EVIFA - virtuelle Fachbibliothek Logo
  • Erstes Bild
  • Vorheriges Bild
  • Nächstes Bild
  • Letztes Bild
  • Doppelseitenansicht
  • enterFullscreen
Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Karnevalisierung

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

CC BY-NC-ND: Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliographische Daten

Inhalt / Download : Karnevalisierung

Mehrbändiges Werk

Strukturtyp:
Mehrbändiges Werk
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-715162
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-715162
Persistenter Identifier:
BV046024230
Titel:
Symbolik und Mythologie der alten Völker besonders der Griechen
Autor:
Creuzer, Friedrich
Sonstige Person:
Mone, Franz Joseph
Erscheinungsort:
Leipzig ; Darmstadt
Verlag:
bei Heyer und Leske
Zusätzliche Information:
Provenienz: Gebrüder Grimm. - Ab Band 5: "fortgesetzt von Dr. Franz Joseph Mone". - Ab Band 5 unter dem Titel: Symbolik und Mythologie der alten Völker
Lizenz:
Attribution-NonCommercial-ShareAlike 4.0 International (CC BY-NC-SA 4.0)
Sammlung:
Gelehrtenbibliotheken > Jacob und Wilhelm Grimm > Märchen-Handbibliothek
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Religionsethnologie

Band

Strukturtyp:
Band
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-712549
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-712549
Persistenter Identifier:
BV046024259
Titel:
Symbolik und Mythologie der alten Völker besonders der Griechen, 2. Theil
Erscheinungsjahr:
1820
Signatur:
Q 32200:2:'2':F8
Sammlung:
Gelehrtenbibliotheken > Jacob und Wilhelm Grimm > Märchen-Handbibliothek

Kapitel

Strukturtyp:
Kapitel
Titel:
Sechstes Capitel. Von der ältesten Religion der Griechen, oder vom Pelasgischen Dienst auf Lemnos und Samothrace. Zugleich einige Beispiele bildlicher Culturgeschichte Griechenlands.
Sammlung:
Gelehrtenbibliotheken > Jacob und Wilhelm Grimm > Märchen-Handbibliothek

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Karnevalisierung
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorblatt
  • Titelseite
  • Impressum
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalt
  • Kapitel: Berliner Blätter, Heft 26, 2002
  • Kapitel: „ Who is carnivalizing whom?“ Ethnologische Perspektiven auf neue Karnevalsformen
  • Kapitel: Karneval - ein besonderes Forschungsfeld
  • Kapitel: Ball International - ein ethnographischer Erlebnisbericht
  • Kapitel: Inszenierung des queer(en) im Kölner Karneval
  • Kapitel: „Im Sommer sind viel Fremde hier, im Winter aber feiern wir! Ratsch bumm bumm!“ Von merkwürdigen Sitten und Bräuchen im Oberen Elbstromtal
  • Kapitel: Karnevalisierung des Geschlechts. Die Auflösung sexualbiologischer Sicherheit und die Inszenierbarkeit von Gender
  • Kapitel: Karneval in Berlin. Invention of Tradition im städtischen Transformationsprozess
  • Kapitel: Masken im Museum - Versteckspiele mit Identitäten und Erklärungsansätzen
  • Kapitel: Gesellschaftlicher Gleichmacher, staatlich verordnetes Verdrängen, touristische Saison und Fest für die Fremden: Zur Geschichte des venezianischen Karnevals
  • Kapitel: Berichte. Carnevale di Venezia - venezianische Kulturtage im Museum Europäischer Kulturen, Berlin
  • Sonstiges: Archiv Richard Beitl an der Berliner Humboldt-Universität eingerichtet. Übergabe eines wissenschaftlichen Nachlasses
  • Sonstiges: Call for Papers. Fotografien vom Alltag - Fotografieren als Alltag
  • Autorenindex: Autorinnen und Autoren
  • Werbung
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

