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Träskfolket

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Nutzungslizenz

CC BY-SA: Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliographische Daten

Inhalt / Download : Träskfolket

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-748169
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-748169
Persistenter Identifier:
BV047109242
Titel:
DGV-Informationen
Untertitel:
Mitteilungen der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde
Erscheinungsort:
Marburg
Verlag:
DGV
Erscheinungsjahr:
1970
Signatur:
LA 2260
Lizenz:
Rechte vorbehalten - Freier Zugang
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-749277
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-749277
Persistenter Identifier:
1758626120707
Titel:
DGV-Informationen, 126.2017
Untertitel:
Mitteilungen der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde
Autor:
Deutsche Gesellschaft für Volkskunde
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
DGV
Erscheinungsjahr:
2017
Zusätzliche Information:
Reproduktion
Signatur:
LA 2260
Lizenz:
Rechte vorbehalten - Freier Zugang
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenheft

Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Titel:
Nr. 126, 2017, Heft 1
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Protokoll

Strukturtyp:
Protokoll
Titel:
Angelegenheiten der dgv
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Mehrbändiges Werk: Der Mensch
  • Band: Der Mensch, Erster Band, Entwickelung, Bau und Leben des menschlichen Körpers
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Vorblatt
  • Titelseite
  • Vorwort: Vorwort zur ersten Auflage (Frühjahr 1886). Vorwort zur zweiten Auflage (Frühjahr 1894). Vorwort zur dritten Auflage
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalts-Verzeichnis
  • Abbildungsverzeichnis: Verzeichnis der Abbildungen
  • Vorblatt
  • Kapitel: Einleitung: Ästhetisch-künstlerische und wissenschaftliche Betrachtung der Menschengestalt
  • Kapitel: I. Entwickelungsgeschichte
  • Kapitel: II. Die niederen Organe
  • Kapitel: III. Die höheren Organe
  • Sachregister: Sachregister
  • Autorenindex: Autorenregister
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

18 
Einleitung. 
abändernde Einflüsse stattfinden, nur im großen und ganzen sich bewahrheiten kann. So 
schwankten die Mittelwerte für die freie Beinlänge (die Höhe von der Standebene bis zum 
unteren Rumpfende) bei Goulds vier großen Reihen weißer Rekruten zwischen 46,26 und 
47,80 Tausendsteln der Statur; nach der Regel des „goldenen Schnittes“ findet Zeising 
dieses Verhältnis zu 47,22. Die Länge des ganzen Armes mit der Hand beträgt im Mittel 
in den gleichen vier Messungsreihen Goulds zwischen 42,61 und 483,41, Zeising findet dafür 
43,77. Die Länge des Fußes mißt im Mittel nach Gould zwischen 14,64 und 15,81, nach 
Zeising 14,58. Die Rumpflänge, vom Scheitel zum Rumpfende, beträgt im Mittel nach 
Gould zwischen 52,50 und 53,74, Zeising hat dafür 532,78. 
Damit, daß wir die Gliederung der menschlichen Gestalt dem Zahlengesetz der Schön— 
heit, dem Verhältnis des „goldenen Schnittes“ für unterworfen betrachten, heben wir 
eineswegs den Menschen aus der übrigen Schöpfung heraus oder stellen ihn als „schön“ 
anderen, „nicht schönen“ Wesen und Dingen gegenüber. Das gleiche oder ein ganz ent— 
prechendes Zahlengesetz finden wir bei der Gliederung der Pflanzen wie in dem Schalen— 
bau der niedrigsten tierischen Organisation, der Foraminiferen, und ein Pferd und ein 
Affe werden uns das gleiche Gesetz, obschon in verschiedener Anwendung, wie der Mensch 
erkennen lassen. Gilt dasselbe doch auch, wie es scheint, sehr allgemein in der leblosen Natur; 
ja das klassische Altertum und namentlich Vitruv erkennt kein Gebäude für schön an, wenn 
es nicht „ebenso wie ein wohlproportionierter Mensch eingerichtet“ ist. Peter Camper weist 
am Ende des 19. Jahrhunderts in seinem wunderbaren Buche über die Gesichtszüge, in 
dem zum erstenmal der berühmte Campersche Gesichtswinkel aufgestellt wird, 
darauf hin, daß jede Tür die Proportionen des Menschenkörpers in gewissem Sinne wieder— 
hjole. „Liest man“, sagt P. Camper, „Le Roys vortreffliche Erklärung des Fortganges in 
der Baukunst mit Aufmerksamkeit, so wird man finden, daß die Alten die Säulen beständig 
berlängerten, darauf Fußgestelle unter dieselben schoben und sie endlich durch Kapitäle 
aoch erhöhten, damit die Säulen mit ihren Kapitälen und Fußgestellen dem Körper des 
Menschen gleichförmig würden.“ 
Um schon an dieser Stelle eine genaue Vergleichung der Körperproportionen weißer und 
farbiger Menschen zu ermöglichen, die für eine allgemeinere Betrachtung von dem künstleri— 
schen Ideal nur in geringem Grade abzuweichen scheinen, geben wir auf der folgenden Seite 
die grundlegende Messungstabelle Goulds über die Hauptproportionen 
des Menschenkörpers von in der nordamerikanischen Armee während des Sezessions— 
krieges dienenden „Weißen“, und zwar weit überwiegend eingeborenen Nordamerikanern, 
dann aber auch von Negern, Mulatten und Indianern. Diese Tabelle wird uns für die 
eingehendere, nicht künstlerische, sondern naturwissenschaftliche Untersuchung der Unterschiede 
und Ähnlichkeiten der verschiedenen typischen Formen innerhalb des Menschengeschlechtes 
von allergrößter Bedeutung werden. Es wird sich ergeben, daß die an sich verhältnismäßig 
gering erscheinenden Abweichungen sowohl zwischen den Proportionen der verschiedenen 
Beschäftigungskreise der „Weißen“ als zwischen diesen im ganzen und den „Farbigen“ 
doch eine sehr deutliche und nicht mißzuverstehende Sprache reden. Der Fortschritt der 
naturwissenschaftlichen Erkenntnis beruht nicht auf einer Methode der Ausgleichung der be— 
stehenden Abweichungen zwischen den verschiedenen näher oder ferner verwandten Typen, 
sondern auf einer möglichst scharfen und genauen Hervorhebung der Unterschiede, um wo— 
—EDDD
	        

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