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Globus, 26.1874

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Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

Objekt: Globus, 26.1874

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-714788
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714788
Persistenter Identifier:
BV035173706
Titel:
Zeitschrift für Ethnologie
Untertitel:
ZfE
ISSN:
0044-2666
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
Reimer
Erscheinungsjahr:
1869
Lizenz:
Attribution-NonCommercial-ShareAlike 4.0 International (CC BY-NC-SA 4.0)
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-748835
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-748835
Persistenter Identifier:
1731674842418
Titel:
Zeitschrift für Ethnologie, 145.2020
Untertitel:
ZfE = Journal of social and cultural anthropology : JSCA
Weitere Titel:
ZfE
Herausgebendes Organ:
Deutsche Gesellschaft für Sozial- und Kulturanthropologie
Berliner Gesellschaft für Anthropologie, Ethnologie und Urgeschichte
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
Reimer
Erscheinungsjahr:
2020
Größe der Vorlage:
Online-Ressource
Signatur:
LA 7600
Lizenz:
Attribution-NonCommercial-ShareAlike 4.0 International (CC BY-NC-SA 4.0)
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenheft

Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Titel:
Bd. 145, 2020, Heft 2, Special Issue: Rethinking the Mediterranean
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Strukturtyp:
Inhaltsverzeichnis
Titel:
Inhalt/Content
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Globus
  • Globus, 26.1874
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Vorblatt
  • Titelseite
  • Literaturverzeichnis: Inhaltsverzeichniß
  • Zeitschriftenheft: No. 1. 1874
  • Zeitschriftenheft: No. 2. 1874
  • Zeitschriftenheft: No. 3. 1874
  • Zeitschriftenheft: No. 4. 1874
  • Zeitschriftenheft: No. 5. 1874
  • Zeitschriftenheft: No. 6. 1874
  • Zeitschriftenheft: No. 7. 1874
  • Zeitschriftenheft: No. 8. 1874
  • Zeitschriftenheft: No. 9. 1874
  • Zeitschriftenheft: No. 10. 1874
  • Zeitschriftenheft: No. 11. 1874
  • Zeitschriftenheft: No. 12. 1874
  • Zeitschriftenheft: No. 13. 1874
  • Zeitschriftenheft: No. 14. 1874
  • Zeitschriftenheft: No. 15. 1874
  • Zeitschriftenheft: No. 16. 1874
  • Zeitschriftenheft: No. 17. 1874
  • Zeitschriftenheft: No. 18. 1874
  • Zeitschriftenheft: No. 19. 1874
  • Zeitschriftenheft: No. 20. 1874
  • Zeitschriftenheft: No. 21. 1874
  • Zeitschriftenheft: No. 22. 1874
  • An der ligurischen Riviera di Ponente. II.
  • Abbildung: Die Fischer
  • Abbildung: Garten der Villa Bennet
  • Abbildung: Brücke über den Caréi
  • Abbildung: Dolce Acqua
  • Bei den Santals in Ostindien
  • Der gegenwärtige Stand der deutschen Expedition im äquatorialen Westafrika. II.
  • Karl v. Neumann's Expedition nach dem Lande der Tschuktschen. III.
  • Aus allen Erdtheilen
  • Zeitschriftenheft: No. 23. 1874
  • Zeitschriftenheft: No. 24. 1874
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

An der ligurischen R' 
Pfeifen und Schwirren bis zum Tagesgrauen kein Ende nimmt . Daun verschwinden sie und man sieht und hört nichts mehr von ihnen . Das Paradies ist nicht ohne tenseiten . 
Das Mittelländische Meer hat eine höhere Temperatur als das Adriatische unter denselben Breiten und an den Kü - steu bei Mentone eine beträchtliche Tiefe ; das sind zwei für die Fischerei ungünstige Verhältnisse . Die Fische lieben kälteres Wasser und vermehren sich dort mehr wo die See nicht tief und wo auch der Fang leichter ist . Uebrigens ist die Zahl der Fischer in Mentone beträchtlich und man muß die Geduld bewundern , mit welcher diese Leute ihr Gewerbe betreiben . Sehr oft bleiben die ausgeworfenen Netze ganz leer oder es haben sich nur wenige Fische in denselben 
era di Ponente . II . 339 
fangen , kleine , die für den Markt nicht geeignet sind . Aber das Netz wird wieder und immer wieder ausgeworfen . 
Die Geschichte Mentones bietet mancherlei seltsame Epi - soden dar . Die Stadt gehörte vor 1848 zum Fürsten - thnme Monaco . Wer auf der Landstraße von Nizza her an die Grenze des letztern kam , wurde angehalten und mußte aus dem Wagen steigen , der sofort von zwei Grenz - Wächtern durchsucht wurde . Dabei kam es vor , daß Austritte folgender Art sich ereigneten . Eine junge kränkliche Dame welche , von ihrem Vater begleitet , einige Zeit in Mentone zu verweilen gedachte , erzählt Folgendes : 
„ Steuerpflichtige Gegenstände hatten wir nicht und konn - ten weiter fahren , nachdem die Zollwächter uns einige srisch - gebackene Brötchen abgenommen , die mein Vater in Nizza 
Garten der 
für mich gekauft hatte . Sie erklärten , daß sie dazu durch das Gesetz verpflichtet seieu . — Wie , ein Gesetz , das befiehlt einem kranken Mädchen etwas Weißbrot wegzunehmen , welches während der Reise genossen werden soll ? — Aller - dings ; wir befolgen die fürstliche Ordonnanz vom 15 . Mai 1817 , sprach der eine , uud der andere sügte hinzu : und die Ordonnanz vom 14 . Juli 1817 . " 
Was sie sagten war richtig . Den beiden Ordonnanzen zufolge waren nicht bloß alle Einwohner des Fürstenthums Monaco , sondern auch alle Fremden die wenn auch nur einen Tag im Gebiete desselben verweilten , verpflichtet kein anderes als „ osficielles Brot " zu essen . Die Ueber - tretung des Gebotes wurde mit schwerer Strafe geahndet . 
In der kläglichen Reactionszeit war das Ländchen dem Fürsten zurückgegeben worden . Er hieß Honor« der Fünfte 
lla Bennet . 
und wohnte für gewöhnlich in Frankreich , wo er unter den älteren Bourbons einen Sitz in der Pairskammer einnahm ; in Paris nannte er sich Herzog von Valentinas . Er spielte den Philanthropen , lebte auf glänzendem Fuß und hatte viel Geld uöthig . Seiu Fürstenthum war kein reiches Land , aber Honor«z war ein raffinirter Philanthrop , der als Son - verän mit der Steuerschraube umzugehen wußte . Vermittelst derselben erpreßte er von seinen getreuen und geliebten Unter - thanen jährlich die Summe von 300 , 000 Francs . Er war der alleinige Müller und Bäcker im Lande und bezeichnete das , was er lieferte , als officielles Brot . Dasselbe war sehr schlecht und theuer ; er stellte den Preis fest und kaufte auf See beschädigtes Mehl in Genua oder Marseille billig ein . Dabei schätzte er ab , wie viel Brot etwa eine Familie verbrauchen könne oder solle ; kaufte sie weniger als den ver - 
43 - - -
	        

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