Birgit Weichmann 
gestattet und wurde auch gepflegt. So zum 
Beispiel während des vierzehntägigen Fes- 
tes der Sensa (Himmelfahrt), bei Dogen- 
wahlen, bei Hochzeiten von Kindern der 
jeweiligen Dogen, bei Staatsbesuchen und 
anderen Festen in der Stadt. Dieser Brauch 
erlaubte den Venezianern, dem Volk wie 
den adeligen Patriziern, aber auch den 
Fremden, die in der Stadt weilten, eine 
ziemlich unbeschränkte Freiheit des Um- 
gangs miteinander. Der Gruß „buon 
giorno, Sior mascara“, der unter Maskier- 
ten, insbesondere im 18, Jahrhundert allge- 
mein gepflegt wurde, riss jede gesellschaft- 
liche Barriere ein. Überall in der Stadt herr- 
schte Lebensfreude. Das Zentrum aber war 
um den Markusplatz. Auf der Piazza San 
Marco waren Buden aufgebaut, Scharlata- 
ne boten alle möglichen Arten von Elixie- 
ren und Wässerchen gegen diverse Weh- 
wehchen an, Marionettentheater gaben 
Vorstellungen, die Straßenkehrer traten 
gegeneinander im Schubkarrenrennen an, 
das Mondo Novo, eine Art Guckkasten 
oder Laterna magica, bot Neugierigen ge- 
gen Entgelt den Blick in die mehrdimensi- 
onale, weite Welt. Auf dem Markusplatz 
wurden aber auch exotische Tiere zur 
Schau gestellt: Löwen, Elefanten und 1751 
etwa das berühmte Rhinozeros, das Pietro 
Longhi für die Nachwelt festgehalten hat, 
Auf kleinen Bühnen spielten Schauspieler- 
truppen Szenen der Commedia dell’arte, 
aus der ja zahlreiche traditionelle Masken 
des venezianischen Karnevals entlehnt 
sind. Zu Ruheinseln im Karnevalstreiben 
aber wurden damals ein gutes Dutzend 
Cafes, die sich Anfang des 18, Jahrhunderts 
ım den Markusplatz ansiedelten, darunter 
etwa 1720 das heutige Caff& Florian, das 
damals „La Venezia trionfante“ hieß, und 
1755 das ebenfalls heute noch erhaltene 
Caffe Quadri. Andere Cafes trugen Namen 
wie „Il re di Francia“, „Il Corragio“, „La 
Speranza“ oder „L’Arabo“, Auch in 
Voltaires „Candide“ trifft Candide in ei- 
aem Cafe in Venedig zehn entthronten 
Könige, die aus aller Herren Länder ge- 
<ommen waren, um sich während der Zeit 
des Karnevals zu amüsieren. Aber auch 
viele Komödien des venezianischen 
Komödienautors Carlo Goldoni (1707- 
1793) zeigen Maskierte in Cafes. Dort 
Konnte man Kaffee oder die im 18. Jahr- 
aundert moderne heiße Schokolade schlür- 
ren, aber auch Glücksspiele machen. Die 
eigentlichen Orte für Glücksspiele aber 
waren die ridotti, die offiziellen Spielkasi- 
nos der Stadt. 136 solcher Stätten, in denen 
vor allem während des Karnevals das 
Glücksspiel erlaubt war, gab es am Ende 
der Republik. Die meisten waren in einer 
Art privatem Club organisiert. Einigen die- 
ser Salons saßen Damen vor. Der bekann- 
teste Ort für das gioco d’azzardo, das 
Glücksspiel, war das öffentliche Ridotto 
Dandolo, dem jeweils ein maskierter 
nobile, ein Adeliger, vorsitzen musste, An- 
sonsten war Glücksspiel eigentlich verbo- 
ten - aber es wurde toleriert. 
Über die Tradition des Theaters in Ver- 
bindung mit dem Karneval und der Mas- 
kierung ließe sich viel sagen, denn der Kar- 
neval war die Zeit des Theaters. Man trug 
nicht nur auf der Bühne Masken, sondern 
auch im Publikum. So kamen auch eine 
zanze Reihe der heute noch traditionellen 
Masken des venezianischen Karnevals aus 
dem Repertoire der Stehgreifbühne, der 
Commedia dell’arte. Zudem saß man im 
Theater nicht so ruhig wie man das von 
aeute kennt. Das Theater war ein gesell- 
schaftlicher Treffpunkt, ähnlich wie das 
Cafe, das man nach der Vorstellung be- 
suchte. Man lief während der Aufführun- 
gen ım Theater herum, fliegende Händler 
boten Perlen oder Essbares an, man hielt 
ganze Gelage in den privaten Logen ab und 
unterhielt sich während der Vorstellung 
ganz ungeniert, als sei man zuhause im Sa- 
lon. 
In den Anfängen des Karnevals trug 
man vor allen Dingen phantastische Kostü- 
me und Masken. So verkleidete man sich 
beispielsweise gerne als Wilde, als „omo 
selvadego“. Auch heute noch wird der so- 
‚02
	        

Download

Downloads

Ganzer Datensatz

METS
TOC
Mirador

Diese Seite

Mirador

Bildfragment

Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild Link zu einem IIIF Bildfragment

Formate und Verlinkungen

Formate und Verlinkungen

Die Metadaten stehen in verschiedenen Formaten zur Verfügung. Außerdem gibt es Links zu externen Systemen.

Formate

METS MARC XML Dublin Core

Links

OPAC DFG-Viewer Mirador

Zitieren

Zitieren

Folgende Zitierlinks stehen für das gesamte Werk oder die angezeigte Seite zur Verfügung:

Ganzer Datensatz

RIS

Diese Seite

Zitierempfehlung

Bitte das Zitat vor der Verwendung prüfen.

Werkzeuge zur Bildmanipulation

Werkzeuge nicht verfügbar

Bildausschnitt teilen

Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Kontakt

Haben Sie einen Fehler gefunden, eine Idee wie wir das Angebot noch weiter verbessern können oder eine sonstige Frage zu dieser Seite? Schreiben Sie uns und wir melden uns sehr gerne bei Ihnen zurück!

Wie viel Gramm hat ein Kilogramm?:

Hiermit bestätige ich die Verwendung meiner persönlichen Daten im Rahmen der gestellten Anfrage.