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Globus, 28.1875

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Nutzungslizenz

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Bibliographische Daten

fullscreen: Globus, 28.1875

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-717768
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-717768
Persistenter Identifier:
BV047109142
Titel:
Münchner Beiträge zur Völkerkunde
Untertitel:
Jahrbuch des Staatlichen Museums für Völkerkunde München
ISSN:
0936-837X
Erscheinungsort:
München
Verlag:
Verl. d. Staatl. Museums für Völkerkunde
Erscheinungsjahr:
1988
Signatur:
LA 4770
Lizenz:
Rechte vorbehalten - Freier Zugang
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-717852
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-717852
Persistenter Identifier:
1696937525650
Titel:
Münchner Beiträge zur Völkerkunde, 14.2010/2011
Untertitel:
Jahrbuch des Staatlichen Museums für Völkerkunde München
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
Verl. d. Staatl. Museums für Völkerkunde
Erscheinungsjahr:
2011
Zusätzliche Information:
Reproduktion
Signatur:
LA 4770
Lizenz:
Rechte vorbehalten - Freier Zugang
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenheft

Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Titel:
Bd. 14, 2010/2011
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Leerseite

Strukturtyp:
Leerseite
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Globus
  • Globus, 28.1875
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Vorblatt
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichniß
  • Zeitschriftenheft: No. 1. 1875
  • Zeitschriftenheft: No. 2. 1875
  • Zeitschriftenheft: No. 3. 1875
  • Zeitschriftenheft: No. 4. 1875
  • Zeitschriftenheft: No. 5. 1875
  • Zeitschriftenheft: No. 6. 1875
  • Zeitschriftenheft: No. 7. 1875
  • Zeitschriftenheft: No. 8. 1875
  • Zeitschriftenheft: No. 9. 1875
  • Zeitschriftenheft: No. 10. 1875
  • Zeitschriftenheft: No. 11. 1875
  • Zeitschriftenheft: No. 12. 1875
  • Zeitschriftenheft: No. 13. 1875
  • Zeitschriftenheft: No. 14. 1875
  • Zeitschriftenheft: No. 15. 1875
  • Zeitschriftenheft: No. 16. 1875
  • Zeitschriftenheft: No. 17. 1875
  • Zeitschriftenheft: No. 18. 1875
  • Zeitschriftenheft: No. 19. 1875
  • Zeitschriftenheft: No. 20. 1875
  • Zeitschriftenheft: No. 21. 1875
  • Zeitschriftenheft: No. 22. 1875
  • Zeitschriftenheft: No. 23. 1875
  • Zeitschriftenheft: No. 24. 1875
  • F. Garnier's Schilderungen aus Yünnan. VII.
  • Stanley: Stanley's Erforschung des Victoria Niyanza
  • Kohn, Albin: Die Mongolen. III.
  • Hassenkamp: Die prähistorischen Alterthümer des nordischen Museums in Kopenhagen. II. Die Eisenzeit
  • Aus allen Erdtheilen
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

