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Curare, 28.2005

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Nutzungslizenz

CC BY-SA: Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliographische Daten

fullscreen: Curare, 28.2005

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-714788
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714788
Persistenter Identifier:
BV035173706
Titel:
Zeitschrift für Ethnologie
Untertitel:
ZfE
ISSN:
0044-2666
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
Reimer
Erscheinungsjahr:
1869
Lizenz:
Attribution-NonCommercial-ShareAlike 4.0 International (CC BY-NC-SA 4.0)
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-748835
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-748835
Persistenter Identifier:
1731674842418
Titel:
Zeitschrift für Ethnologie, 145.2020
Untertitel:
ZfE = Journal of social and cultural anthropology : JSCA
Weitere Titel:
ZfE
Herausgebendes Organ:
Deutsche Gesellschaft für Sozial- und Kulturanthropologie
Berliner Gesellschaft für Anthropologie, Ethnologie und Urgeschichte
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
Reimer
Erscheinungsjahr:
2020
Größe der Vorlage:
Online-Ressource
Signatur:
LA 7600
Lizenz:
Attribution-NonCommercial-ShareAlike 4.0 International (CC BY-NC-SA 4.0)
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenheft

Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Titel:
Bd. 145, 2020, Heft 1, Special Section: Envisioning Anthropological Futures (and Provincializing their Origins)
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenrezension

Strukturtyp:
Zeitschriftenrezension
Titel:
Karpiak, Kevin G., and William Garriott (eds.): The Anthropology of Police (Routledge Frontiers of Criminal Justice)
Sonstige Person:
Bierschenk, Thomas
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Mehrbändiges Werk: Der Mensch
  • Band: Die heutigen und die vorgeschichtlichen Menschenrassen
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Vorblatt
  • Sonstiges: Allgemeine Naturkunde
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalts-Verzeichnis. Verzeichnis der Abbildungen
  • Vorblatt
  • Kapitel: I. Die körperlichen Verschiedenheiten des Menschengeschlechts
  • Kapitel: 1. Die äußere Gestalt des Menschen und der menschenähnlichen Affen
  • Kapitel: 2. Die Körperproportionen des nMenschen
  • Kapitel: 3. Die Körpergröße und das Körpergewicht
  • Kapitel: 4. Die Farbe der Haut und der Augen
  • Kapitel: 5. Die Haare des Menschen
  • Kapitel: 6. Schädellehre
  • Kapitel: 7. Die Gruppierung der heutigen Menschenrassen
  • Kapitel: 8. Anthropologische Rassenbilder
  • Kapitel: II. Die Ur-Rassen in Europa
  • Sachregister: Sachregister
  • Personenindex: Autorenregister
  • Leerseite
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

184 
Schädellehre. 
gleich ist, in die gleiche Indexstufe eingereiht werden. So hat der extrem lange Schädel 
von 197 mm Länge und einer größten Breite von 162 mmm den gleichen Schädelinder von 
82 wie der extrem kurze Schädel von 147 mm trotz seiner geringen Breite von 121 mm; 
danach sind beide Brachykephale. Um diese Schwierigkeit zu beseitigen, hat A. von Török 
an 586 Schädeln der verschiedensten Rassen die drei Hauptdimensionsmaße des Hirnschädels: 
Länge, Breite und Höhe, bestimmt und die Resultate in drei Gruppen der folgenden Tabelle 
zusammengestellt: 
I. Größte irnuischädellänge. 
Variationsbreite 1455224 mm — 82 mm Einheiten. 
a) kurze Schädel.. .. 143 -169 mm — 27 mm Einheiten 
b) mittellange Schädel. 170 1966 827 — 
o) lange Schädel.. 197 244 ⸗ — 28 ⸗ 
II. Größte Hiruischädelbreite. 
Variationsbreite 101 -173 mm 73 mm Einheiten. 
a) schmale Schädel. . 101 125 mm — 25 mm Einheiten 
b) mittelbreite Schädel. 126—149 - — 24—- 
o) breite Schädel. .. 1560 173 - — 24 — 
III. Garize Kohe (nach Virchow). 
Variationsbreite 102 157 mn — 56 m Einheiten. 
a) niedrige Schädel. .. 102 120 mm 19 mm Einheiten 
b) mittelhohe Schädel.. 121 51388- —18 ⸗ 
e) hohe Schädel. ... 139157- 219 — 
Nach diesen Zusammenstellungen gehört der oben zuerst angeführte Schädel mit 197 mm 
Länge nach Lc) zur Gruppe der langen Schädel und mit seiner Breite von 162 nach II c) 
zu den breiten Schädeln, er ist sonach ein langer Breitschädel; der zweite Schädel mit einer 
Länge von 147 gehört nach J a) zu den kurzen Schädeln, mit seiner Breite von 121 zu den 
schmalen Schädeln, er ist also ein schmaler Kurzschädel. Für das Verständnis der Indexwerte 
wird es in der Folge gewiß von größtem Vorteil sein, die Zugehörigkeit zu den Törökschen 
Gruppen nach den absoluten Schädelmaßen neben den relativen Inderzahlen anzugeben. 
Mies und Paul Bartels haben die Breitenmaße von 15000 Schädeln verzeichnet und daraus 
Gruppen gebildet, die mit denen Töröks gut übereinstimmen. 
Die beiden allgemeinen Hauptschädelformen. 
Gegenüber dem Streben nach Messungen in allen denkbaren Richtungen des knöchernen 
Schädels war schon durch K. E. v. Baer, der, auf Blumenbach basierend, mit dem Auge 
des vergleichenden Anatomen und Zoologen die Schädel der verschiedenen Völker betrachtete, 
der Versuch gemacht worden, das typische Gesamtverhalten des Schädels mit weni— 
— 
lage bauten die deutschen Kraniologen weiter, zuerst Ecker, His und Rütimeyer, Virchow, 
Schaaffhausen, v. Hölder, R. Krause, Kollmann und andere; meine eigenen umfassenden 
Studien über diesen Gegenstand schlossen sich denen der genannten Autoren an. Unter den 
Kraniologen Italiens hat sich G. Sergi mit voller Energie der zoologischen Methode zu— 
gewendet. v. Hölder hat drei Typen unterschieden: Germanen, Sarmaten, Turanier; 
J. Kollmanns allgemein angenommene Gesichtstypen gibt die Abbildung S. 185.
	        

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