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Zeitschrift für Ethnologie, 72.1940

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Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

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Bibliographische Daten

fullscreen: Zeitschrift für Ethnologie, 72.1940

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-714788
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714788
Persistenter Identifier:
BV035173706
Titel:
Zeitschrift für Ethnologie
Untertitel:
ZfE
ISSN:
0044-2666
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
Reimer
Erscheinungsjahr:
1869
Lizenz:
Attribution-NonCommercial-ShareAlike 4.0 International (CC BY-NC-SA 4.0)
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-712546
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-712546
Persistenter Identifier:
1561556117004
Titel:
Zeitschrift für Ethnologie, 72.1940
Erscheinungsjahr:
1940
Signatur:
LA 7600
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenheft

Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Titel:
Bd. 72, 1940, Heft 1/3
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenartikel

Strukturtyp:
Zeitschriftenartikel
Titel:
Totenfeiern und Malagane von Nord-Neumecklenburg. Nach Aufzeichnungen von E. Walden [verstorben]
Sonstige Person:
Walden, E.
Nevermann, Hans
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Zeitschrift für Ethnologie
  • Zeitschrift für Ethnologie, 72.1940
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Titelseite
  • Zeitschriftenheft: Bd. 72, 1940, Heft 1/3
  • Berliner Gesellschaft für Anthropologie, Ethnologie und Urgeschichte: Eugen Fischer
  • Eberhard, Wolfram: I. Abhandlungen und Vorträge. Zur Frage der ethnologischen Untersuchung von Hochkulturen
  • Walden, E.: Totenfeiern und Malagane von Nord-Neumecklenburg. Nach Aufzeichnungen von E. Walden [verstorben]
  • Körner, Tito: Die Rolle der Jagd in der Wirtschaft der Waldvölker Zentralafrikas
  • Lagercrantz, Sture: Zur Kulturgeschichte einiger in Schweden vorkommenden Jagdfallentypen
  • Stein, Gerhard: Zur Physiologie und Anthropologie der Zigeuner in Deutschland
  • Weinberger-Goebel, Kira: Zur Brandbestattung in Melanesien
  • Zöhrer, Ludwig G. A.: Studien über die Tuáreg (Ímohag) der Sahara
  • Protokoll: Il. Verhandlungen. Ordentliche Sitzung. Donnerstag, den 18. Januar 1940
  • Protokoll: Ordentliche Sitzung. Donnerstag, den 15. Februar 1940
  • Protokoll: Ordentliche Sitzung. Donnerstag, den 14. März 1940
  • Protokoll: Sondersitzung. Dienstag, den 2. April 1940
  • Protokoll: Ordentliche Sitzung. Donnerstag, den 25. April 1940
  • Protokoll: Ordentliche Sitzung. Donnerstag, den 23. Mai 1940
  • Protokoll: Ordentliche Sitzung. Freitag, den 28. Juni 1940
  • Nachruf: Il. Kleine Mitteilungen. Emil Heinrich Snethlage [Nachruf]
  • Zeitschriftenrezension: IV. Literarische Besprechungen. Bleek, W. H. J. und Lloyd, L. C.: Das wahre Gesicht des Buschmanns in seinen. Mythen und Märchen
  • Zeitschriftenrezension: Kretschmar, Freda: Hundestammvater und Kerberos. T. 1, 2. Studien zur Kulturkunde. Bd. 4. T. 1: Hundestammvater. T. 2: Kerberos
  • Zeitschriftenrezension: Sarasin, Fritz. Reisen und Forschungen in Ceylon in den Jahren 1883 bis 1886, 1890, 1902, 1907 und 1925
  • Zeitschriftenrezension: Schubert, Wolfgang: Boden und Mensch in Kamerun. 7. Bd. Forschungen zur Kolonialfrage
  • Zeitschriftenrezension: Die große Völkerkunde: Sitten, Gebräuche und Wesen fremder Völker. Herausgegeben von Dr. Hugo A. Bernatzik. Bd. I: Europa, Afrika. Bd. II: Asien. Bd. III: Australien, Amerika
  • Zeitschriftenrezension: Gesemann, Gerhard: Der montenegrinische Mensch. Zur Literaturgeschichte und Charakterologie der Patriarchalität
  • Zeitschriftenrezension: Sartorius von Waltershausen, A.: Gesellschaft und Wirtschaft vor- und frühgeschichtlicher Völker. Eine Darstellung in Typen
  • Zeitschriftenrezension: Barzini, Luigi junior: Mongolische Reise
  • Zeitschriftenrezension: Helbig, Karl: Urwaldwildnis Borneo. 3000 Kilometer Zickzack-Marsch durch Asiens größte Insel
  • Zeitschriftenrezension: Lukas, Johannes: Die Logonesprache im zentralen Sudan mit Beiträgen aus dem Nachlaß von Gustav Nachtigal. Abhandlungen für die Kunde des Morgenlandes
  • Zeitschriftenrezension: Weck, Wolfgang: Heilkunde und Volkstum auf Bali
  • Inhaltsverzeichnis: V. Eingänge für die Bibliothek
  • Zeitschriftenheft: Bd. 72, 1940, Heft 4/6
  • Inhaltsverzeichnis: Namen und Sachregister
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