Stauley's Erforschun 
Er schäumte vor Wuth , stieß tausend Drohungen aus und bat schließlich um Gnade . Aber Garnier ließ , rasch ent - schlössen , die Beleidigung selbst zu strafen , einige Zuschauer eintreten , vor ihren Augen dem Missethäter ein Dutzend kräftiger Ruthenhiebe hinten aufzählen und ihn alsdann zum Tempel hinausbefördern . 
Das machte natürlich großes Aufsehen , und während die vernünftigen Leute die Bestrafung sehr milde fanden , schwuren die Cameraden des Gezüchtigten Rache : drohende Ansprachen wurden an die Mauern geheftet , worin alle muthigen Leute aufgefordert wurden , das Ihrige zu thuu , damit die übermüthigen Fremden nicht lebendig aus der Stadt herauskämen . Die Stadtbehörden ließen es dabei ganz an der Zuvorkommenheit und Hülfsbereitfchaft , welche die - jenigen in Aünnan ausgezeichnet hatte , fehlen , so daß die Franzosen nur auf ihre eigene Kraft angewiesen waren . Der Angriff ließ nicht lange auf sich warten : als sie sich am 5 . Mai eben mit den in der Stadt anwesenden sranzö - fischen Missionären zu einem Abschiedsessen niedergesetzt hatten , stürmte ein Volkshaufen heran , pochte an die Thore des Tempels und verlangte nach Ngan - ta - yen ( Garnier ) , an welchen soeben eine Botschaft ans Mnnan angelangt sei . Unerschrocken ließ dieser einen der Thorflügel öffnen , trat hinaus und verursachte durch seine Frage , wo denn der Bote sei , ein momentanes Stillschweigen . Gleich darauf stürzten sich 4 oder 5 mit Lanzen , Stöcken , ja selbst Sitz - bänken bewaffnete Kerle auf ihn ; aber ebenso rasch wurden neben ihm einige Bajonnette seiner treuen Annamiten ficht - bar , bei deren Anblick die Angreifer sofort Kehrt machten . Aber die Annamiten setzten hinter ihnen her und ruhten nicht eher , als bis auch der letzte Mann des Volkshaufens von der nun todtenstillen Straße verjagt war . 
Garnier miethete nun zwei Dschunken , eine für die Offiziere , die andere für die Mannschaft und nahm , nachdem am 8 . Mai De Lagree's Sarg augekommen uud an Bord gebracht worden war , von den Missionären , namentlich von seinem Reisegefährten , Pater Legnilcher , den herzlichsten Ab - schied . Von Sü - tschan - fu an befand er sich auf bekanntem Gebiete ; bis dorthin hatten schon die Engländer unter Blaki - ston den Blauen Strom erforscht und aufgenommen . Hier endete also die eigentliche Forschungsreise der muthigen Franzosen ; Plagen und Mühen hatten ein Ende , und ruhig und gemächlich konnten sie sich von dem Flusse bis nach Schanghai hinabtragen lassen , vorüber bei der endlosen Reihe volkreicher Städte , Flecken und Dörfer , vorüber bei den zahlreichen Schiffen , welche von singenden Menschen den zu jener Jahreszeit wasserarmen Strom hinaufgezogeu wurden . 
Unterhalb Sü - tschau sahen sie zahlreiche Höhlen im Kalke der Thalwände , welche einst den hier hausenden Man - tse zu Begräbuißstätten gedient haben . Ohne Unfall er - reichten sie Tschnng - king - su , den Mittelpunkt des Han - dels in Sz' - tschwan mit einer Einwohnerzahl von 300 , 000 , 
des Victoria Niyanza . 373 
wo sie wiederum von der Menge bedroht wurden , welche den Sarg des Commaudauten De Lagres mit Steinen warf . Dies war um fo beleidigender , als sonst die Chinesen vor den Todten eine große Achtung an den Tag zu legen pslegen . Aber auch hier griff Garnier so energisch ein , daß der ein - geschüchterte Volkshaufen alsbald von weiteren Demonstra - tionen abließ . Der Reichthum dieser günstig gelegenen Stadt ist sprüchwörtlich ; derselbe könnte sich aber , ebenso wie ihre Bevölkerung , nach Garnier's Ansicht verzehnfachen , sobald die politischen und physischen Hindernisse fallen wür - den , welche jetzt noch der Ausdehnung des Dampffchiffver - kehrs bis hierher im Wege stehen . Denn der Blaue Fluß hat zwar unterhalb Tfchnng - king - fu Stromschnellen und Engen , welche der Schifffahrt lästig fallen , aber immerhin nicht derart sind , daß sie den directen Verkehr von der Meeresküste bis fast an die Grenzen Tibets unmöglich machten . 
Einen Theil der bedeutendsten und längsten dieser En - gen stellt unser Bild dar ; sie liegt wenig unterhalb Kwei - tschau - su und wurde vom 23 . bis 25 . Mai durchfahren . Mächtige Felsen von Granit oder Basalt engen den Strom von beiden Seiten ein , so daß seine Breite weniger als 100 Meter betrügt und seine Tiefe bedeutend wächst . Seine Geschwindigkeit ist gering ; die Treidelpfade an beiden Ufern hören wegen der Steilheit derselben auf . Aber fast bestän - big wehende Ostwinde ersetzten zu jener Jahreszeit die Men - schenkraft und trieben die Dschunken den Strom hinauf . Bald spiegelt das ruhige Wasser die metallisch glänzenden Felsen wieder ; bald schäumen die Wogen wild auf und bre - chen sich an plötzlich auftauchenden Klippen . Mitunter krönen zierliche Thürmchen die spitzen Kalkfelsen , oder es beleben von Bäumen beschattete Pagoden die wilde , öde Land - schast . Ab und zu fallen heftige Windstöße von den Felsen aufs Wasser und zwingen die Dschunken vor Anker zu gehen . Denn d ? e Strömung ist zu schwach , um gegen conträren Wind vorwärts zu helfen . 
Am Abend des 25 . Mai erreichten sie den Beginn der großen Ebene von J - tfchang , nachdem sie ein ganzes Jahr in den Bergen zugebracht hatten . Jetzt wurde der Fluß so breit , daß sie selbst den widrigen Wind zum Segeln benutzen konnten . Ohne Aufenthalt ging es stromab , bis am 5 . Juni der Auker vor Han - kau fiel , demjenigen Orte , bis zu wel - chem die Schifffahrt auf dem Aang - tse freigegeben ist . Hier empfing sie der französische Consul mit offenen Armen . Obgleich noch mitten in China befindlich , hatten sie doch nun europäische Bequemlichkeit und europäisches Wesen um sich ; hier begann die Freude über die glückliche Rückkehr , die Begrüßungen seitens der Landsleute . Ein kleiner , flinker Dampfer nahm die Expedition auf und brachte sie in zwei Tagen nach Schanghai . Am 29 . Juni 1868 langte sie in Saigon , welches sie am 6 . Juni 1866 verlassen hatte , wieder an . 
Stanleys Erforschung des Victoria Niyanza . 
( Nach seinen Briefen im „ Daily Telegraph " vom 15 . und 18 . October und 15 . November 1875 . ) 
Mit einer Karte . 
BonHenry M . Stanley , der bekanntlich im Auftrage des Londoner „ Daily Telegraph " und des „ Newyork Herald " 
in Centralasrika reist , liegen drei Briefe vom Victoria - Niyanza - See ( wie er denselben nach der Aussprache der
	        

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