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Zeitschrift für Volkskunde, 110.2014

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

fullscreen: Zeitschrift für Volkskunde, 110.2014

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-714790
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714790
Persistenter Identifier:
BV041717830
Titel:
Zeitschrift für Volkskunde
Weitere Titel:
Zeitschrift für Volkskunde
Erscheinungsort:
Münster [u.a.] ; München ; Berlin
Verlag:
Waxmann, Deutsche Gesellschaft für Volkskunde
Erscheinungsjahr:
1929
Lizenz:
Rechte vorbehalten - Freier Zugang
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-717935
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-717935
Persistenter Identifier:
1693304669846
Titel:
Zeitschrift für Volkskunde, 110.2014
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
Waxmann
Erscheinungsjahr:
2014
Größe der Vorlage:
Online-Ressource
Signatur:
LA 8001
Lizenz:
Rechte vorbehalten - Freier Zugang
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenheft

Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Titel:
110. Jahrgang 2014, Heft 2
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenrezension

Strukturtyp:
Zeitschriftenrezension
Titel:
Kirsten Bernhardt / Barbara Krug-Richter / Ruth-E. Mohrmann (Hrsg.): Gastlichkeit und Geselligkeit im akademischen Milieu in der Frühen Neuzeit
Sonstige Person:
Mederer, Hanns-Peter
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Zeitschrift für Volkskunde
  • Zeitschrift für Volkskunde, 110.2014
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalt
  • Leerseite
  • Impressum
  • Zeitschriftenheft: 110. Jahrgang 2014, Heft 1
  • Zeitschriftenheft: 110. Jahrgang 2014, Heft 2
  • Niewöhner, Jörg: Ökologien der Stadt. Zur Ethnografie bio- und geopolitischer Praxis
  • Wietschorke, Jens: Urbane Volkstypen. Zur Folklorisierung der Stadt im 19. und frühen 20. Jahrhundert
  • Meyer, Silke: Was heißt Erzählen? Die Narrationsanalyse als hermeneutische Methode der Europäischen Ethnologie
  • Leerseite
  • Eggmann, Sabine: Forschen mit "Kultur" - Revisionen und Potenziale
  • Leerseite
  • Nachruf: [Berichte] Dr. phil. Wolfgang Rudolph 1923-2014
  • Protokoll: Das "Institut für Musikalische Volkskunde", heute "Institut für Europäische Musikethnologie" der Universität zu Köln, besteht fünfzig Jahre
  • Protokoll: Jánosík & Co - Alte und neue Bilder von der Slowakei. Tagung des Johannes-Künzig-Instituts für ostdeutsche Volkskunde, Freiburg im Breisgau, 5.-7. Juni 2013
  • Protokoll: Sinnentwürfe in prekären Lebenslagen. Interdisziplinäre Blicke auf heterodoxe Phänomene des Heilens und ihre Funktionen im Alltag. Tagung des Faches Kulturanthropologie/Volkskunde des Instituts für Film-, Theater- und empirische Kulturwissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Mainz, 12.-14. September 2013
  • Protokoll: Prekärer Ruhestand. Arbeit und Lebensführung von Frauen im Alter. Interdisziplinärer Workshop des Instituts für Volkskunde/Europäische Ethnologie und der Frauenbeauftragten der Ludwig-Maximilians-Universität München, München, 10.-11. Oktober 2013