  
18 E. Walden.und Hans Nevermann: 
Schließlich ergriffen sie den Dágit, fesselten ihn wie ein Schwein und 
trugen ihn an einer Stange auf den Berg Bovlefn. Hier legten sie ihn im 
Gehege nieder. : 
Die Zwerge machten nun ein Malagan ,,a yälube‘‘. Dägit konnte alles 
genau beobachten. Sie nahmen eine Bananenstaude und machten daraus 
die Figur eines Mannes mit Armen, Beinen usw. Sie zeigten dem Dägit, 
dessen Fesseln sie gelöst hatten, genau, wie es gemacht wurde, und lehrten 
ihn so das Malagan «a yálube (es war eines der Haupt-Malagane des aus 
Lóürup stammenden mächtigen Fezoa-Häuptlings Sevien). 
Dann holten sie Lianen und verzehrten Schweine. Sie holten „rote 
Erde‘ (Lehm) und stapelten sie auf. Die Weiber holten Taro und stapelten 
ihn auf einer dafiir aufgerichteten Plattform auf. Dann wurden Schweine 
geschlachtet. 
Anderen Tages war Tanzfest. Dagit muBte sich alles ansehen. Sie 
machten das Malagan aufrecht stehen und machten eine Schlange (a müre) 
namens Karét. Ihr Schwanz rührt an den After des Malagans solongén. 
Sie stellten sich in zwei Reihen auf, eine an der einen, die andere an der 
anderen Seite des Geheges (milmilasin). Aus Kokosfaserstricken machten 
sie Schlingen und hingen sich wie erschlagene Menschen (páru) daran auf. 
Ein Mann stand an der StoBtrommel (garamut) und trommelte. Dágit 
konnte alles gut mit ansehen. Man versprach ihm, ihn übermorgen wieder 
nach seinem Dorfe zu bringen. d 
so geschah es. Man brachte ihn nach Lóürup. Er zeigte allen Dörfern, 
wie ein Malagan gemacht wird. Von ihm lernte es sein Bruder Luánda. 
Dieser, der aus Lóürup stammte, heiratete eine Fezoa-Frau, die Mutter des 
Sevien (er ist der GroBvater [naya] des Erzählers Kaktol)"). 
Auch die anderen Brüder des Dágit lernten es, so Sápáu und Bilas 
(obwohl ‚brother‘ oft nur Vetter bedeutet, handelt es sich hier um vier 
leibliche Brüder). 
Sie gingen dann zusammen nach Fatmilak, wo sie Heimats- bzw. Gast- 
recht hatten (, place belong me fellow'*) und machten dort Malagane. Die 
Fatmilak-Leute zahlten ihnen Muschelgeld dafür. 
Das Malagan « yulube. Sevien, der Hàuptling von Fezoa, stamm- 
te aus Lóürup. Seine Malagane waren a merüe, a trwyái und rdmwu (= Axt). 
Dazu gehórte ihm das Malagan a yilube oder wrulube, das allerdings nicht zu 
den ,,richtigen Malaganen gehörte. 
Als Sevien gestorben war, machte man zunáchst einen Zaun um das 
Sterbehaus in Fezoa. Dieser eingehegte Platz galt fortan nicht mehr als 
Eigentum der ganzen Gemeinde, sondern es gehórte nunmehr seinen 
Totemgenossen wie Kaktol, der Sevien ,,mago'' nannte, George und anderen. 
Noch ehe Seviens Leiche verbrannt worden war, wurde für ihn das 
Malagan « yülube hergestellt. Dazu gingen Leute, nachdem sie ein Stück 
Muschelgeld bezahlt hatten, in den Busch, um Schweine zu essen, die ihnen 
geliefert wurden. Ein ,,big fellow man*' hielt dort eine Ansprache. Er zeigte 
ein Stück Holz und sagte, es sei eine Axt (rämu), die Sevien ihm gegeben 
habe. Damit wurde nun das Malagan vom Boden geloóst (durch Wegschlagen 
der Pfosten?). Dann wurde es nach Fezoa getragen. 
Zur Herstellung des Malagans war rote Erde aus Páne-nüru beschafft 
worden. Man gab ihm, weil Sevien aus Lóürup stammte, heimlich die Ge- 
stalt von Sólagin?), einem Manne, dessen Malagan in Lóürup aus alter Zeit 
!) Kaktol steht in Verbindung mit einem Kípor Lulurábi, den er als den 
„Seinigen‘‘ bezeichnen kann. 
?) Vgl. das Malagan Solongen in der Lulura-Erzählung.
	        

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