mit lichten Waldungen bestockt , zum Teil weite , offene Ebenen . 
Ob und inwieweit wir in der gegenwärtigen bevölkerung des mittleren Sudan noch Überreste , d . h . direkte Nachkommen der ursprünglichen Bewohner dieser Länder vor uns haben , wissen wir ebensowenig wie in 
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