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Globus, 14.1868

Zugriffsbeschränkung

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Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

Inhalt / Download : Globus, 14.1868

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-714788
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714788
Persistenter Identifier:
BV035173706
Titel:
Zeitschrift für Ethnologie
Untertitel:
ZfE
ISSN:
0044-2666
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
Reimer
Erscheinungsjahr:
1869
Lizenz:
Attribution-NonCommercial-ShareAlike 4.0 International (CC BY-NC-SA 4.0)
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-748835
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-748835
Persistenter Identifier:
1731674842418
Titel:
Zeitschrift für Ethnologie, 145.2020
Untertitel:
ZfE = Journal of social and cultural anthropology : JSCA
Weitere Titel:
ZfE
Herausgebendes Organ:
Deutsche Gesellschaft für Sozial- und Kulturanthropologie
Berliner Gesellschaft für Anthropologie, Ethnologie und Urgeschichte
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
Reimer
Erscheinungsjahr:
2020
Größe der Vorlage:
Online-Ressource
Signatur:
LA 7600
Lizenz:
Attribution-NonCommercial-ShareAlike 4.0 International (CC BY-NC-SA 4.0)
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenheft

Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Titel:
Bd. 145, 2020, Heft 2, Special Issue: Rethinking the Mediterranean
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenartikel

Strukturtyp:
Zeitschriftenartikel
Titel:
Modernity as Cure and Poison: Photo-Ethnography and Ambiguous Stillness in Therasia, Greece
Sonstige Person:
Kalantzis, Konstantinos
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Abbildung

Strukturtyp:
Abbildung
Titel:
Figure 9 Top: A man helping a woman place a blue door as protection against corrosion, before she leaves for Athens. Bottom: The same type of door at another house and pictures of Giorgis Sirigos sealing abandoned property. Photos: Konstantinos Kalantzis
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Globus
  • Globus, 14.1868
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Vorblatt
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichniß
  • Zeitschriftenheft
  • Zeitschriftenheft
  • Zeitschriftenheft
  • Mage's Reise vom Senegal bis an den obern Niger. Dritter Artikel
  • Das Ballspiel in Rom
  • Endrulat, Bernhard: Reisebilder aus der romanischen Schweiz. IV.
  • Häusliches Leben der Mohammedaner zu Bagdad am Tigris. II.
  • A.: Die neue Revolution in Venezuela
  • Hollaender, L.: Dorf- und Städteleben in den nordöstlichen Districten des Caplandes. III.
  • Die ostasiatische Auswanderung
  • Aus allen Erdtheilen
  • Zeitschriftenheft
  • Zeitschriftenheft
  • Zeitschriftenheft
  • Zeitschriftenheft
  • Zeitschriftenheft
  • Zeitschriftenheft
  • Zeitschriftenheft
  • Zeitschriftenheft
  • Zeitschriftenheft
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

