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Mitteilungen der Anthropologischen Gesellschaft in Wien, 10.1880/81(1881)

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Nutzungslizenz

CC BY-SA: Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliographische Daten

fullscreen: Mitteilungen der Anthropologischen Gesellschaft in Wien, 10.1880/81(1881)

Monographie

Strukturtyp:
Monographie
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-713136
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-713136
Persistenter Identifier:
BV047085346
Titel:
Friedens Sieg
Untertitel:
ein Freudenspiel, 1648
Autor:
Schottel, Justus Georg
Herausgeber:
Koldewey, Friedrich
Erscheinungsort:
Halle a.S
Verlag:
Max Niemeyer
Erscheinungsjahr:
1900
Signatur:
LC 84015 S375
Lizenz:
Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)
Sammlung:
Allgemeiner Bestand
Wissensgebiet:
Literatur und Sprachen > Deutsche Sprache und Literatur
Sozial- und Kulturanthropologie > Kunst und Wissen

Kapitel

Strukturtyp:
Kapitel
Titel:
Zwischen Reder, vor die andere Handlungen
Sammlung:
Allgemeiner Bestand

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Mitteilungen der Anthropologischen Gesellschaft in Wien
  • Mitteilungen der Anthropologischen Gesellschaft in Wien, 10.1880/81(1881)
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalt
  • Zeitschriftenheft: Bd. 10, 1880, Heft 1-4
  • Protokoll: Bericht über die Versammlung österreichischer Anthropologen und Urgeschichtsforscher am 28. und 29. Juli 1879 zu Laibach
  • Zeitschriftenrezension: Literatur-Berichte
  • Zeitschriftenheft: Bd. 10, 1880, Heft 5-7
  • Zeitschriftenheft: Bd. 10, 1880, Heft 8/9
  • Zeitschriftenheft: Bd. 10, 1881, Heft 10-12
  • Zeitschriftenheft: Allgemeines Inhaltsverzeichniss, Autoren-, Orts- und Völkernamen, sowie Sach-Repertorium
  • Anhang: [Tafeln]
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

1 
„Sie, meine Herren Anthropologen und Urgeschichts- 
forscher, wollen die Funde aus der prähistorischen Zeit, wie 
zie in Krain aus Ringwällen, Heidengräbern und Pfahlbauresten 
in Stein, in Bein, in Thon, in Bronze nun aufgedeckt vorliegen, 
oeschen, vergleichen, studiren und Schlüsse daraus ziehen, Sie 
wollen die stummen Denkmale — reden machen; Glück auf 
dazu! Legt schon Stadt und Land in Krain auf den Besitz 
solch seltener Schätze hohen Werth, so erhöht sich diese Werth- 
schätzung‘ bis zum freudigen Stolze bei der Wahrnehmung, 
lass unserem engeren Vaterlande Männer der strengen Wissen- 
schaft nun ihr Augenmerk zuwenden, um weithin vor die 
Römerzeiten die Fackel historischer Erforschung leuchten zu 
lassen, für die Urgeschichte des Landes und wohl auch der 
Menschheit überhaupt weittragende Feststellungen hinzusetzen. 
Dazu bringe ich Ihnen, hochzuverehrende Gäste, den Willkomm- 
yruss der Stadt hiemit‘  ehrerbietigst entgegen.“ (Lebhafter 
Beifall.) 
Herr Hofrath v. Hochstetter: 
„Der zum ersten Male.in Oesterreich zur Ausführung 
kommende Gedanke der Veranstaltung von Wanderversamm- 
lungen zur Förderung urgeschichtlicher Forschungen ist als 
3in glücklicher zu bezeichnen. Die Wissenschaft, welche die 
Anthropologen pflegen, ist zwar jung und auf sehr enge Kreise 
beschränkt, obwohl gerade Oesterreich in dieser Beziehung 
3in grosses Materiale bietet. Für das Gelingen des ersten 
Anthropologentages war gerade die Wahl des Ortes das Wich- 
tigste, und dies ist gelungen, Laibach ist der richtige Ort, 
der natürliche Centralpunkt zwischen Ost und West, Nord 
ınd Süd, in weiter von Bergen umschlossener Ebene gelegen; 
lies war schon vor mehreren Tausend Jahren der Fall, als 
aoch Völker, deren Namen wir nicht einmal kennen, sich in 
dem schönen Lande niedergelassen hatten; dies galt zu Römers- 
zeiten und auch noch jetzt, wo der eiserne Schienenstrang 
las Land durchzieht. Alle diese Völkerschaften hinterliessen 
‘hre Spuren, so dass Krain ein für den Geschichtsforscher 
wirklich classischer Boden ist.. Bei allen in jüngster Zeit bei- 
nahe in ununterbrochener Reihenfolge gemachten Funden, von 
den Pfahlbauten im Laibacher Moore an bis zu den Aus- 
yrabungen der letzten Tage nächst Ratschach, ist aber auch
	        

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