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Globus, 19.1871

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

fullscreen: Globus, 19.1871

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-748169
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-748169
Persistenter Identifier:
BV047109242
Titel:
DGV-Informationen
Untertitel:
Mitteilungen der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde
Erscheinungsort:
Marburg
Verlag:
DGV
Erscheinungsjahr:
1970
Signatur:
LA 2260
Lizenz:
Rechte vorbehalten - Freier Zugang
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-749259
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-749259
Persistenter Identifier:
1758626800309
Titel:
DGV-Informationen, 127.2018
Untertitel:
Mitteilungen der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde
Autor:
Deutsche Gesellschaft für Volkskunde
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
DGV
Erscheinungsjahr:
2018
Zusätzliche Information:
Reproduktion
Signatur:
LA 2260
Lizenz:
Rechte vorbehalten - Freier Zugang
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenheft

Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Titel:
Nr. 127, 2018, Heft 1
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Literaturverzeichnis

Strukturtyp:
Literaturverzeichnis
Titel:
Neue Publikationen
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Globus
  • Globus, 19.1871
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Vorblatt
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis
  • Zeitschriftenheft: No. 1. Januar 1871
  • Zeitschriftenheft: No. 2. Februar 1871
  • Zeitschriftenheft: No. 3. Februar 1871
  • Zeitschriftenheft: No. 4. Februar 1871
  • Zeitschriftenheft: No. 5. März 1871
  • Zeitschriftenheft: No. 6 März 1871
  • Zeitschriftenheft: No. 7. März 1871
  • Zeitschriftenheft: No. 8 März 1871
  • Zeitschriftenheft: No. 9 März 1871
  • Zeitschriftenheft: No. 10 April 1871
  • Zeitschriftenheft: No. 11. April 1871
  • Zeitschriftenheft: No. 12 April 1871
  • Zeitschriftenheft: No. 13 April 1871
  • Zeitschriftenheft: No. 14. Mai 1871
  • Zeitschriftenheft: No. 15 Mai 1871
  • Zeitschriftenheft: No. 16 Mai 1871
  • Aus Siciliens Culturgeschichte. I.
  • Transatlantische Dampfschifffahrt
  • Geographische Verbreitung und Inhalt der Krugpflanzen
  • Andree, Karl: Zur Kennzeichnung der Leute in Frankreich. II.
  • Maltzan, Heinrich Freiherr von: Die Stellung der Franzosen gegenüber den Eingeborenen Algeriens. I.
  • Aus allen Erdtheilen
  • Zeitschriftenheft: No. 17. Mai 1871
  • Zeitschriftenheft: No. 18 Juni 1871
  • Zeitschriftenheft: No. 19 Juni 1871
  • Zeitschriftenheft: No. 20 Juni 1871
  • Zeitschriftenheft: No. 21. Juni 1871
  • Zeitschriftenheft: No. 22. Juni 1871
  • Zeitschriftenheft: No. 23. Juli 1871
  • Zeitschriftenheft: No. 24. Juli 1871
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