Aus allen Erdtheilen . 
93 
Ein unternehmender Kolonist , Mac Cullogh von Mary - borongh , Hai 50 Kaschmirziegen eingeführt . Die Herde war von der besten Beschaffenheit , aber das Klima hat jedes gün - stige Resultat verhindert . Dagegen lieferte die Angoraziege , von welcher die Gesellschaft 100 Stück kommen ließ , die besten Ergebnisse . Diese Ziegen kommen vortrefflich fort und vermeh - ren sich so sehr , daß die Gesellschaft jetzt etwa 150 Mutterziegen besitzt und eine Anzahl von Böcken vertheilt hat , um gen mit der gewöhnlichen Ziege zu veranstalten . Die Angora - ziege wird sicherlich für die Colonie von großer Bedeutung werden . 
Auch der biedere Lampe gedeiht ganz bewundernswürdig ; daß eine Häsin drei Junge wirft , ist gar nichts Seltenes ; nie wirft sie weniger als zwei , und in der Umgegend von Melbourne verlohnt es sich der Mühe , die Hasen zu beobachten . Aus Mel - bourne sind nun auch schon nach Tasmanien und Neuseeland Hasen verschifft worden , und sie werden sich dort sicherlich eben so gut und leicht eingewöhnen als in Australien . Der „ Ka - ninch enverein " läßt seine Thiere nicht ins Freie , weil sie dem Ackerbauer Schaden zufügen würden . Aber das wilde Kaninchen hat sich in Barwood Park sehr vermehrt , eben so das silbergraue auf der Arundelfarm . Kaninchenfleisch wird täglich in den Stra - ßen von Melbourne feilgeboten . 
Als man in Australien vernahm , daß der Strauß am Vorgebirge der Guten Hoffnung ( — durch einen Deutschen , Hrn . v . Maltzahn , wie früher im „ Globus " ausführlich berichtet wor - den ist — ) mit Erfolg gezüchtet und daß dort ein großer Ge - winn mit den Federn erzielt werde , beschloß man , auch in Melbourne Versuche anzustellen . Im Mai waren süns Strauße angekommen und eine größere Anzahl unterwegs . Jene süns hat man am Wimmera auf einer eingehegten Grasfläche von 10 , 000 Morgen untergebracht . Von englischen Fasanen hat man viele ins Freie gebracht , ist jedoch über das Ergebniß noch nicht sicher ; ein Gleiches gilt vom indischen Fasan , vom Waldhuhn , schwarzen Rebhuhn , dem Cap - Frankolin , dem chinesischen Rebhuhn und der Wachtel . Von diesen allen sind viele Exemplare in verschiedenen Gegenden ins Freie gelassen worden . Auf Neuseeland ist in den Provinzen Nelson und Auckland der chinesische Fasan vollständig eingewöhnt ; in Victoria gedeiht das ceylonesische Rebhuhn sehr gut ; 150 Paar graue Rebhühner aus England wurden erwartet . Völlig eingewöhnt sind ferner der ceylonefische Pfau , die califor - nifche Wachtel und die englische wilde Ente . Das Perl - Huhn ist an drei verschiedenen Waldgegenden freigelassen wor - den . In manchen Gegenden von Neufeeland ist der Pfau nun verwildert zu finden . 
Von kleineren Vögeln sind sehr gut gediehen : der indische Maina , der chinesische Sperling und aus England die Lerche , die Drossel , der Buchfink und der Sperling ; für die Amsel , den Hänfling und den Staar hat man die besten Hoffnungen . Der Sperling ist in der Umgegend von Melbourne schon in großer Menge vorhanden und genießt gleich allen übrigen eingeführten Thieren den Schutz des Jagd - gesetzes ; er darf nicht gefangen oder geschaffen werden . Man erwartet nun auch Krähen aus England . 
fundcn hat . Den Engländer Ledgcr kann der oben im Tert ausgespro - ' chcne Tadel nicht treffen ; der Mann hat mit preiswürdiger Zähigkeit und bewundernswürdiger Ausdauer seine Alpacas ans Peru nach Au - stralien gebracht und verdient alle Anerkennung . Die Einführung jenes wolletragcndc» Thieres war in Australien sehr überflüssig ; das Land hat Schafwolle in Menge und das Schaf kostet dort einen Thaler bis einen und ein drittel Thaler . wenn es 40 bis 50 Pfund wiegt . Ich betonte , daß es durchaus verkehrt sei , ein Thier , das am liebsten auf den Paramos , den eisigen und schneeigen Hochwüsten der Andes , lebt und Kälte haben will' , in die heißen Niederungen und Küsten - flächen Australiens zu bringen , und daß es unstatthaft sei , sich auf eine Analogie mit dem gleichfalls wolletragenden Schafe zu berufen , das ein von der Natur ganz anders angelegtes Thier iit . Ich glaube , daß das Alpaca auch in Uruguay , am La Plata , wohin es , wie die , Leser des „ Globus " wissen / jüngst gebracht worden ist , nicht son - derlich gedeihen werde ; die klimatischen Bedingungen passen auch dort nicht . A . 