  • Protokoll: Feeling Differently. Emotional Non-Conformism in the 20th Century. Internationale Tagung am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin in Kooperation mit der Warwick University, der Humboldt-Universität zu Berlin, der Eberhard Karls Universität Tübingen und der Universität Bayreuth, Berlin, 13.-14. Dezember 2013
  • Leerseite
  • Zeitschriftenrezension: [Buchbesprechungen] Reinhard Johler / Max Matter / Sabine Zinn-Thomas (Hrsg.): Mobilitäten. Europa in Bewegung als Herausforderung kulturanalytischer Forschung. 37. Kongress der Dt. Gesell. f. Volkskunde in Freiburg i. Br. v. 27. bis 30. Sept. 2009
  • Zeitschriftenrezension: Ullrich Kockel / Máiréad Nic Craith / Jonas Frykman (Hrsg.): A Companion to the Anthropology of Europe. Akiko Mori (Hrsg.): The Anthropology of Europe Seen from Japan. Considering Contemporary Forms and Meanings of the Social
  • Zeitschriftenrezension: Jochen Bonz: Das Kulturelle
  • Zeitschriftenrezension: Friedrich Lenger: Metropolen der Moderne. Eine europäische Stadtgeschichte seit 1850
  • Zeitschriftenrezension: Burkhart Lauterbach: Städtetourismus. Kulturwissenschaftliche Studien. Eine Einführung
  • Zeitschriftenrezension: Historische Anthropologie (20/2), 2012. Themenband: 20 Jahre Zeitschrift Historische Anthropologie
  • Zeitschriftenrezension: Ina Spieker: Kapital - Konflikte - Kalkül. Ländlicher Alltag in Sachsen im 19. Jahrhundert
  • Zeitschriftenrezension: Jens Wietschorke: Arbeiterfreunde. Soziale Mission im dunklen Berlin 1911-1933
  • Zeitschriftenrezension: Thomas Schindler / Anke Keller / Ralf Schürer (Hrsg.): Zünftig! Geheimnisvolles Handwerk 1500-1800. Ausstellung im German. Nationalmuseum Nürnberg, 21.3. bis 7.7.2013. Thomas Schindler: Werkzeuge der Frühneuzeit im Germanischen Nationalmuseum. Bestandskatalog
  • Zeitschriftenrezension: Kristin Kube: Hochseefischer. Die Lebenswelt eines maritimen Berufsstandes aus biografischer Sicht
  • Zeitschriftenrezension: Thomas Antonietti (Hrsg.): Nahe Ferne. Ein Jahrhundert Ethnologie im Wallis
  • Zeitschriftenrezension: Frank Müller: Furore! Eine ethnologische Studie zum Wandel lokaler Kultur im Tourismus
  • Zeitschriftenrezension: Gisela Welz / Franziska Sperling / Eva Maria Blum (Hrsg.): Negotiating environmental conflicts: local communities, global policies
  • Zeitschriftenrezension: Christina M. Heinen: "Tief in Neukölln." Soundkulturen zwischen Improvisation und Gentrifizierung in einem Berliner Bezirk
  • Zeitschriftenrezension: Isabel Richter: Der phantasierte Tod. Bilder und Vorstellungen vom Lebensende im 19. Jh
  • Zeitschriftenrezension: Gudrun Schwibbe: Erzählungen vom Anderssein. Linksterrorismus und Alterität
  • Zeitschriftenrezension: Gerda Engelsbracht / Andrea Hauser: Mitten in Hamburg. Die Alsterdorfer Anstalten 1945-1979
  • Zeitschriftenrezension: Kirsten Bernhardt / Barbara Krug-Richter / Ruth-E. Mohrmann (Hrsg.): Gastlichkeit und Geselligkeit im akademischen Milieu in der Frühen Neuzeit
  • Zeitschriftenrezension: Nils Grosch: Lied und Medienwechsel im 16. Jahrhundert
  • Literaturverzeichnis: Eingesandte Schriften
  • Sonstiges: Anschriften der Autorinnen und Autoren
  • Werbung
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