248 Karl Andree : Zur KennzeitZ 
wachsen , sagt natürlich , es seien Behälter , die für den Rei - senden in wasserarmen Gegenden eingerichtet seien , damit er daraus seinen Durst löschen könne . Keinensalls darf man annehmen , daß die Flüssigkeit in den Krügen etwa aus Re - geuwasser bestehe , welches von außen hineingelangte ; im Ge - gentheil , sie wird durch natürliche Absonderung der Blüthe angesammelt . Die chemische Natur dieser Flüssigkeit ergrün - dete vor einigen Jahren zuerst unser Landsmann Dr . Völcker , der iu Liebig und Kopp's chemischem Jahresbericht seine Analyse mittheilte . „ Die Flüssigkeit , " sagt er , „ war im Allgemeinen klar und farblos , selten gelblich und röthete Lackmuspapier ( d . h . zeigte saure Reaction ) . Aus verschie - denen Pflanzen gesammelt erhielt ich 0 , 92 , 0 , 91 , 0 , 87 , 0 , 58 , 0 , 62 und 0 , 27 Procent Rückstand durch Eindampfen . ser Rückstand nun enthielt in 100 Theilen 38 , gi Procent organische Materie , bestehend hauptsächlich aus Apselsäure uud eiu wenig Citronensäure , ferner 50 , 02 Chlorkalium , 6 , 36 Natron , 2 , 59 Kalk und 2 , 59 Magnesia . " Durch diese Analyse des deutschen Chemikers wird die Beschaffenheit der Flüssigkeit in den Nepenthes - Blumenkrügen vollkommen auf - geklärt ; sie besteht danach ans 99 Procent Wasser und nur aus 1 Procent alkalischer Salze , neben denen Apfel - und Citronensäure vorkommen . 
Auch bei anderen Blüthen hat man eine ähnliche Ab - sonderuug von Flüssigkeit im größern Maßstabe beobachtet , so bei verschiedenen Orchideen , namentlich Coryanthes - Arten . 
Amerika hat gleichfalls seine Krugblumen , oder sagen wir besser Krugblätter , denn eigentümliche , dort mende Orchideen zeigen dicke Blätter mit znsammengewach - senen Rändern , die auf diese Art ein Füllhorn darstellen . Da ist zunächst die Hörnchenblume , die in den Sümpfen Nordamerikas wächst . Die Amerikaner nennen sie Side - saddle - flower , d . h . Damensattelblume , der Botaniker be - zeichnet sie als Sarracenia purpurea . Während das gebende Sumpfwasser lau und ekelhaft ist , enthalten die Krüge der Sarracenia ein erquickendes Getränk . So ist auch das Krugblatt , wie die Nepenthes - Arten der indischen Meere , für Nordamerika eine wunderbare vegetabilische Quelle der Natur . 
Nahe verwandt mit der Sarracenia ist das californi - 
ung der Leute in Frankreich . 
fche Krugblatt ( varlingtonia californica ) , über welches kürzlich ( „ Linnean Society " , 15 . December 1870 ) W . Ro - binfon einen eingehenden Bericht veröffentlichte . Die Dar - lingtonia wächst in der Sierra Nevada in einer Höhe von 5000 Fuß über dem Meere , an sumpfigen Orten , zusammen mit Sphagnummoos . Die Krüge gleichen in der Entser - nnng großen Herbstbirnen und erheben sich von der Wurzel 10 bis 24 Zoll über den Boden , sind also ganz anständige Füllhörner . Das Interessanteste aber ist ihr merkwürdiger Inhalt . „ Jeder Krug , " berichtet Robiuson , „ hat an seinem Grunde eine 2 bis 5 Zoll hohe Lage von fest zusammen - gepackten . Jnsectenresten , von den kleinsten Käfern an bis zum großen Nachtschmetterling hinauf . Was die Jnsecten in die Krüge hineinzieht , ist noch keineswegs aufgeklärt . Schneidet man mit einem scharfen Messer die rund um eine alte Darlingtonia herumstehenden braunen Krugblätter ziem - lich tief unten ab , so gleichen die Stümpfe einer Anzahl offener Röhren , die dicht mit Jnsectenresten vollgestopft sind . Die Innenseite der Blattkrüge ist am obern Ende glatt , dann erscheinen vereinzelte Haare darin , endlich aber , immer weiter nach unten zu , wird die Kammer mit nadelartigen Haaren dicht bedeckt , die alle nach unten mit der Spitze stehen , so daß sie fast gegen die Oberfläche anliegen , von der sie aus - gehen . Diese Haare sind sehr schlank , durchscheinend und etwa * / 4 Zoll lang , doch haben sie eine nadelartige Steife und sind völlig farblos . Die Fliegen , Schmettertinge und Küferchen spazieren gemächlich in den Schlund hinein , keines aber kehrt zurück . Der Krug , welcher an der Oessnung einige Zoll weiter ist , verengert sich allmälig und hat am Grunde einen Durchmesser von etwa einer Linie . Hier und ein klein wenig höher noch treten die Spitzen der Nadeln zusammen , und die unglückliche Fliege gelangt mit dem Kopfe endlich zwischen die starrenden Bayonette , welche sie zurück - halten , bis sie stirbt . Am Grunde findet man nur sehr kleine Thierchen , höher hinaus größere und größere , die alle von den Nadeln zurückgehalten wurden und nun dicht über einander gepackt liegen . " Aber nicht bloß in ihrer Heimath lockt die Darlingtonia Jnsecten an , man hat das Nämliche schon bei in Europa gezüchteten Exemplaren bemerkt . 
Zur Kennzeichnung der Leute in Frankreichs 
Von Karl Andree . 
II . 
Kein anderes Volk hat so rasche , so plötzliche Umwände - luugen , oder richtiger ausgedrückt Umstürze , erfahren , als die Franzosen . Sie werfen sich allemal und nach kurzen Zwi - schenränmen selber gleichsam über Bord . „ Wo wäre bei ihnen das neue dauerhafte Gebäude , in welchem man sich behaglich und sicher siihlt ? Vielfach mangelt die Verstän - digung ; das Leben ist bis in seine innersten Beziehungen gestört ; wer sich nicht selber täuschen will , muß sich sagen , daß er auf einem Vulcane stehe , defsenWie - deransbrnch lediglich eine Frage der Zeit ist . Man fühlt sich nicht sicher aus solchem Boden , und die Autorität , nur auf Zwang und Soldaten gestützt , wird unablässig in Frage gestellt . Sie selber weiß , daß sie keinen festen Grund unter sich hat ; wirkliche Zugeständnisse kann und will sie 
nicht machen , aber sie verbrämt ihr System mühsam ver - hüllter Willkür mit constitutionellem Katzengolde . So hält sie sich , stets argwöhnisch , durch verwerfliche Mittel so lange es eben gehen kann . Dann wird sie von einem Orcan hinweggefegt werden und hinterher kommt wieder eine wilde Sündfluth . Und was dann ? Es ist ein verhexter Kreis , aus welchem bisher die Franzosen sich nicht Heraussinden konnten . " 
Ich schrieb diese Worte im Jahre 1867 ( „ Globus " XII , © . 44 : „ Die drei großen Völkergruppen in Europa ; II . die romanischen Völker ) , und das damals Gesagte trifft auch heute wieder zu . 
Die Franzosen haben seit den Tagen der ersten Revo - tutton nicht Demokratie genug bekommen können , und sie
	        

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