Die Honigbiene ist völlig eingebürgert und auch wild ge - worden ; in manchen Waldgegenden sammelt man Wachs und Honig tonnenweise ; die Tonne hält 20 Centner . Auch die lienische Biene ist eingeführt worden . Bei der Seidenzucht wird vorzugsweise die japanische Raupe berücksichtigt , und man macht auch Versuche mit der Raupe , welche sich von den Blättern der Ricinuspflanze nährt ; diefe wächst in Victoria als Unkraut . 
Vor einigen Jahren schickte die Gesellschaft eine Anzahl von Kaninchen , Ziegen , Schweinen , Gänsen und Hühnern nach de» Aucklandinseln . Sie sind dort vortrefflich gediehen und mehrere Schiffbrüchige haben diesen : Umstände es zu verdanken , daß sie nicht eine Beute des Hungertodes geworden sind . 
Tod des französischen Reisenden Dondard de Lagree . 
Wir haben jüngst erwähnt , daß die französische Expedition , welche den Mekong , jenen „ großen Fluß vonKamboscha " , forschen sollte , bis nach Minnan , dieser wichtigen Südwestpro - vinz Chinas , hineingekommen sei und dort einen sehr guten Empfang gefunden habe . Das Resultat dieses Schiffszuges , welchen der Fregattencapitän Lagree leitete ( — er hatte Saigong im Juni 186G verlassen und anderthalb Jahre gebraucht , um über die Grenze Chinas hinaus zu gelangen — ) , stellt sich im Wesentlichen als folgendes heraus . Gegen den 20 . Grad licher Breite hin ist der Mekong nicht mehr schiffbar , wie er denn überhaupt einen sehr unregelmäßigen Laus hat und den Fahrzeugen viele Hindernisse entgegenstellt . Ueber die Quellen des Stromes wissen wir auch jetzt noch nichts ; man weiß nur , daß er unter 27 Grad nördlicher Breite an der äußersten Grenze von Mmmn schon eine beträchtliche Wassermenge siihrt . — Lagree ging 1862 nach Cochinchina , wo er sich im Dienst zeichnete und zur Leitung der Expedition ausersehen wurde . Er wollte von Wnnan aus durch China nach Schanghai gehen , aber der Tod ereilte ihn auf der Grenze vonWnnan zu Tung - tschnan fn . ( — Daß er in dieser Stadl gestorben sei , wird ausdrücklich in der amtlichen „ Revue maritime et coloniale " , Juli 1868 , S . 762 , gesagt ; das Londoner „ Athenäum " vom 11 . Juli sagt , er sei in Suez gestorben , und das ist wohl eine irrige Angabe . — ) 
Der französische Reisende Le Saint in Afrika gestor - 
fielt . Vor etwa anderthalb Jahren trat derselbe seine rung an ; Zweck derselben war , vom obern Weißen Nil aus nach Westen hin den ganzen Kontinent zu durchziehen und bei den französischen Niederlassungen am Gabon das Atlantische Meer zu erreichen . Im Juni trafen in Paris von ihm Nachrichten ein ; er war von Chartum bis an einen Punkt vorgedrungen , der etwa 7 Längengrade westlich von Gondoforo liegt ; dort ben die Gebrüder Poncet , Elfenbeinhändler in Chartum , eine Station bei dem Häuptling oder König Kaguma , welcher den Stamm der Mombntu beherrscht . Le Saint war demnach schon über das Land der vielbesprochenen Nyam Nyams , über welche wir hoffentlich von Dr . Schweinfurth eingehende Nachrichten erhalten , hinausgekommen . Es wird wohl ermittelt werden , ob jene Mombutu zu der weitverbreiteten Gruppe der Fulb e ( Fella - tah , Peuhls ) gehören ; ihre Sprache weicht von jener der zahl - reichenNyam - Nyam - Stämme ab ; jeder dieser letzteren hat seinen eigenen Häuptling und nimmt allemal dessen Namen an . In der Nachbarschaft der Mombutu leben die Onguru und Gur - guru , welche die Sprache der Nyam Nyams reden . Diese teren sind durch eine Einöde , die von Westen nach Lsten acht Tagereisen weit sich erstreckt , von den Mombutus getrennt , welche ihrerseits an einem Flusse wohnen , der zwar viele Klippen hat , aber fahrbar ist . Angeblich kommt derselbe aus dem Luta Nzige oderMwuton , d . h . dem Albertsee Baker's ; er verlasse denselben , so heißt es , unter etwa 2° nördl . Breite und habe zwei Tage - reisen von Kaguma entfernt eine Gabeltheilung . Der eine Arm desselben laufe unter dem Namen Sueh ^ous ) nach Nord - Nord - West uud ergieße sich in den Tsadsee , der in Bornu liegt ; der andere Arm ströme geradewegs nach Nordwesten , abermals durch
	        

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