Buchbesprechungen 
höhergestellten Lehrpersonal im Kolleg teilen, was als Ausdruck einer gegenseitigen 
Verpflichtung interpretiert werden könnte. Ohne Bezahlung war freilich auch dieser 
Vorteil nicht zu gewährleisten. Die Zeiten änderten sich bald radikal, was Kirsten Bern- 
hardt und Christin Veltjens-Rösch deutlich herausarbeiten: In der ersten Hälfte des 
18. Jahrhunderts reklamierten Studenten ihre, akademische Freiheit in aller Öffentlich- 
keit nicht nur durch ein bestimmtes Kleidungsverhalten, indem sie einen Schlafrock 
trugen und Pfeife rauchten, sondern insbesondere durch die Inszenierung von Tumul- 
ten, die sich direkt gegen die Universitätsverwaltung wandten und im Zerschlagen von 
Fensterscheiben gipfelten. Andernorts, in Schweden etwa, wurden die lernenden Kan- 
didaten sozial besser gestellt: So führte, wie 7ina Braun am Beispiel von Uppsala zeigt, 
der Senat der Stadt eine cassa pauperum ein, die arme oder kranke Studenten unterstüt- 
zen sollte. Auf der anderen Seite suchten die Verantwortlichen studentische Vereinigun- 
gen zu unterbinden, da Unruhen und Aufruhr von ihnen befürchtet wurden. 
Hingegen duldete, wie Matthias Hensel die Verhältnisse im territorialherrschaftlich 
deutlicher beschränkten Jena beschreibt, die Obrigkeit dort eine studentische Standes- 
kultur, da es ja darum ging, angehende Akademiker an die Universität zu ziehen. Sie 
erhielten Vergünstigungen, und sogar die Folgen des Alkoholkonsums wurden gedul- 
det, worüber bekanntlich Zachariäs komisches Versepos Der Renommiste (1754) noch 
beredtes Zeugnis ablegt. Wie sich viel später, erst zu Beginn des 19. Jahrhunderts, he- 
rausstellen sollte, war tatsächlich der Keim zu intellektuell und politisch begründeten 
revolutionären Umtrieben gerade hier und angesichts strengerer landes- und stadtherr- 
schaftlicher Reglements gelegt worden. 
Ein besonderes Interesse gilt nicht nur in der Europäischen Ethnologie von jeher 
dem Wesen der Gabe; so ist der symbolische Austausch von Verpflichtungen und Rech- 
ten innerhalb einer Gemeinschaft und gegenüber ihren nachrückenden Novizen der 
Grundtenor des Aufsatzbandes, der als Fazit gleichermaßen den Band abschließt, in 
dem zwar keine Gesamtanalyse des Phänomens angestrebt wird, aber genau dokumen- 
tierende Spotlights auf der Basis exakter Recherche und Analyse versammelt sind. Ga- 
briele Jancke sieht den Schlüssel für das Beziehungsgeflecht von akademischer Gast- 
geberschaft und Geselligkeit in der „UOkonomie sozialer Beziehungen“, die von Werten 
wie Status und Ehre ebenso geprägt sind wie von den „sozialen Nahbeziehungen“, also 
„Freundschaft, Patronage, Verwandtschaft, Nachbarschaft“ (S. 170). Diese Ansätze ba- 
sieren einmal auf den Forschungen des Historikers Rudolf Vierhaus unter dem Schlag- 
wort „Lebenswelten“, zweitens auf Claudia Ulbrichs Feststellung, dass in diesen — wir 
fügen hinzu: erst in der Frühen Neuzeit konstituierten — akademischen Milieus auf die 
„kulturellen Repertoires“ der Gesellschaft zurückgegriffen werde (vgl. S.172). Zur 
Exemplifizierung der Substanz dieser Repertoires, ihres Wandels und ihrer Ausprägun- 
gen in den akademischen Lebenswelten vom 15. bis zum 18. Jahrhundert im Einzelnen 
hätte der eine oder andere ergänzende Aufsatz hier sicher noch mehr beitragen können. 
Die dank der Initiative der Herausgeberinnen im Sonderforschungsbereich Symbolische 
Kommunikation und gesellschaftliche Wertesysteme vom Mittelalter bis zur Französischen 
Revolution zustande gekommene Publikation füllt jedoch mit ihren detailkenntnisrei- 
chen Einzeluntersuchungen eine wesentliche kulturwissenschaftliche Lücke zu einem 
wichtigen, bisher eher am Rand behandelten Thema. 
Erfurt 
HANNS-PETER MEDERER 
343
	        

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